Kirchen sind steingewordene Zeugnisse des Glaubens – und Stätten ungläubigen Staunens. <abstrakt_inhalt> Kirchen sind steingewordene Zeugnisse des Glaubens – und Stätten ungläubigen Staunens. </abstrakt_inhalt> 1 Min Zur Merkliste hinzufügen
Helden der Transzendenz Seit Langem ist das Christentum die führende Weltreligion – trotz vieler Rangeleien um Konfessionen und Ketzer. Es liegt wohl an seiner inneren Vielfalt und der Fähigkeit, sich unentwegt selbstkritisch neu zu erfinden. Von Johannes Saltzwedel 13 Min Zur Merkliste hinzufügen
Die ersten Anhänger »Das Christentum war subversiv und gefährlich« Der christliche Glaube gilt meist als westliches Phänomen. Doch anfangs breitete sich die Lehre Jesu vor allem im Osten aus, sagt der Oxforder Historiker Peter Frankopan. Sogar im heutigen Afghanistan gab es Bischöfe. 9 Min Zur Merkliste hinzufügen
Frühes Christentum Wie die Beschneidung die Urchristen fast zerrissen hätte Durften nur Juden Christen werden oder auch Heiden? Um diese Frage entwickelte sich in der christlichen Urgemeinde um die Apostel Petrus und Paulus ein heftiger Streit. Der Erfolg der jungen Religion stand auf dem Spiel. Von Markus Deggerich 6 Min Zur Merkliste hinzufügen
Dokument »Wüster, maßloser Aberglaube« Ein Briefwechsel aus der Zeit der Christenverfolgungen zeigt, wie römische Beamte mit Anhängern der verbotenen Religion umgingen. 2 Min Zur Merkliste hinzufügen
Antike Religionsvielfalt Seelenfänger Schon im Altertum hatten Gottsucher die Wahl zwischen verschiedenen spirituellen Angeboten. Die frühen Christen konkurrierten nicht nur mit Judentum und traditionellem Götterglauben, sondern auch mit ganz neuen Kulten. Von Johannes Saltzwedel 4 Min Zur Merkliste hinzufügen
Ein Lehrgebäude entsteht Vom Birnendieb zum Kirchenvater Augustinus war einer der einflussreichsten Theologen und Philosophen der Spätantike: Seine Werke prägten das abendländische Denken und gaben einen entscheidenden Anstoß für die Reformation. Sein Lebensweg aber war alles andere als geradlinig. 13 Min Zur Merkliste hinzufügen
Sehnsucht nach Vollkommenheit Der Auferstehungsglaube sprach in der Frühzeit vor allem auch Frauen an. Die römische Aristokratin Melania die Ältere wurde zum Vorbild weiblicher Askese – in der katholischen und orthodoxen Kirche wird sie bis heute als Heilige verehrt. 2 Min Zur Merkliste hinzufügen
Gebete für den Kaiser Im 4. Jahrhundert gelang dem Christentum ein entscheidender Schritt: Aus der UntergrundReligion wurde der offizielle Kult des römischen Imperiums. 2 Min Zur Merkliste hinzufügen
Klöster Askese im eisernen Hemd Als frommes Außenseitertum begann es – doch rasch entwickelte sich das Mönchtum zu einem der Grundmodelle christlichen Lebens im Abendland. Mit vorbildhaftem Leben, Mission und Bildung warben die Ordensleute für ihren Glauben. Von Cord Aschenbrenner 15 Min Zur Merkliste hinzufügen
Dokument »Aus dem Vater gezeugt« Was sind die Kernsätze des christlichen Glaubens? Um ein verbindliches Glaubensbekenntnis rangen die Bischöfe lange und erbittert. Von Johannes Saltzwedel 2 Min Zur Merkliste hinzufügen
Das Heilige Römische Reich »Erhebe dich, Rom!« Mit kühnen Hoffnungen auf ein christliches Imperium begann der blutjunge Kaiser Otto III. seine Herrschaft. Er träumte davon, Papst- und Kaisertum zu verbinden. Seine Pläne scheiterten grausam. Von Christoph Gunkel 11 Min Zur Merkliste hinzufügen
Bis ans Ende der Welt Die Konstantinische Schenkung gab den Päpsten auch politische Macht, es erhob sie zu weltlichen Herrschern im Kirchenstaat. Das Dokument war eine der folgenreichsten Fälschungen der Weltgeschichte. Von Johannes Saltzwedel 2 Min Zur Merkliste hinzufügen
Orthodoxie Stütze des Staates Die byzantinische Ostkirche brach mit dem Papst und trug ihre Religion nach Russland. Dort wurde das orthodoxe Christentum zum prägenden Glauben eines Imperiums. Von Uwe Klußmann 8 Min Zur Merkliste hinzufügen
»Heilige Pflicht« Russland blieb trotz des Kommunismus immer mehrheitlich christlich. Die orthodoxe Kirche steht heute treu an der Seite Wladimir Putins. Sie liefert den theologischen Überbau für seine Abgrenzung gegenüber dem Westen. Von Uwe Klußmann 2 Min Zur Merkliste hinzufügen
