Olympia im Tagesprotokoll Imoudu verpasst Schwimm-Medaillen knapp
Angelina Köhler war 0,21 Sekunden zurück, Melvin Imoudou gar nur 0,06 Sekunden: Im Centre Aquatique fehlte nicht viel zu Bronze oder gar Silber für Deutschland. Und: Alexander Zverev startet erfolgreich ins Tennisturnier. Das war der Tag.
Angelina Köhler hatte auf eine Medaille gehofft
Foto: Michael Kappeler / dpaKey updates
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So läuft Tag zwei der Olympischen Spiele
Das ist passiert:
- Das Training für die Triathlon-Schwimmwettbewerbe musste abgesagt werden, weil die Wasserqualität der Seine mangelhaft ist.
- Die nigerianische Boxerin Cynthia Temitayo Ogunsemilore wurde wegen eines Dopingverdachts suspendiert.
- Die deutschen Hockey-Frauen haben ihren Auftakt gegen Japan gewonnen, die Hockey-Männer ihr zweites Gruppenspiel verloren.
- US-Superstar Simone Biles dominierte die Turn-Qualifikation.
- Tennis-Superstar Rafael Nadal hat Runde eins überstanden und trifft nun auf Novak Djoković.
- Ricarda Funk hat im Kajak nach ihrem Sieg im Halbfinale eine Medaille im Finale verpasst
- Auch Schwimmerin Angelina Köhler blieb ohne Edelmetall – sie landete über 100 Meter Schmetterling auf Platz Vier
- Ebenso Platz Vier für Schwimmer Melvin Imoudu und Platz Fünf für Lucas Matzerath über 100 Meter Brust.
- Tennisprofi Alexander Zverev zog souverän in die nächste Runde ein, genau wie Jan-Lennard Struff und Maximilian Marterer.
- Die DFB-Frauen verlieren gegen die USA 1:4.
Hier lesen Sie mehr zu den Olympischen Spielen:
- Der Niederländer Steven van de Velde wurde wegen Vergewaltigung eines Kindes verurteilt – und feierte nun in Paris seine Olympia-Premiere. Unser Reporter war dabei.
- Louisa Lippmann war Deutschlands beste Volleyballerin, doch das genügte ihr nicht. Für Olympia wechselte sie in den Sand – und musste noch mal von vorn beginnen. Der SPIEGEL hat sie zwei Jahre lang begleitet.
- Rafael Nadal und Carlos Alcaraz bilden bei Olympia ein Traum-Doppel. Die Frage ist: Wer zieht wen zum Gold?
- Olympiasieger Lukas Märtens: Einst hasste er die 400 Meter, nun weint er vor Glück
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Nun ist es an der Zeit für Miriam und mich, einmal mehr eine gute Nacht zu wünschen. Süße Träume könnte Ihnen der Text von Jonas Kraus zum neuen »Dream Team« der US-Basketballer verschaffen. In diesem Sinne: Bis morgen!
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Abpfiff beim Fußball! 1:4 unterliegt Deutschland den USA, eine verdiente Niederlage. Aber auch nicht das Ende der Welt, denn gegen die Amerikanerinnen kann man mal verlieren – und noch bewegen wir uns in der Gruppenphase.
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Zur Abwechslung mal wieder eine Erfolgsstory aus dem Herrentennis: Auch Dominik Koepfer ist weiter, setzte sich 6:7, 7:6, 7:6 gegen Milos Raonic aus Kanada durch. Mehr Tiebreak geht nicht. Nun wartet der Italiener Matteo Arnaldi.
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1:4. Lynn Williams zieht endgültig den Stecker, die DFB-Frauen müssen sich vor dem letzten Gruppenspiel gegen Sambia am Mittwoch nochmal ordentlich schütteln.
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Ann-Khatrin Berger greift noch einmal ein und pariert gegen Trinity Rodman. Die könnte eines der Gesichter dieses US-Teams werden – nicht nur wegen der auffälligen Frisur oder deshalb, weil sie die Tochter von Ex-Baskteballstar Dennis Rodman ist, sondern weil nur wenige Spielerinnen zu so hochwertigen Tempodribblings wie Rodman in der Lage sind.
