Dreißigjähriger Krieg Lehren des Entsetzens Bis heute wirkt die Schockwelle nach - was aber war der Dreißigjährige Krieg überhaupt? Historiker entwirren Mythos und Realität einer Zeit, die Europa brutal verändert hat. Von Johannes Saltzwedel 12 Min Zur Merkliste hinzufügen
SPIEGEL-GESPRÄCH »Auch die teuerste Armee muss nicht immer gewinnen« Der Jenaer Historiker Georg Schmidt über Ursachen und Verlauf des Krieges, Oldenburger Pferde und die Überlebenskraft des Alten Reiches Von Norbert F. Pötzl und Johannes Saltzwedel 14 Min Zur Merkliste hinzufügen
Ein tiefer Fall Mit dem Prager Fenstersturz wollten die protestantischen Böhmen ein Zeichen setzen. Habsburgs Gegenschlag riss Europa für Jahrzehnte in einen Strudel der Gewalt. Von Sebastian Borger 13 Min Zur Merkliste hinzufügen
Aufstand der Pfeffersäcke 80 blutige Jahre dauerte es bis zur Unabhängigkeit der Niederlande 1648. 4 Min Zur Merkliste hinzufügen
Hunger, Flöhe, Hass Erst die Verkettung vieler Unglücksfaktoren hat das Desaster heraufbeschworen. Eine der Ursachen war die »Kleine Eiszeit«. Von Georg Bönisch 7 Min Zur Merkliste hinzufügen
Der fromme Eiferer Unnachsichtig stritt Ferdinand II. von Habsburg für den Katholizismus - obwohl er auch Kaiser der deutschen Protestanten war. So wurde er zum Antreiber des mörderischen Konflikts. Von Angelika Franz 12 Min Zur Merkliste hinzufügen
Kurzes Glück auf der Prager Burg War Friedrich von der Pfalz verblendet oder nur ungeschickt? Zeitgenossen jedenfalls spotteten über den »Winterkönig«. Von Katharina Stegelmann 5 Min Zur Merkliste hinzufügen
»Weh dir, Pfalz!« Wie wenige Städte musste Heidelberg unter den Kriegswirren leiden. Schuld war auch das Großmachtstreben der Landesherren. Von Jan Friedmann 3 Min Zur Merkliste hinzufügen
Landsknechte Wanderarbeiter des Todes Farbenprächtig und schwer bewaffnet, so prägten die Landsknechte das Bild des Krieges. Ihr Alltag war äußerst riskant und oft trostlos. Von Thorsten Oltmer 9 Min Zur Merkliste hinzufügen
Im Auftrag des Königs Der Maler-Star Peter Paul Rubens vermittelte als Diplomat den Frieden zwischen Spanien und England. 4 Min Zur Merkliste hinzufügen
Angriff aus dem Busch Im Harz formierte sich eine Partisanenbewegung gegen die Kaiserlichen. 2 Min Zur Merkliste hinzufügen
»Der Löwe aus Mitternacht« Bei seinem Einmarsch in Deutschland präsentierte sich König Gustav II. Adolf von Schweden als Beschützer der Protestanten. Doch er betrieb vor allem Machtpolitik. Von Uwe Klußmann 13 Min Zur Merkliste hinzufügen
Griff nach den Sternen Der böhmische Landadlige Albrecht von Wallenstein stieg zum reichsten und mächtigsten Heerführer auf. Als der Kaiser Verrat witterte, ließ er seinen Generalissimus ermorden. Von Norbert F. Pötzl 11 Min Zur Merkliste hinzufügen
Bankier des Krieges Der flämische Calvinist Hans de Witte finanzierte Wallensteins Armee. Sein Ende war düster. Von Dietmar Pieper 5 Min Zur Merkliste hinzufügen
NAHAUFNAHME Ellipse Now Einige Jahre vor Kriegsausbruch entdeckte Johannes Kepler, auf welchen Bahnen die Planeten um die Sonne kreisen. Doch der geniale Astronom blieb ein Außenseiter - Geld verdiente er eher mit Horoskopen. 4 Min Zur Merkliste hinzufügen
