Olivia Rodrigo, Katy Perry und Co. Diese Prominenten beziehen Stellung gegen ICE
Natalie Portman
Schauspielerin Natalie Portman trug beim Sundance Film Festival einen »ICE OUT« Button. Sie forderte in einem Gespräch mit »Variety« , dass die »Brutalität« von ICE sofort aufhören müsse. »Wir befinden uns in einem Moment der Geschichte unseres Landes, der ziemlich verheerend ist«, sagte Portman. »Es ist wirklich unmöglich, nicht darüber zu sprechen, was gerade passiert.«
Mark Ruffalo
Schauspieler Mark Ruffalo ist bekannt dafür, die US-Regierung unter Donald Trump zu kritisieren. Der Marvel-Star ist auf Social Media aktiv, spricht aber auch in Interviews und auf dem roten Teppich offen über Politik. Bei den Golden Globes trug Ruffalo einen Pin mit der Aufschrift »Be Good«. Eine Anspielung auf die von einem ICE-Mitarbeiter erschossene Aktivistin Renée Good. Auch auf Instagram postete Ruffalo »ICE OUT«. In seiner Story teilte er Videos aus Minneapolis vom Wochenende und bezeichnete die ICE-Behauptungen über die Tötung von Alex Pretti als Lügen.
Billie Eilish
Auch Billie Eilish ist auf Social Media laut mit ihrer Abneigung gegen die Trump-Regierung. Auf Instagram teilten sie und ihr Bruder Finneas Videos über den von ICE erschossenen Alex Pretti. Die Sängerin kritisierte jedoch nicht nur ICE, sondern auch die Promis, die sich in der aktuellen Lage nicht äußern.
Pedro Pascal
Schauspieler Pedro Pascal rief nach dem Tod von Renée Good und nun Alex Pretti zum Streik auf. Er teilte erneut Informationen, wie man den Menschen in Minnesota helfen könne und nannte ICE und die US-Regierung Lügner.
Gracie Abrams
Sängerin Gracie Abrams teilte am Sonntag ein Video einer Aktivistin mit Tipps, wie die Leute sicher im Protest auf die Straße gehen können und wie sie sich organisieren sollten.
Sophia Bush
Schauspielerin Sophia Bush teilte einen Vergleich zwischen dem Fall Alex Pretti und Kyle Rittenhouse auf Instagram.
Kyle Rittenhouse erschoss bei Anti-Rassismus-Protesten in Kenosha, Wisconsin, im August 2020 zwei Männer und verletzte einen weiteren. Er berief sich auf Selbstverteidigung und wurde später von allen Anklagen freigesprochen. Der Vorfall ereignete sich nach der Polizeischießerei auf Jacob Blake.
»Sie machen es deutlich. Wenn du für sie bist – für MAGA, für den Betrug, für die Auslöschung des amerikanischen Rechts? Dann kannst du Mord begehen und wirst zu einem Treffen mit dem Präsidenten eingeladen. Aber wenn du sie filmst, weil du an die Verfassung und an die Demokratie glaubst? Dann werden sie DICH ermorden«, heißt es darin.
Ariana Grande
Schauspielerin und Sängerin Ariana Grande teile einen Post der demokratischen Politikerin Alexandria Ocasio-Cortez, die die Menschen aufrief, sich zu informieren und zur Tat zu schreiten. Sie teilte dazu den Link zur »Stand with Minnesota«-Website , auf der Menschen spenden können und Informationen bekommen.
Florence Pugh
Auch die britische Schauspielerin Florence Pugh teilte auf Instagram Videos und Informationen zum Tod von Alex Pretti. Eines davon ein Faktencheck zu den Aussagen von ICE über den Vorfall. »Es gibt klare Videobeweise von diesem Mord. Es ist Mord. Er wurde ermordet«, schreibt Pugh dazu.
Stephen King
Autor Stephen King, ebenfalls ein herber Kritiker Donald Trumps, postete bei X »Alex Pretti wurde ermordet.«
Christopher Katsarov / AP
Janelle Monae
Auch Sängerin Janelle Monae teilte Informationen mit ihren Followern, wie sie zuständige Politiker erreichen können, um von ihnen Engagement gegen ICE zu fordern.
Olivia Rodrigo
Sängerin Olivia Rodrigo hat sich bereits im Wahlkampf gegen Donald Trump gestellt. Auf Instagram teilte sie einen Beitrag der ICE als »mörderische Bundesbehörde, die eine amerikanische Stadt terrorisiert« bezeichnet. Dazu schrieb sie: »Die Maßnahmen der ICE sind unzumutbar, aber wir sind nicht machtlos. Unser Handeln zählt. Ich stehe hinter Minnesota.«
Jon Favreau
Podcaster Jon Favreau (Pod Save America) wandte sich ebenfalls per Instagram an seine Follower. Dort schrieb er: »Ich glaube, dass es wichtig ist, seine Meinung zu sagen. Es ist wichtig, aktiv zu werden. Denn dadurch zeigen Sie den Menschen, die Sie kennen, Ihnen folgen und Sie respektieren, dass es auch für Sie in Ordnung ist, ihre Meinung zu sagen.« Etliche Prominente teilten seinen Beitrag.
Lisa Rinna
Schauspielerin, Reality-Persönlichkeit und »Real Housewives of Beverly Hills«-Star Lisa Rinna teilte einen Post, der fordert, ICE möge sich aus den Städten zurückziehen. Dazu schrieb sie: »Das ist erst der Anfang, wir sind als Nächstes dran«.
