Schwer verletzt Bergsportler stürzt in Tirol rund 170 Meter ab
Blick über das Stubaital in Tirol
Foto: Marijan Murat / dpa / picture allianceUnglück beim Skibergsteigen: Ein Österreicher hat sich bei einem Ausflug in die Stubaier Alpen in Tirol schwere Verletzungen zugezogen.
Der 36-Jährige stürzte nach Angaben der österreichischen Polizei auf dem Weg zum Gipfel »Stubaier Wildspitze« rund 170 Meter ab. Demnach habe er sich in steilem und felsdurchsetztem Gelände mehrfach überschlagen. Erst unterhalb der Felsabbrüche sei er regungslos im Schnee liegen geblieben.
Laut der Polizeimitteilung war der Österreicher mit einem 21 Jahre alten Italiener unterwegs gewesen, der einen Notruf absetzte. Die alarmierte Bergrettung und ein Alpinpolizist gelangten wegen der widrigen Wetterbedingungen demnach zunächst am Boden zum Unfallort. Erst später barg ein Rettungshubschrauber den 36-Jährigen und flog ihn in die Uniklinik Innsbruck.
Die Ursache des Unfalls, der sich auf einer Höhe von rund 3275 Meter ereignet haben soll, ist laut dem Polizeibericht unklar. Auch weitere Informationen zur Schwere der Verletzungen gab es zunächst nicht.
Ein weiterer Hubschrauber, der Polizeihubschrauber »Libelle«, flog den Begleiter des Mannes zurück zur Bergstation. Er blieb unverletzt.