Champions-League-Niederlage gegen Atlético FC Barcelona legt Beschwerde bei Uefa ein
Barça-Coach Hansi Flick: »Danke an Deutschland«
Foto: Alberto Estevez / EPADer FC Barcelona hat wegen der Schiedsrichterleistung beim Viertelfinal-Hinspiel in der Champions League gegen Atlético Madrid (0:2) offiziell Beschwerde bei der Europäischen Fußball-Union (Uefa) eingelegt. Wie die Katalanen am Tag nach der Partie mitteilten, sei das nicht geahndete Handspiel in der 54. Minute von Atléticos Marc Pubill nach einem ausgeführten Abstoß von Torhüter Juan Musso ein »gravierender Fehler«.
»Der Verein ist der Ansicht, dass es zu einer Schiedsrichterentscheidung kam, die gegen die geltenden Regeln verstößt und direkten Einfluss auf den Spielverlauf und das Ergebnis hatte«, hieß es in einem Schreiben des Clubs auf seiner Webseite. Im Fokus steht dabei nicht nur der rumänische Hauptschiedsrichter István Kovács, sondern auch Bundesliga-Referee Christian Dingert, der als Videoschiedsrichter zuständig war.
Barça fordert »die Einleitung einer Untersuchung, Einsicht in die Kommunikation der Schiedsrichter sowie gegebenenfalls die offizielle Anerkennung der Fehler und die Ergreifung entsprechender Maßnahmen«.
Musso hatte einen Abstoß eigentlich schon ausgeführt, der mit Gelb vorbelastete Marc Pubill legte ihn sich jedoch noch einmal mit der Hand zurecht.
Barcelonas Trainer Hansi Flick hatte sich bereits nach Abpfiff echauffiert. »Ich verstehe nicht, warum der VAR nicht eingreift. Es ist normal, Fehler zu machen, aber in solchen Situationen – wozu haben wir denn den VAR? Das hätte ein Elfmeter und die zweite Gelbe, also die Rote Karte sein müssen. Das darf nicht vorkommen«, sagte Flick. »Er ist ein Deutscher – danke an Deutschland«, hatte Flick auch noch in Dingerts Richtung gesagt. Er hatte sich ebenfalls über den Platzverweis von Verteidiger Pau Cubarsi (44. Minute) erregt.
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