Internationale Raumstation: Zwei US-Amerikaner, ein Kanadier und ein Russe sind unterwegs - DER SPIEGEL
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Internationales Team Zwei US-Amerikaner, ein Kanadier und ein Russe sind unterwegs zur ISS

Im All scheint die Welt noch in Ordnung: Eine internationale Crew hat sich in bestem Einvernehmen auf den Weg zur Raumstation ISS gemacht und stellt womöglich einen neuen Rekord auf.
Die Astronauten Joshua Kutry aus Kanada, Luke Delaney und Jessica Watkins aus den USA und Sergey Teteryatnikov aus Russland
Die Astronauten Joshua Kutry aus Kanada, Luke Delaney und Jessica Watkins aus den USA und Sergey Teteryatnikov aus Russland

Die Astronauten Joshua Kutry aus Kanada, Luke Delaney und Jessica Watkins aus den USA und Sergey Teteryatnikov aus Russland

Foto: Terry Renna / AP / dpa

Zwei US-Astronauten, ein Kanadier und ein russischer Kosmonaut sind zur Internationalen Raumstation ISS aufgebrochen. Die Crew-13 startete mit einer Falcon-9-Rakete von SpaceX von Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida. Nach Angaben der US-Raumfahrtbehörde Nasa sollen sie die ISS acht Stunden später erreichen. Das wäre ein Rekord für ein US-Raumschiff. Die vier Raumfahrer Jessica Watkins, Luke Delaney, Joshua Kutryk und Sergej Teterjatnikow sollen etwa sechs Monate lang auf der ISS bleiben.

Die neue Besatzung soll die vier Raumfahrer der Mission Crew-12 ablösen – die US-Astronauten Jessica Meir und Jack Hathaway, die Französin Sophie Adenot und den Russen Andrej Fedjajew. Nach einer mehrtägigen Übergangsphase zwischen beiden Besatzungen tritt die Crew-12 je nach Wetterbedingungen frühestens ab Montag ihre Rückkehr zur Erde an.

Crew-13 sollte eigentlich bereits Mitte September zur ISS fliegen. Wegen eines am Raumschiff festgestellten Lecks wurde der Start jedoch verschoben. Die ISS befindet sich etwa 400 Kilometer über der Erde. Es ist einer der letzten Bereiche der internationalen Zusammenarbeit zwischen den USA und Russland.

sei/AFP