Zölle von Donald Trump: AfD-Chef Tino Chrupalla hat Verständnis, Alice Weidel nicht - DER SPIEGEL
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Politik des US-Präsidenten AfD-Chef Chrupalla findet Trump-Zölle »verständlich«, Weidel nicht

Tino Chrupalla nimmt US-Präsident Donald Trump angesichts der umstrittenen Zollpolitik in Schutz. AfD-Co-Chefin Alice Weidel sieht das anders: Zölle seien grundsätzlich Gift für freien Handel.
AfD-Chefs Weidel, Chrupalla: Meinungen zu Trump-Zöllen gehen offenbar auseinander
AfD-Chefs Weidel, Chrupalla: Meinungen zu Trump-Zöllen gehen offenbar auseinander

AfD-Chefs Weidel, Chrupalla: Meinungen zu Trump-Zöllen gehen offenbar auseinander

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Jens Krick / Flashpic / picture alliance

AfD-Chef Tino Chrupalla zeigt Verständnis für die Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump und widerspricht damit indirekt der Co-Chefin Alice Weidel. Zwar sei die AfD grundsätzlich für freien Handel, zitiert »Bild«  den Politiker. »Aber manchmal muss man Freihandel einschränken, um seine Wirtschaft zu schützen. Präsident Trump will andere Staaten zwingen zu verhandeln. Er will die Handelsbilanz der USA verbessern und die Industrie ankurbeln. Das ist verständlich.«

Weidel hatte gesagt, Zölle seien grundsätzlich Gift für den freien Handel. Mit weiteren Bewertungen zu Trumps Schritt hielt sie sich auf Nachfrage aber zurück. Es gehe nicht darum, ob die Zölle nachvollziehbar oder gerechtfertigt seien, sondern darum, sie möglichst zu verhindern. Weidel sprach sich dafür aus, den USA in Verhandlungen aufzuzeigen, dass es für beide Seiten besser sei, sich zu einigen.

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Die AfD-Spitze hatte in den vergangenen Monaten demonstrativ die Nähe zur Trump-Regierung gesucht. Nach der US-Präsidentschaftswahl hatte Weidel Trump wegen seines Eintretens für nationale Interessen als Vorbild bezeichnet. Co-Parteichef Tino Chrupalla reiste zu seiner Amtseinführung nach Washington. Weidel bekam Wahlkampfunterstützung von Trump-Berater Elon Musk und traf zudem Vizepräsident J.D. Vance am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz.

aeh/dpa