Tödlicher Unfall Deutsche stirbt in Österreich bei Gleitschirmabsturz
Paragliding in Kärnten (Symbolbild)
Foto: Jochen Tack / imago imagesEine 49 Jahre alte Deutsche ist in Österreich bei einem Gleitschirmabsturz tödlich verunglückt. Wie die Polizei Kärnten mitteilte, war die Frau am Dienstag gegen 10.30 Uhr von einem Hang in der Gemeinde Klebach-Lind im Bezirk Spittal an der Drau gestartet. Ihr Plan sei es gewesen, zum örtlichen Landeplatz zu gleiten.
Zwar sei die 49-Jährige eine erfahrene Pilotin gewesen. Sie habe aber vermutlich nicht die erforderliche Flughöhe erreicht und sei mit den Leinen ihres Gleitschirms an einem Baum hängen geblieben. Von dort sei sie aus etwa zehn Meter Höhe zu Boden gestürzt.
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Obwohl sofort Erste-Hilfe-Maßnahmen durchgeführt wurden, verstarb die 49-Jährige noch an der Unfallstelle. Vor Ort waren Polizisten, die Bergrettung Oberes Drautal und ein Polizeihubschrauber im Einsatz. Jetzt laufen die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang.
Erst vor wenigen Tagen war der Extremsportler Felix Baumgartner bei einem Flug mit einem motorisierten Gleitschirm zu Tode gekommen. Er brach sich den Behörden zufolge beim Aufprall auf dem Boden die Wirbelsäule. Mehrere Medien hatten zuvor über einen Schwächeanfall oder Herzinfarkt in der Luft spekuliert.
In Österreich gab es laut Zeitungsberichten im Jahr 2024 zwei tödliche Gleitschirmunfälle. Dabei starben drei Menschen, darunter zwei Deutsche und ein zehnjähriges Mädchen. Der Deutsche Hängegleiterverband (DHV) mit rund 40.000 Mitgliedern verzeichnet für 2024 europaweit sieben tödliche Unfälle. Die Zählungen des DHV sind keine verlässlich vollständige Auflistung, da einige Fälle erst deutlich nach Unfalldatum hinzugefügt werden, teilte der Verband dem SPIEGEL auf Nachfrage mit. Im laufenden Jahr ist demnach im Februar ein Mensch beim Paragliden in Österreich ums Leben gekommen.