Google Street View in den Emiraten Virtuell durch die Straßen von Dubai
Wer die Skyline von Dubai noch nie gesehen hat, kann jetzt zumindest einen virtuellen Spaziergang durch die Superlativ-Metropole am Persischen Golf machen. Als erste Destination in den Vereinigten Arabischen Emiraten ist sie seit Dienstag im Panoramadienst Google Street View vertreten.
Zumindest mit öffentlichen Orten, Stränden und touristischen Sehenswürdigkeiten - einen Blick auf die Villen von Scheichs in privaten Wohngebieten gibt es nicht.
Dafür sind unter anderem Innenaufnahmen der Dubai Mall zu sehen, dem größten Einkaufszentrum der Welt mit über 500.000 Quadratmetern Fläche und 360-Grad-Aufnahmen vom 7-Sterne-Hotel Burj Al Arab. Virtuell besichtigen kann man auch den Wolkenkratzer Burj Khalifa mitsamt seiner Aussichtsplattform im 124. Stock, der seit seiner Einweihung im Jahr 2010 mit 828 Metern als höchstes Bauwerk der Welt geführt wird.
Letzterer hatte bei Google Street View allerdings schon früher Vorab-Premiere, mitsamt der Scheich-Zayid-Moschee in Abu Dhabi und der arabischen Wüste Liwa. Dort ließ Google im Oktober Kamele mit Rundum-Kameras durch die Dünen traben.
Der virtuelle Rundgang soll noch mehr Touristen in die Großstadt locken. Zehn Millionen Gäste beherbergte Dubai letztes Jahr, sagt Mohamad Mourad, Regionaler Direktor bei Google für den Mittleren Osten und Nordafrika in einem Blog-Eintrag . Bis 2020 solle sich diese Besucherzahl verdoppeln. "Ab heute können wir virtuelle Reisende in diese Liste aufnehmen, da Dubai die erste Stadt in einem arabischen Land ist, die bei Street View in Google Maps vertreten ist."
Weitere Destinationen in den Vereinigten Arabischen Emiraten sollen folgen. "Google vermisst gerade Abu Dhabi und wird seine Street Map dazu sehr bald veröffentlichen", sagte Najeeb Jarrar, Produkt-Marketing-Manager bei Google für den Mittleren Osten und Nordafrika der "Khaleej Times".