Philippinen bereiten sich auf Sturm "Phanfone" vor - DER SPIEGEL
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Warnung der Wetterbehörde Philippinen bereiten sich auf Tropensturm "Phanfone" vor

Kurz vor Weihnachten müssen sich die von tropischen Unwettern geplagten Philippinen erneut auf einen Tropensturm einstellen. Fähr- und Flugverbindungen sind bereits unterbrochen, Tausende Reisende sitzen fest.
Tausende von Reisenden sind wegen gestrichener Verbindungen an Busbahnhöfen gestrandet
Tausende von Reisenden sind wegen gestrichener Verbindungen an Busbahnhöfen gestrandet

Tausende von Reisenden sind wegen gestrichener Verbindungen an Busbahnhöfen gestrandet

Foto: Francis R. Malasig/ EPA
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Wenige Wochen nach dem Durchzug eines Taifuns, der 17 Menschen getötet hat, nimmt erneut ein Sturm Kurs auf die Philippinen. "Phanfone" sollte noch an Heiligabend in der Provinz Eastern Samar knapp 600 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Manila auf Land treffen. Die Wetterbehörde warnte vor zerstörerischen Winden und heftigem Regen.

Die Behörden hatten zuvor bereits den Fährverkehr wegen zu rauer See untersagt, mehr als 16.000 Passagiere saßen in den Häfen im Osten des Inselstaates fest. Zudem fielen Dutzende Flüge aus.

Wie hier in der Hauptstadt Manila kommen viele Familien nicht in den Weihnachtsurlaub

Wie hier in der Hauptstadt Manila kommen viele Familien nicht in den Weihnachtsurlaub

Foto: Francis R. Malasig/ EPA

"Einige Familien zögern, sich in Sicherheit zu bringen, weil sie Weihnachten zu Hause verbringen wollen - aber die Behörden werden sie zwingen, ihre Häuser zu verlassen, wenn sie unsere Warnungen nicht beherzigen", sagte der Katastrophenschutzvertreter Reyden Cabrigas. Die Evakuierungen seien in vollem Gange. "Unser Ziel ist, dass es keine Opfer geben wird", betonte Cabrigas.

Die Behörden erwarten für die Nacht auf Mittwoch Starkwinde von bis zu 120 Kilometern pro Stunde und heftige Regenfälle. Vorhersagen zufolge nimmt "Phanfone" einen ähnlichen Weg wie der zerstörerische Taifun "Haiyan" von 2013, bei dem mehr als 7300 Menschen starben. Allerdings bewerten die Meteorologen "Phanfone" als deutlich schwächer.

mik/AFP