Ryder Cup: Europa legt Glanzstart beim Golf-Event hin - DER SPIEGEL
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Golf Europa legt Glanzstart beim Ryder Cup hin

Beim größten Teamgolfevent der Welt muss Präsident Donald Trump miterleben, wie die US-Auswahl am ersten Tag von Titelverteidiger Europa dominiert wird. Die Stimmung beim Ryder Cup ist patriotisch aufgeheizt.
Justin Thomas und das US-Team liegen nach dem ersten Tag deutlich hinten
Justin Thomas und das US-Team liegen nach dem ersten Tag deutlich hinten

Justin Thomas und das US-Team liegen nach dem ersten Tag deutlich hinten

Foto: Stefano Di Maria / Golffile / IMAGO

Die Stars des Teams Europa haben einen starken Start in den 45. Ryder Cup hingelegt und dem großen Golffan Donald Trump wenig Freude bereitet.

Vor den Augen des US-Präsidenten und über 50.000 weiteren Fans am Black Course im Bethpage State Park auf Long Island/New York erkämpften sich die Europäer am ersten Tag des ewigen Vergleichs mit den Topleuten der USA nach acht Duellen eine 5,5:2,5-Führung.

US-Präsident Donald Trump und Bryson DeChambeau (r.)

US-Präsident Donald Trump und Bryson DeChambeau (r.)

Foto: Jesper Zerman / Bildbyran / IMAGO

14 Punkte benötigt die Europa-Auswahl um Kapitän Luke Donald, um den erstmals 1927 ausgespielten Cup zum elften Mal bei den vergangenen 15 Ausgaben zu gewinnen. Zuletzt hatte sich Europa 2023 in Rom mit 16,5:11,5 durchgesetzt.

»Einen Schritt nach dem anderen. Wir gehen das jetzt alle gemeinsam weiter an, und dann schauen wir, wohin uns das führt«, sagte der englische Weltranglistensiebte Tommy Fleetwood.

Großartige Stimmung bereits vor dem ersten Schlag

Großartige Stimmung bereits vor dem ersten Schlag

Foto: JJ Tanabe / Golffile / IMAGO

Der frühere Masterssieger Jon Rahm (Spanien) und Tyrrell Hatton (England) setzten sich in den Foursome-Matches am Freitagmittag (Ortszeit) gegen den zweimaligen US-Open-Sieger Bryson DeChambeau und den einstigen Weltranglistenersten Justin Thomas mit 4&3 durch.

Der fünfmalige Major-Gewinner Rory McIlroy (Nordirland) und Fleetwood gewannen 5&4 gegen Collin Morikawa/Harris English. Das schwedisch-englische Duo Ludvig Aberg/Matt Fitzpatrick besiegte den Weltranglistenersten Scottie Scheffler und Russell Henley 5&3.

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Nach einem 0:3-Zwischenstand punkteten zumindest der zweimalige Major-Champion Xander Schauffele und Patrick Cantlay mit 2-up gegen Robert MacIntyre (Schottland)/Viktor Hovland (Norwegen) und verhinderten damit einen kompletten Fehlstart der US-Auswahl.

Aufholjagd blieb aus

Aus der angestrebten Aufholjagd in den vier Fourball-Matches zum Abschluss des ersten Tages wurde für die US-Asse nichts. Zwar verkürzten Thomas und Cameron Young auf 2:3, danach aber punkteten der Österreicher Sepp Straka und Rahm. Fleetwood und Rose gewannen daraufhin dramatisch am letzten Loch gegen DeChambeau und Ben Griffin. Keinen Sieger gab es zwischen McIlroy/Shane Lowry (Irland) und Cantlay/Sam Burns.

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Am Samstag finden ebenfalls je vier Foursomes und vier Fourballs statt, ehe zwölf Single-Matches den Ryder Cup am Sonntag beschließen.

Patriotische Stimmung beim Ryder Cup

Patriotische Stimmung beim Ryder Cup

Foto: Jesper Zerman / Bildbyran / IMAGO

Die ohnehin traditionell patriotische Atmosphäre an einem US-Austragungsort hatte sich nach dem tödlichen Attentat auf den rechtskonservativen US-Aktivisten Charlie Kirk noch deutlich gesteigert. Die Sicherheitsverkehrungen waren dank der Anwesenheit von US-Präsident Trump gewaltig.

mfu/sid