Dante denkt über Einbürgerung nach - DER SPIEGEL
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Wolfsburgs Abwehrboss Dante will sich einbürgern lassen

Er spielt seit sieben Jahren in der Bundesliga. Nun denkt der brasilianische Nationalspieler Dante darüber nach, die deutsche Staatsbürgerschaft anzunehmen. Den Ausschlag gibt seine Familie.
Abwehrkante Dante: "Dass ich im Sommer gehe, können Sie vergessen"
Abwehrkante Dante: "Dass ich im Sommer gehe, können Sie vergessen"

Abwehrkante Dante: "Dass ich im Sommer gehe, können Sie vergessen"

Foto: Peter Steffen/ dpa
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Der brasilianische Innenverteidiger Dante vom Fußballbundesligisten VfL Wolfsburg denkt darüber nach, die deutsche Staatsbürgerschaft anzunehmen. "Eine Sache steht fest: Meine Familie und ich wollen noch drei Jahre in Deutschland bleiben. Wir haben dann die Möglichkeit, hier eingebürgert zu werden", wurde der 32-Jährige in mehreren Zeitungen zitiert.

Dante spielt seit sieben Jahren in Deutschland. Im Januar 2009 war er zu Borussia Mönchengladbach gewechselt, 2012 ging es weiter zum FC Bayern München und seit vergangenem Sommer spielt der Abwehrspieler in Wolfsburg. "Wir bekommen jetzt bald unser drittes Kind, die anderen beiden sprechen perfekt Deutsch. Ich muss da auch an meine Familie denken, wir sind glücklich hier", sagte Dante im VfL-Trainingslager an der Algarve.

Zuletzt waren Gerüchte über einen möglichen Abgang Dantes im Sommer in die USA aufgekommen. "Dass ich im Sommer gehe, können Sie vergessen", sagte der Brasilianer nun. Sein Vertrag bei den Niedersachsen ist noch bis 2018 gültig.

Für die deutsche Nationalmannschaft käme Dante übrigens nicht in Frage, weil er bereits in Pflichtspielen für die brasilianische Auswahl im Einsatz war - unter anderem beim legendären 1:7 gegen Deutschland beim WM-Halbfinale 2014.

mon/dpa