Die Kirchen des Orients Vertreibung aus dem Paradies Über Jahrhunderte hinweg lebten Christen im Irak zumeist in Frieden neben ihren muslimischen Nachbarn. Seitdem der »Islamische Staat« wütet, müssen sie zu Hunderttausenden fliehen. Eine Reportage aus Beirut, wo viele von ihnen stranden. Von Susanne Koelbl 14 Min Zur Merkliste hinzufügen
Theologie Gott, logisch erklärt Passen Vernunft und Religion zusammen? Die großen Denker im Mittelalter gingen dem Problem wissenschaftlich auf den Grund. Von Jan Puhl 9 Min Zur Merkliste hinzufügen
Ketzerprozesse Im Verfolgungswahn Glaubensabweichler galten seit dem Mittelalter als Häretiker. Nach solchen Abtrünnigen fahndete die Inquisition. Zehntausende endeten auf dem Scheiterhaufen. Die gesellschaftlichen Folgen wirken noch immer nach. Von Nils Klawitter 8 Min Zur Merkliste hinzufügen
Herrschaftsansprüche der Kirchen »Verblüffende Doppelgesichtigkeit« Anfangs waren die Anhänger Jesu Staatsfeinde, später mischten die Päpste persönlich in der Politik mit: Der Tübinger Kirchenhistoriker Volker Leppin erklärt, wie sich das Verhältnis zwischen Christentum und weltlicher Obrigkeit über die Jahrhunderte hinweg veränderte. 10 Min Zur Merkliste hinzufügen
Glaubenskriege Auf Teufel komm raus Erbittertes Ringen zwischen den Konfessionen in Europa, rasante Ausbreitung in Übersee: Nach der Reformation begann für das Christentum eine Epoche der Widersprüche. Die zentrale Frage war: Durfte man die »wahre Religion« mit Gewalt durchsetzen? 11 Min Zur Merkliste hinzufügen
Dokument Wie frei ist der Mensch? Martin Luther sah das Verhältnis zwischen Mensch und Gott anders als Rom – und löste damit die Reformation aus. Im Streit mit dem Humanisten Erasmus von Rotterdam schärfte er seine Position. Von Johannes Saltzwedel 2 Min Zur Merkliste hinzufügen
Christliche Mystik Zuflucht der Seele In den Wirren nach der Reformation fand Teresa von Ávila eine neue Innerlichkeit des Glaubens. Die Spiritualität ihres Reformordens entwickelte eine enorme Anziehungskraft. Von Alexandra Gittermann 5 Min Zur Merkliste hinzufügen
Aufbruch nach Fernost Giftige Schlange, schwaches Licht Dem Großreich China näherten sich westliche Missionare nicht mit Gewalt, sondern mit Kultur und Wissenschaft. Ein Jesuit aus Köln brachte es auf diese Weise sogar zum Berater des Kaisers. Von Bettina Musall 8 Min Zur Merkliste hinzufügen
Evangelische Erneuerung Große Dinge geschehen Die Pietisten stellten erstmals das freie Individuum in den Mittelpunkt des Glaubens. Gegen orthodoxe Prinzipienreiterei setzten sie das religiöse Gefühl des Einzelnen. Damit wurden sie zur wichtigsten protestantischen Reformbewegung. Von Uwe Klußmann 11 Min Zur Merkliste hinzufügen
Bürgerliche Spiritualität »Sinn und Gefühl für das Unendliche« Nach der Aufklärung glaubten viele Gebildete mehr an die Vernunft als an Gott. Der Berliner Theologe Friedrich Schleiermacher versuchte, Religion und Rationalität zu versöhnen. Damit schuf er die Grundlagen des modernen Protestantismus. Von Joachim Mohr 5 Min Zur Merkliste hinzufügen
Stille Nacht In seiner Erzählung »Die Weihnachtsfeier« beschreibt Schleiermacher ein bürgerliches Christfest um 1800 – nicht mehr in der Kirche, sondern im heimischen Wohnzimmer. Von Joachim Mohr 2 Min Zur Merkliste hinzufügen
Der Antichrist »Gott ist tot«, schrieb der Philosoph Friedrich Nietzsche und gab damit den Ton vor für die Auseinandersetzung der Moderne mit der Religion. Doch so radikal wie er brach kaum jemand mit der christlichen Tradition. 12 Min Zur Merkliste hinzufügen
Bekennende Kirche Dem Rad in die Speichen fallen Die Nationalsozialisten wollten ihre Ideologie auch in den Kirchen durchsetzen. Der Theologe Dietrich Bonhoeffer konnte das mit seinem Glauben nicht vereinbaren; er schloss sich dem Widerstand gegen Hitler an. Von Michael Sontheimer 4 Min Zur Merkliste hinzufügen
Glaube und Politik Adler und Huhn Die Befreiungstheologie in Lateinamerika wollte ein besseres Leben für die Armen im Hier und Jetzt – sie verband die Religion mit sozialistischen Idealen. Was ist unter dem argentinischen Papst Franziskus aus der Bewegung geworden? Von Jens Glüsing 8 Min Zur Merkliste hinzufügen
Der Weg in die Zukunft Klub für Aufsteiger Säkularisierung heißt die Abkehr vom Glauben, die fast alle modernen Gesellschaften trifft. Der Religionssoziologe Detlef Pollack erklärt, wie es dazu kommt – und wo das Christentum nach wie vor erfolgreich ist. 5 Min Zur Merkliste hinzufügen