Amanda Gorman
Schriftstellerin Amanda Gorman, die bei der Amtseinführung von Ex-Präsident Joe Biden sprach, hat ein Gedicht geschrieben und es Alex Pretti gewidmet.
Jonathan Van Ness
»Queer Eye«-Star Jonathan Van Ness teilte einen kritischen Threads-Beitrag. »Sie haben den Steuerzahlern 85 Milliarden Dollar für ICE berechnet, um Amerika zu terrorisieren. Sie haben unschuldige Demonstranten/Menschen mit Tränengas angegriffen, geschlagen und festgenommen, und sie haben gerade einen weiteren Menschen getötet«, heißt es darin.
Zoey Deutch
Schauspielerin Zoey Deutch trug beim Sundance Film Festival ebenfalls einen »ICE OUT« Pin. Vor Ort sagte sie Variety: »Es ist unmöglich, nicht über die Lage unseres Landes, die aktuellen Ereignisse und die Brutalität der Einwanderungsbehörde ICE nachzudenken«. Und weiter: »Ich persönlich bin sehr stolz darauf, Amerikanerin zu sein – wenn ich sehe, wie Gemeinschaften und Menschen in dieser Zeit zusammenhalten, und gleichzeitig schäme ich mich so sehr dafür, wie unsere Regierung mit den Dingen umgeht. Aber ich möchte einfach nur den großartigen Menschen in Minnesota zur Seite stehen.«
Olivia Wilde
Auch Schauspielerin und Regisseurin Olivia Wilde trug einen »ICE OUT« Pin. Am Rande des Sundance Film Festivals sprach sie sich im Interview mit Variety für ein Verbot von ICE aus. »Dieses Land leidet«, so Wilde. Menschen würden ermordet. Sie wolle nicht, dass dies zur Normalität werde. »Es ist abscheulich.« Die Bewegung, welche die Migrationsbehörde ICE abschaffen will, müsse unterstützt werden, sagte sie. ICE bezeichnete sie als »kriminelle Organisation«.
Macklemore
Sänger Macklemore teilte Videos der Demonstrationen in Minnesota. Dazu schrieb er: »Wow! Ganz Minnesota ist draußen und demonstriert gegen ICE!«
Jamie Lee Curtis
Schauspielerin Jamie Lee Curtis zollte Renée Good und Alex Pretti in einem Post Tribut. Darunter schrieb sie: »SIE WAREN AMERIKANER! VON UNSERER REGIERUNG ERSCHOSSEN!«
Amanda Seyfried
Auch Schauspielerin Amanda Seyfried teilte etliche Posts in ihrer Instagram-Story. Dazu schrieb sie: »WO ZUR HÖLLE IST UNSER SUPREME COURT?«
Josh Gad
Schauspieler und Musical-Star Josh Gad postete einen Beitrag bei Instagram: »Nichts von alldem ist normal«. In seiner Story ermutigte er zudem Menschen, ihre Meinung zu ändern. »Du darfst zu jedem Zeitpunkt sagen, ich kann das nicht unterstützen. Auch wenn du es mal getan hast. Du kannst sagen, ›das ist zu weit gegangen‹. Auch wenn die beste Zeit, das zu sagen früher gewesen wäre, die zweitbeste Zeit dafür ist jetzt.«
Cynthia Nixon
»Sex and the City«-Star und Aktivistin Cynthia Nixon postete ein Video, in dem sie Heimatschutzministerin Kristi Noem scharf kritisierte. Sie und die US-Regierung würden »widerwärtige Lügen über die kaltblütige Hinrichtung des jungen Mannes Alex Pretti, der auf den Straßen von Minneapolis erschossen wurde« verbreiten.
Edward Norton
Auch Schauspieler Edward Norton meldete sich auf dem Sundance Film Festival zu Wort: »Wir sitzen hier und reden über Filme, während eine illegale Armee gegen US-Bürger aufgestellt wird.« Und er wurde noch deutlicher: »Heutzutage lautet die Frage: ›Was tun wir gegen die massenhaften Erschießungen amerikanischer Bürger durch die Gestapo?‹«
Alex Cooper
Alex Cooper teilte einen Ausschnitt aus ihrem Podcast mit Michelle Obama, in dem sie über die Spaltung des Landes spricht. Darunter schrieb sie »FUCK ICE«. Weiter schrieb sie: »In den Vereinigten Staaten von Amerika ist Sicherheit kein Menschenrecht mehr, es ist ein Privileg geworden.« Leute müssten wählen gehen, weil »dieser Mist Auswirkungen auf das echte Leben« habe.
Katy Perry
Die US-Sängerin Katy Perry rief ihre Landsleute zum Widerstand auf. Auf Instagram forderte sie in einer Nachricht an ihre mehr als 200 Millionen Follower, Protestschreiben an US-Senatoren zu schicken oder bei ihnen anzurufen, um einen Finanzierungsstopp für ICE zu erwirken. Dazu postete Perry konkrete Handreichungen, wie eine Vorlage für Beschwerdeschreiben. Das Ziel: Budgetmittel für die Migrationsbehörde sollen vom US-Parlament blockiert werden.
Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Version des Artikels wurde der Podcaster Jon Favreau mit dem Regisseur Jon Favreau in Bild und Text verwechselt. Wir haben den Fehler korrigiert.