NBA: Orlando Magic mit Franz und Moritz Wagner schaffen es in die Playoffs - DER SPIEGEL
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Deutsche Basketballer erfolgreich Wagner-Brüder schaffen es zum ersten Mal in die NBA-Playoffs

Die NBA-Basketballer der Orlando Magic mussten bis zum letzten Spieltag um die Playoff-Teilnahme zittern. Dann siegte das Team der gebürtigen Berliner Franz und Moritz Wagner souverän. Ein weiterer Deutscher darf ebenfalls jubeln.
Franz Wagner erreicht zum ersten Mal die NBA-Playoffs
Franz Wagner erreicht zum ersten Mal die NBA-Playoffs

Franz Wagner erreicht zum ersten Mal die NBA-Playoffs

Foto: Mike Watters / USA TODAY Sports / Reuters

Die Weltmeister Franz und Moritz Wagner stehen erstmals in ihrer Karriere in den NBA-Playoffs. Mit den Orlando Magic gewann das Brüderpaar aus Deutschland am Sonntag 113:88 gegen die Milwaukee Bucks und beendete die Hauptrunde der besten Basketballliga der Welt auf Rang fünf. Nach zuletzt drei Niederlagen in Serie hatte am letzten Hauptrundenspieltag der engen Tabelle noch das Abrutschen bis auf Platz acht und das Play-In gedroht.

Franz Wagner kam auf 25 Punkte, sein Bruder Moritz verbuchte zehn. In den Playoffs trifft Magic auf die Cleveland Cavaliers.

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Die Bucks mussten erneut auf den verletzten Giannis Antetokounmpo verzichten und rutschten durch die Niederlage noch auf Rang drei in der Eastern Conference. Der Meister von vor drei Jahren musste sich noch von den New York Knicks überholen lassen, die in einer umkämpften Partie nach Verlängerung 120:119 gegen die Chicago Bulls gewannen. Das Team um Isaiah Hartenstein sicherte sich damit Heimrecht in der ersten Runde und trifft dort auf den Sieger des Play-In-Duells zwischen den Philadelphia 76ers und den Miami Heat. Für die Bucks geht es in der ersten Runde gegen die Indiana Pacers.

Isaiah Hartenstein (r.), hier im Duell mit Alex Caruso

Isaiah Hartenstein (r.), hier im Duell mit Alex Caruso

Foto: John Munson / AP

Rang vier belegten die Cleveland Cavaliers, daran änderte auch die 110:120-Niederlage gegen die Charlotte Hornets nichts. Die Indiana Pacers erfüllten mit dem 157:116-Sieg gegen die Atlanta Hawks ihre Pflicht und sicherten Rang sechs ab. Philadelphia muss deswegen trotz des 107:86-Erfolgs gegen die Brooklyn Nets ins Play-In am Mittwoch (Ortszeit) gegen Miami. Der Verlierer dieser Partie bekommt eine zweite Chance gegen den Sieger der Partie Chicago Bulls gegen Atlanta Hawks. Weltmeister Dennis Schröder kam im letzten Saisonspiel der Nets nicht mehr zum Einsatz.

Platz eins hatten die Boston Celtics schon längst sicher, das 132:122 gegen die Washington Wizards spielte dafür keine Rolle.

Thunder holen Platz eins im Westen

Die Oklahoma City Thunder haben sich Rang eins in der Western Conference gesichert. Im Dreikampf mit den Minnesota Timberwolves und Titelverteidiger Denver Nuggets reichte OKC der 135:86-Sieg gegen die Dallas Mavericks zur Verteidigung der Spitzenposition und für den Heimvorteil in den Playoffs.

Die Mavericks hatten in der Partie alle Stammkräfte um Luka Dončić und Kyrie Irving geschont. Das Team war bereits sicher Fünfter und trifft in den Playoffs auf die Los Angeles Clippers um Daniel Theis. Der Weltmeister kam beim 105:116 gegen die Houston Rockets auf 16 Punkte und 11 Rebounds.

Rang zwei in der Western Conference ging an die Nuggets um Nikola Jokić. Der Titelverteidiger holte ein 126:111 gegen die Memphis Grizzlies und kletterte noch um einen Platz, weil die Timberwolves ihr Heimspiel gegen die Phoenix Suns 106:125 verloren. Die Suns sicherten sich damit bei letzter Gelegenheit Rang sechs und die direkte Teilnahme an den Playoffs.

Dort geht es in maximal sieben Partien erneut gegen die Timberwolves. Weil die New Orleans Pelicans zu Hause 108:124 gegen die Los Angeles Lakers verloren, rutschte das Team noch auf Rang sieben und muss im Play-In am Dienstag ebenfalls erneut gegen den Rekordmeister um Superstar LeBron James antreten.

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Im Play-In-Duell zwischen den Teams auf Rang neun und zehn verteidigten die Sacramento Kings ihr Gastgeberrecht für die Partie am Dienstag gegen die Golden State Warriors. Die Kings holten ein 121:82 gegen die Portland Trail Blazers, das 123:116 der Warriors gegen Utah Jazz reichte dem Team um Steph Curry nicht, um noch an den Kings vorbeizukommen.

kjo/dpa