Bekannter Surfer-Treffpunkt Eisbachwelle in München ist wieder da
Surfer in der Eisbachwelle: Eigentlich derzeit verboten
Foto: Peter Kneffel / dpaSie ist wieder auferstanden: Kurz vor Ostern ist die Eisbachwelle im Englischen Garten in München zurück. Am Karfreitag zog es einige Surfer auf die berühmte Welle, die seit Monaten verschwunden war – und zahlreiche Schaulustige an den Eisbach.
Die Welle verschwand nach einer Bachauskehr im vergangenen Herbst und hat sich seitdem nicht mehr stabil aufgebaut. Es fanden inzwischen mehrere Versuche statt, die Welle wieder verlässlich surfbar zu machen. Seit Februar ist das Surfen per Allgemeinverfügung verboten. Was oder wer genau dafür sorgte, dass die Welle nun zurückkehrte, ist bislang unklar. Allerdings waren in der Vergangenheit in Nacht- und Nebelaktionen immer wieder illegale Einbauten ins Wasser gehängt worden, damit die Welle sich erneut auftürmte.
Schaulustige beobachten die Surfer: Bei Touristen und Wassersportlern aus aller Welt beliebt
Foto:Peter Kneffel / dpa
Im April 2025 war an dem bei Touristen und Wassersportlern aus aller Welt beliebten Ort eine 33 Jahre alte Surferin ums Leben gekommen . Danach war die Welle vorübergehend gesperrt.
Große Ankündigung von Neu-OB Krause
Münchens neu gewählter Oberbürgermeister Dominik Krause (Grüne) hat gerade angekündigt, dass die Welle spätestens zum Start in die Sommerferien wieder zum Surfen freigegeben werden soll.
Wie genau die Welle dauerhaft reaktiviert werden soll, ist allerdings unklar. Die Stadt befinde sich »in einem guten Austausch« mit der Surfer-Community, um eine sichere und gemeinsam getragene Lösung für die Wiedereröffnung zu entwickeln, sagte Krause. Auch Experten aus dem Universitätsbereich seien in die Gespräche involviert. »Die Eisbachwelle ist Ausdruck des entspannten Lebensgefühls unserer Stadt und ein echtes Wahrzeichen. Mein Ziel ist, dass das Surfen bald wieder möglich ist.«