Playoffs in der NBA Boston schickt Cleveland nach Hause – und steht im Ostfinale
Jayson Tatum (im schwarzen Trikot): Bester Scorer der Celtics
Foto: Cj Gunther / EPADie Boston Celtics stehen als erstes Team der NBA in den Conference Finals. Die beste Mannschaft der Hauptrunde holte durch das 113:98 gegen die Cleveland Cavaliers den notwendigen vierten Sieg in der Serie und steht nun zum dritten Mal hintereinander in den Finals der Eastern Conference. Die Meisterschaft in der NBA holte Boston in diesem Zeitraum aber nicht.
Die Celtics stehen deshalb weiter bei 17 Titeln – nur die Los Angeles Lakers haben ebenso viele. Gegner in den Conference Finals werden entweder die New York Knicks oder die Indiana Pacers sein. In deren Duell führen die Knicks um den Deutschen Isaiah Hartenstein mit 3:2 Siegen.
Cleveland ging extrem verletzungsgeplagt in die Partei und musste mit All Star Donovan Mitchell (Wadenverletzung), Center Jared Allen (Rippe) und Bankspieler Caris LeVert (Knieprobleme) gleich auf drei wichtige Spieler verzichten. Vor allem Mitchell, der in den Playoffs bisher im Schnitt fast 30 Punkte pro Spiel erzielte, wurde schmerzlich vermisst.
Tatum wieder mal bester Scorer
Trotzdem hatten die Celtics – ohne Center Kristaps Porziņģis - gegen die geschwächten Cavaliers lange zu kämpfen und prüften die Nerven der Fans im TD Garden. »Wir sind nicht davon ausgegangen, dass wir das Spiel im ersten oder zweiten Viertel gewinnen. Es dauert so lange, wie es dauert«, sagte Jayson Tatum, der mit 25 Punkten die meisten für die Celtics erzielte, nach der Partie im US-Fernsehen. Mit zehn Rebounds und neun Korbvorlagen verpasste er ein Triple Double (zweistellig in drei Kategorien) nur knapp.
Der Einzug in die Conference Finals sei noch kein großer Erfolg, so Tatum: »Ich war hier schon oft. Das ist nicht das Ziel.« Forward Al Horford zeigte ebenfalls ein starkes Spiel und kam am Ende auf 22 Punkte und 15 Rebounds. Bester Werfer für die Cavaliers war Evan Mobley mit 33 Zählern.
Cleveland könnte nun eine Neuausrichtung bevorstehen, da sowohl der Verbleib von Mitchell als auch von Trainer J.B. Bickerstaff fraglich sind.