Trainerwechsel: Hoffenheim wirft Stanislawski raus - DER SPIEGEL
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Trainerwechsel Hoffenheim wirft Stanislawski raus

Eine Trennung mit Ansage: 1899 Hoffenheim und Trainer Holger Stanislawski gehen ab sofort getrennte Wege. Hoffenheim-Geldgeber Dietmar Hopp hatte zuvor schon Kritik an der Taktik des Teams geäußert. Stanislawskis Nachfolger soll laut Medienberichten bereits feststehen.
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Hamburg - Fußball-Bundesligist 1899 Hoffenheim hat sich nach dem DFB-Pokal-Aus gegen den Zweitligisten SpVgg Greuther Fürth von seinem Trainer Holger Stanislawski getrennt. Das hat der Verein am Vormittag bestätigt. Manager Ernst Tanner sagte: "Wir schätzen Holger Stanislawski als Menschen und als fachkundigen Trainer. Doch nach einem langen, konstruktiven Gespräch mit ihm sind wir zu dem Entschluss gekommen, dass es besser ist, die Zusammenarbeit im Interesse aller Beteiligten zu beenden. Die jüngsten sportlichen Entwicklungen waren hierfür sicherlich ausschlaggebend."

Vor der Pokalniederlage gegen Fürth holte die TSG in der Bundesliga zuletzt einen Sieg aus den vergangenen zehn Spielen. In der Tabelle steht der Club mit 24 Punkten auf dem achten Platz. Mit Stanislawski verlassen auch die Co-Trainer André Trulsen und Klaus-Peter Nemet die TSG.

Der 42-jährige Stanislawski war im Sommer vom FC St. Pauli nach Hoffenheim gewechselt und angetreten, dem Verein ein frischeres Image zu verpassen. Sein Vertrag sollte ursprünglich bis zum 30. Juni 2014 laufen. Als Nachfolger ist Markus Babbel im Gespräch. Babbel ist derzeit ohne Job, nachdem sich Hertha BSC Berlin im Dezember von ihm getrennt hatte.

Mit der Trennung war nach dem Pokal-Aus gerechnet worden. Zuvor hatte bereits Hoffenheims Präsident und Geldgeber Dietmar Hopp den Trainer mit deutlichen Worten kritisiert. Er könne keine Taktik und keine spielerische Linie erkennen, hatte Hopp bemängelt.

aha/sid