DFB-Pokal: RB Leipzig schlägt FC St. Pauli, Schalke 04 unterliegt FC Augsburg - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

DFB-Pokal Leipzigs Poulsen trifft doppelt gegen St. Pauli, Schalke gegen Augsburg raus

RB Leipzig ringt im Bundesliga-Duell St. Pauli nieder. Augsburgs Alexis Claude-Maurice mischt weiter den Ruhrpott auf. Und für Leverkusen knipst Patrik Schick doppelt. Die zweite Pokalrunde im Überblick.
Yussuf Poulsen war Leipzigs Matchwinner gegen St. Pauli
Yussuf Poulsen war Leipzigs Matchwinner gegen St. Pauli

Yussuf Poulsen war Leipzigs Matchwinner gegen St. Pauli

Foto: Hendrik Schmidt / dpa

Im DFB-Pokal haben Titelverteidiger Bayer Leverkusen und RB Leipzig (2022, 2023) den Sieg in den letzten Jahren unter sich ausgemacht, in diesem Jahr haben die Bundesliga-Spitzenklubs zumindest die zweite Runde überstanden. Beide Klubs zeigten sich in Torlaune, Leverkusen besiegte Zweitligist Elversberg 3:0 (3:0), RB Leipzig schoss sich im Erstliga-Duell gegen den FC St. Pauli ein 4:2 (3:1) heraus. Auch der FC Augsburg ist weiter, gegen Schalke 04 gelang ein 3:0 (1:0).

Alle Spiele und Ergebnisse finden Sie in unserem Sportdaten-Center.

Seit elf Jahren stürmt Yussuf Poulsen für RB Leipzig. Mittlerweile ist der Däne nur noch Teilzeitkraft, stand gegen St. Pauli erst zum zweiten Mal in dieser Saison in der Startelf – zum bislang letzten Mal war das beim 0:0 gegen den Kiezklub in der Bundesliga der Fall.

Die Torlosigkeit seiner Leipziger durchbrach Poulsen diesmal früh. Im Strafraum störte der 30-jährige Gegenspieler Eric Smith mit hartem, aber fairem Körpereinsatz und brachte den gewonnenen Ball zum 1:0 im Tor unter (12. Minute). Das 2:0 leitete Poulsen ein: Einen öffnenden Ball Poulsens auf den rechten Flügel brachte Lutsharel Geertruida nach innen, wo Christoph Baumgartner aus vollem Lauf einköpfte (17.).

St. Pauli schöpfte Hoffnung, als Startelf-Debütant Maarten Vandevoordt im Leipziger Tor danebengriff und Morgan Guilavogui so den Anschlusstreffer erlaubte (28.). Im direkten Gegenzug aber stellte Poulsen den alten Abstand wieder her (30.). Nach der Pause fand ein abgefälschter Sonntagsschuss von Smith fast aus Flankenposition seinen Weg ins Tor (58.), St. Pauli gab nun alles für den Ausgleich. Das letzte Wort aber hatte Leipzig, Antonio Nusa schloss ein Solo zum Endstand ab (80.).

Den Klassenunterschied machte Doublesieger Leverkusen gegen Elversberg in nur zehn Minuten deutlich: Erst hielt Patrik Schick den Fuß in eine Hereingabe von links (2.), dann staubte der Tscheche ab, nachdem Torhüter Nicolas Kristof eine Flanke von rechts nicht hatte festhalten können (9.).

Patrik Schick, Nathan Tella: Leverkusen-Trainer Xabi Alonso rotierte gegen Elversberg

Patrik Schick, Nathan Tella: Leverkusen-Trainer Xabi Alonso rotierte gegen Elversberg

Foto: Christopher Neundorf / EPA

Die Elversberger spielten durchaus mutig, mithalten konnten sie mit dem Team von Xabi Alonso allerdings nur bedingt. Und beim Freistoßtreffer von Aleix García, der den Ball mit Tempo und Effet im Torwinkel unterbrachte, konnte das komplette Leverkusener Stadion sowieso nur staunen (36.).

Augsburg mischt weiter das Revier auf. Wenige Tage nach dem 2:1-Erfolg über Borussia Dortmund räumte der FCA auch den BVB-Rivalen Schalke 04 aus dem Weg. Und erneut traf der spielfreudige Franzose Alexis Claude-Maurice, bei dessen Abschluss in der 26. Minute S04-Keeper Justin Heekeren nicht gut aussah.

Der vermeintliche Schalker Ausgleich durch Kenan Karaman zählte nicht (70.). Stattdessen sorgten Arne Maier (87.) und Samuel Essende (90.) für die Entscheidung, sodass der FCA für das Achtelfinale planen darf, das am 3. und 4. Dezember ausgetragen wird.

Weitere Ergebnisse:

Jahn Regensburg – Greuther Fürth 1:0 (0:0)

1. FC Köln – Holstein Kiel 3:0 (1:0)

VfB Stuttgart – 1. FC Kaiserslautern 2:1 (1:1)

Kickers Offenbach – Karlsruher SC 0:2 (0:0)

cev