»WIR REDEN CHINESISCH UND HANDELN RUSSISCH« Zweimal seit Gründung der DDR war der Sturz Walter Ulbrichts für die Sowjets beschlossene Sache: 1953, als die Stalin-Nachfolger Malenkow und Berija für ein Arrangement mit den Westmächten die DDR opfern wollten, und 1956, als Chruschtschow nach der Stalin-Verdammung auf dem XX. Parteitag der KPdSU der Absetzung des Stalinisten Ulbricht bereits zugestimmt hatte. Doch beide Male retteten die Sowjets den SED-Chef. Denn nach dem DDR-Volksaufstand vom Juni 1953 wie nach der ungarischen Revolution vom Oktober 1956 erschien Moskau die Fortführung des Ulbricht-Regimes als einzige Garantie gegen katastrophale Entwicklungen im westlichen Vorfeld des Sowjet-Imperiums. Ober die dramatischen Ereignisse; die sich damals in Ost-Berlin abspielten, berichtet der Frankfurter Journalist Heinz Brandt, 57, in seinem Buch »Ein Traum, der nicht entführbar ist« (Paul List Verlag, München; 367 Seiten; 25 Mark), das Anfang März erscheint. Marxist Heinz Brandt -- einst KPD-Funktionar, elf Jahre lang Häftling in Hitlers Konzentrationslagern, dann SED-Funktionar, 1958 in den Westen geflüchtet, 1961 in den Osten verschleppt und nach dreijähriger Haft in den Westen abgeschoben -- schildert in diesem Buch seinen »Weg zwischen Ost und West«. Als Augenzeuge jener Krisenjahre beschreibt er, mit bislang unbekannten Einzelheiten, unter anderem die Reaktion der im Ostseebad Ahrenshoop sonnenden DDR-Prominenz auf den 17. Juni und den Versuch des inzwischen aus dem Politbüro ausgestoßenen Ulbricht-Kronprinzen Karl Schirdewan, sich mit dem Einverständnis Chruschtschows an die Spitze der SED zu setzen. Die folgenden. Auszüge sind diesen beiden Kapiteln entnommen. 12 Min Zur Merkliste hinzufügen
Der Orden unter dem Totenkopf 19. Fortsetzung** Höhepunkt und Verfall der SS-Macht Von Heinz Höhne 30 Min Zur Merkliste hinzufügen
SCHÜTTLE WAS SICH BEWEGT Das amerikanische Nachrichtenmagazin »Time« über den deutschen Händedruck: 1 Min Zur Merkliste hinzufügen
»BEI RUSSLAND WURDE SEINE STIMME RAUH« In seinem neuen Buch »Acquaintances« (Bekanntschaften), das Ende März im Londoner Verlag Oxford University Press erscheint, berichtet der englische Kulturphilosoph Arnold J. Toynbee, 77, über eine Begegnung mit Hitler in Berlin im Februar 1936; Toynbee hielt damals eine Rede var der Akademie für Deutsches Recht. Dem Buch ist der folgende Auszug entnommen: 6 Min Zur Merkliste hinzufügen
Felix Rexhausen über "Deutschland: Das Land in dem wir leben" WIE ES IST, IST ES GUT SPIEGEL-Redakteur Dr. Felix Rexhausen, 34, ist Autor der Glosse »Mit Bayern leben« und der satirischen Bücher »Mit deutscher Tinte« (SPIEGEL 29/1965) und »Lavendelschwert«. 4 Min Zur Merkliste hinzufügen
PERSONALIEN Wilhelmine Lübke, Kurt Georg Kiesinger, Hans-Jürgen Wischnewski, Alexej Kossygin, Dean Rusk 3 Min Zur Merkliste hinzufügen