Whitney Houstons Beerdigung: Das letzte Geleit - DER SPIEGEL
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Whitney Houston: Letztes Geleit

Foto: REUTERS/ WHV

Whitney Houstons Beerdigung Das letzte Geleit

Alicia Keys, Kevin Costner, Oprah Winfrey: Viele Stars werden Whitney Houston morgen auf ihrer Beerdigung die letzte Ehre erweisen. Stevie Wonder und Aretha Franklin sind als Sänger angekündigt. Große Überraschung: Auch Houstons Skandal-Ex Bobby Brown darf erscheinen.
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Los Angeles - Sie werden alle kommen, um Whitney Houston zu gedenken. Nachdem die Familie der verstorbenen Sängerin erst eine öffentliche Trauerfeier ankündigte, dann aber wieder absagte, sieht es nun so aus: Die Beerdigung wird im privaten Kreis in der New-Hope-Church in New Jersey stattfinden.

Fans ohne Einladung sollen von der Beisetzung in Newark im US-Staat New Jersey ferngehalten werden. Die Polizei kündigte an, die umliegenden Straßen abzusperren. In der Kirche, in die bis zu 1500 Menschen passen, hatte Houston als kleines Mädchen mit dem Gospel-Chor ihre ersten Auftritte. Im Alter von elf Jahren übernahm sie im Chor erstmals Solostücke.

Für ihre Fans soll die Trauerfeier live übertragen werden. Unter anderem soll die sie auf riesigen Leinwänden zu sehen sein, die vor der Baptisten-Kirche in Newark errichtet werden. Auch eine Liveübertragung im Internet ist geplant.

Aretha Franklin und Stevie Wonder werden bei der privaten Trauerfeier für Whitney Houston singen. Außerdem seien ihr Ex-Mann Bobby Brown, ihr Schauspielkollege aus "Bodyguard", Kevin Costner, und Fernsehtalkerin Oprah Winfrey eingeladen worden, teilte Houstons Agentin mit.

Houstons Entdecker und Produzent Clive Davis soll auf der Trauerfeier sprechen. Die Grabrede wird der Gospel-Sänger und langjährige Freund der Familie, Marvin Winans, halten.

Houston war am vergangenen Samstag tot in der Badewanne ihres Hotelzimmers in Beverly Hills aufgefunden worden. Die Rechtsmediziner hatten am Montag mitgeteilt, im Hotelzimmer der Verstorbenen seien verschreibungspflichtige Medikamente gefunden worden. Mutmaßungen zufolge starb die 48-Jährige an einem tödlichen Mix aus Medikamenten und Alkohol. Mit den offiziellen Ergebnissen der Untersuchungen zur Todesursache wird frühestens in sechs bis acht Wochen gerechnet.

nga/dapd/AFP