2. Bundesliga: 1. FC Kaiserslautern gewinnt bei Hertha BSC und springt auf Platz zwei - DER SPIEGEL
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2. Fußball-Bundesliga Lautern schießt Hertha tiefer in die Krise und nimmt den Aufstieg ins Visier

Auch das Startelf-Comeback von Fabian Reese half nicht: Hertha BSC kassiert gegen Kaiserslautern die dritte Pleite in Folge, Trainer Christian Fiél macht das zu schaffen. Die Pfälzer liegen auf Kurs Bundesliga.
Der 1. FC Kaiserslautern übernachtet auf Tabellenplatz zwei
Der 1. FC Kaiserslautern übernachtet auf Tabellenplatz zwei

Der 1. FC Kaiserslautern übernachtet auf Tabellenplatz zwei

Foto: Maja Hitij / Getty Images

Der 1. FC Kaiserslautern hat sich auf einen Aufstiegsplatz der 2. Fußball-Bundesliga geschossen und Hertha BSC tiefer in die sportliche Krise gestürzt. Die Mannschaft von Trainer Markus Anfang siegte im Berliner Olympiastadion mit 1:0 (0:0) und verbesserte sich vorübergehend auf Platz zwei. Der mit Aufstiegsambitionen gestartete Hauptstadtklub kommt als 13. der Abstiegszone immer näher und blieb erneut zu Hause sieglos.

Luca Sirch erzielte mit einem sehenswerten Flachschuss das Tor des Tages (57.). Für den FCK war es der vierte Sieg nacheinander. Der Druck auf Herthas Coach Cristian Fiél hingegen wächst massiv.

Fiél hatte zuletzt bereits angedeutet, dass die prekäre Lage des Klubs ihn auch privat bedrücke, wenn seine Kinder ihn nach den Problemen im Beruf fragten. »Das sind Kinder, die in einem Alter sind, wo es darum geht, das Leben zu genießen und sich nicht Sorgen um den Vater zu machen«, hatte Fiél am Donnerstag vor dem Spiel gesagt.

Reese zurück in der Startelf

Sportlich konnte Hertha zumindest auf einen Hoffnungsträger bauen: Erstmals in dieser Saison stand Fabian Reese in der Berliner Startelf. Der Flügelspieler war der Aktivposten bei den Hausherren und scheiterte in der ersten Halbzeit zweimal an Lauterns Keeper Julian Krahl.

Die Berliner hatten nach einem selbstbewussten Beginn der Gäste mehr vom Spiel. Kaiserslautern zog sich zurück, Marius Gersbeck war im Berliner Tor fast beschäftigungslos. Lediglich Ragnar Ache hatte zwei gute Abschlüsse.

Hertha blieb auch nach der Pause dominant, agierte im gegnerischen Strafraum aber immer wieder zu kompliziert. Die Führung für Kaiserslautern fiel aus dem Nichts. Anschließend ließen die Berliner nach und Reeses Hereingaben fanden zu selten einen Abnehmer.

cev/dpa/sid