»Gejagt wie das Wild in den Wäldern« Die Mächtigen zettelten den Krieg an - Bauern, Soldaten und Handwerker mussten ihn ertragen. Ihre Tagebücher liefern Augenzeugenberichte aus einem Alltag inmitten von Schrecken und Gewalt. Von Eva-Maria Schnurr 10 Min Zur Merkliste hinzufügen
Vom Siegerpech verfolgt Genialer Stratege, prinzipienfester Katholik oder brutaler Schlächter - an kaum einer Gestalt der Epoche scheiden sich die Geister so wie an Johann Tserclaes von Tilly. Von Thilo Thielke 7 Min Zur Merkliste hinzufügen
ORTSTERMIN Massaker an der Elbe Die »Bluthochzeit« von Magdeburg gilt als schlimmste Gewaltorgie des Krieges. Wie konnte es zu dem Blutrausch kommen? Eine Spurensuche. 4 Min Zur Merkliste hinzufügen
Deutsches Pathos, deutscher Zwist Nach der Nördlinger Schlacht mussten sich die Schweden aus Süddeutschland zurückziehen. Wichtige Verbündete wandten sich ab. 1635 kam es in Prag zu einem Friedensschluss. Von Jan Puhl 4 Min Zur Merkliste hinzufügen
Der erste Weltkrieg Taktische Manöver auf Kosten der Zivilisten, Bündnispoker und Naturkatastrophen prägten die Jahre nach 1635. Es war die grausamste Zeit. Von Wolfgang Behringer 13 Min Zur Merkliste hinzufügen
»O Bub lauf weg« Das Kriegstrauma im Spiegel von Grimmelshausens »Simplicissimus« 5 Min Zur Merkliste hinzufügen
Dreißigjähriger Krieg Schwedisches Comeback Mit dem Sieg bei Wittstock 1636 festigten die Skandinavier ihre fast schon verlorene Machtposition. Von Dietmar Pieper 5 Min Zur Merkliste hinzufügen
Geplünderte Tote Ein Massengrab auf dem Wittstocker Schlachtfeld gibt Aufschluss über das Leben und Sterben der Söldner. Von Dietmar Pieper 3 Min Zur Merkliste hinzufügen
Gottesmann im Harnisch Mit dem Weitblick des Strategen stärkte Kardinal Richelieu die Macht Frankreichs - erst im erbitterten Kampf gegen die Hugenotten, dann auch auf den europäischen Schlachtfeldern. Von Mathias Schreiber 12 Min Zur Merkliste hinzufügen
ORTSTERMIN »Das Unkraut ausrotten« In vielen Orten wurden während des Krieges Frauen als Hexen verfolgt und verbrannt. Auch im heute hessischen Büdingen: Der Amtmann war überzeugt, damit Frieden zu schaffen. 5 Min Zur Merkliste hinzufügen
Die Macht der Nachricht Post und Zeitung, damals engverwandt, zählten zu den wichtigen Motoren des Krieges. Desinformation war eine übliche List. Von Markus Grill 8 Min Zur Merkliste hinzufügen
Totentanz am Lech Stadtleben in wirrer Zeit: Für die Bewohner Augsburgs lagen Hunger und Siegesfreude, Dämonenglaube und Seuchen nah beieinander. 13 Min Zur Merkliste hinzufügen
Das Seufzen nach Frieden Fünf Jahre rangen Gesandte aus halb Europa in Münster und Osnabrück um ein Ende des Krieges. Von Annette Großbongardt 13 Min Zur Merkliste hinzufügen
Westfälisches Vexierbild Das moderne Staatensystem lässt sich in seinen Grundzügen auf den Frieden von 1648 zurückführen. Aber das ist nur eine von vielen Deutungen des Vertragswerks. Von Christoph Seidler 8 Min Zur Merkliste hinzufügen
Lieder gegen das Leiden Vor dem Hintergrund der erlittenen Schrecken dichtete der evangelische Pfarrer Paul Gerhardt Gesänge, die den Christen in aller Welt bis heute Trost und Hoffnung geben. Von Michael Sontheimer 4 Min Zur Merkliste hinzufügen