DER SPIEGEL 16/1980 - Inhaltsverzeichnis
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Castros Cuba: Muster ohne Wert

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Nr. 16 / 13.04.1980 • Alle Ausgaben •
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»Einen Chefministranten zum Erzbischof machen«

Franz Josef Strauß über die Unionspolitiker Köppler, Biedenkopf, Kohl, Barzel, Kiep, Albrecht und andere Am 29. November 1976 veröffentlichte der SPIEGEL ein Transkript jener Rede, die Franz Josef Strauß im Nachgang seiner Spaltungs-Absichten von Kreuth vor dem 28köpfigen Landesausschuß der Jungen Union Bayern im Schulungsraum der Münchner »Wienerwald«-Zentrale hielt. Neuerdings liegt ein Tonband vor. Es belegt, daß die im SPIEGEL abgedruckte Niederschrift nur unbedeutend abweicht. Allerdings enthält das Tonband einige wichtige Passagen, die in dem Transkript nicht verzeichnet waren. Namentlich der CDU-Bewerber um das Amt des Ministerpräsidenten im bevölkerungsreichsten deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen, Heinrich Köppler, sowie sein Inspirator Kurt Biedenkopf werden auf gut bayrisch hingemacht. Der SPIEGEL hat das Tonband akribisch ausgeschrieben. Er veröffentlicht nur geschlossene Abschnitte, der Reihe nach und jeden Abschnitt ohne Auslassungen. Eine unverständliche Stelle ist nach Silbenzahl ausgezählt und in Klammern kenntlich gemacht, insgesamt vier Silben. Alle Klammern enthalten Bemerkungen nicht des Oppositionspolitikers Strauß, sondern des ihn veröffentlichenden SPIEGEL. Sollte die CDU um Auskunft verlegen sein, warum sie in die Opposition verbannt bleibt und warum ihre Spitzenpolitiker --Barzel, Kohl, Köppler - vorzeitig ausfallen, so gibt die »Wienerwald«-Rede ihres Kanzlerkandidaten Strauß Aufschluß.
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