Nordrhein-Westfalen: Züge fallen aus, Straßen gesperrt wegen umgestürzter Bäume - DER SPIEGEL
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Heftige Windböen Umgestürzte Bäume sorgen in NRW für Verkehrsbehinderungen

Bäume auf Schienen und Straßen machen zur Zeit Auto- und Bahnfahrern in Nordrhein-Westfalen zu schaffen. Züge fallen aus, Straßen werden gesperrt. Und es bleibt windig.
Feuerwehreinsatz (Symbolbild)
Feuerwehreinsatz (Symbolbild)

Feuerwehreinsatz (Symbolbild)

Foto: Rolf Vennenbernd / dpa

Durch heftige Windböen sind in Teilen Nordrhein-Westfalens Bäume auf Straßen und Bahnstrecken gestürzt und behindern den Verkehr. Polizei und Feuerwehr warnen Autofahrer davor, dass zum Beginn des Berufsverkehrs noch größere Äste auf der Fahrbahn liegen könnten.

Laut Deutschem Wetterdienst  sind noch bis Montagabend in ganz Nordrhein-Westfalen Windböen bis Stärke 7 möglich. Landesweit gilt die niedrigste Wetterwarnstufe.

Bei der Bahn  gibt es Probleme unter anderem zwischen Aachen und Herzogenrath. Ein Baum blockierte die Schienen, sodass Züge auf den Linien RE1, RE4, RE18, RB20 und RB33 nur eingeschränkt fahren.

Zahlreiche Anrufe bei der Polizei

Auch zwischen Kempen und Krefeld, zwischen Solingen und Hilden sowie zwischen Jüchen und Rheydt-Odenkirchen behinderten umgestürzte Bäume laut Bahn zeitweise den Zugverkehr. Wie schnell die Schäden an den Gleisen behoben werden können, ist noch unklar.

Wie die Polizei in Mettmann berichtete, hätten am Morgen viele Bürgerinnen und Bürger die Beamten alarmiert, weil Bäume umgestürzt waren. Dort führten die versperrten Straßen zu Rückstau und Verkehrsbehinderungen im frühmorgendlichen Berufsverkehr.

Ein ähnliches Bild zeigte sich in Köln. Dort waren ebenfalls Bäume umgefallen und »einiges an Gestrüpp« durch die Windböen losgerissen worden. Meldungen zu versperrten Straßen kamen am Morgen auch aus Düsseldorf.

Berichte über Verletzte durch umgestürzte Bäume gibt es bislang nicht.

bbr/dpa