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Wenn dein Sohn dein größter Fan ist... Bevor dieser Olympia-Tag gleich zu Ende geht, habe ich hier noch einmal was fürs Herz für Sie, liebe Leserinnen und Leser. Nach der Silbermedaille über 100 Meter Brust ließ sich der Brite Adam Peaty von seinen Fans feiern. Besonders stolz: sein vierjähriger Sohn George und Peatys Freundin Holly Ramsay (2.v.r.).
Clive Rose/Getty Images
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15 Minuten bleiben den DFB-Frauen noch, zwei Tore gegen die USA aufzuholen. Viel deutet darauf allerdings derzeit nicht hin: Es ist ein harter Abnutzungskampf, Kapitänin Alexandra Popp bleibt nicht zum ersten Mal in diesem Spiel angeschlagen auf dem Rasen sitzen.
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Noch mehr Tennis, diesmal Doppel: Kevin Krawietz und Tim Pütz sind da aus deutscher Sicht die Spezialisten. Und das stellten die beiden direkt unter Beweis: Gegen Daniil Medwedew und Roman Safiullin glückte ein 6:4, 6:4-Erfolg zum Auftakt. Medwedew und Safiullin gehören zu den wenigen Sportlern aus Russland, die für die Spiele zugelassen wurden. Russische Mannschaften sind schon nicht mehr erlaubt, Tennis-Doppel gehen aber offenbar gerade noch so klar.
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Beim Fußball läuft die zweite Halbzeit der Partie Deutschland gegen die USA. Nach einer Stunde liegen die Deutschen leider weiter mit 1:3 zurück.
Daniel Cole/AP
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Gute Nachrichten vom Tennis: Alexander Zverev besiegt Jaume Munar souverän in zwei Sätzen (6:2, 6:2) und zieht in die nächste Runde ein. Dort wartet der Tscheche Tomas Machac, Nummer 39 der Welt. Zverev, derzeit Platz vier der Weltrangliste, hat eine günstige Auslosung erwischt, erst im Halbfinale droht mit dem serbischen Topstar Novak Djokovic ein mächtiger Brocken.
Matthew Stockman/Getty Images
Neben Zverev erreichten von den deutschen Männern auch Jan-Lennard Struff und Maximilian Marterer die zweite Einzelrunde. Struff hatte beim 6:2, 6:2 gegen den portugiesischen Doppel-Spezialisten Francisco Cabral keine Mühe. Marterer gewann einen Krimi gegen Dusan Lajovic (Serbien) mit 6:3, 6:7 (6:8), 6:3.
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Eine ganz starke Leistung von Imoudu und auch Matzerath auf Rang fünf. Brust und Schmetterling – lange zwei deutsche Problemdisziplinen im internationalen Vergleich. Der heutige Abend zeigt: Da ist einiges passiert – und einiges zu erwarten.
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Peaty ist entzaubert! Nicolò Martinenghi aus Italien überrascht den Briten, gewinnt in 59,03 Sekunden, zwei Hundertstel vor Peaty! Der wiederum ist zeitgleich mit dem US-Amerikaner Nic Fink. Doppel-Silber also, keine Bronzemedaille, und dann: Melvin Imoudu in 59,11 Sekunden auf der Vier! Was für ein Finish – beinahe hätte es hier gar eine deutsche Medaille gegeben.
Bernat Armangue/AP
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Und Dominator Peaty will es Rekordolympionik Michael Phelps gleichtun und als dann zweiter Schwimmer überhaupt zum dritten Mal in Folge Olympiagold über dieselbe Strecke holen.
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Lucas Matzerath und Melvin Imoudu repräsentieren die deutschen Farben – schon das ist ein großer Erfolg. Die Favoriten aber heißen: Arno Kamminga (Niederlande), Qin Haiyang (China), Adam Peaty (Großbritannien).
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Wir schauen noch mal rüber zu den Beckenschwimmern: Die 100 Meter Brust stehen an.
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Derweil beim Fußball: 3:1 für die USA! Bitter für das deutsche Team, das hier wirklich vom Regen in die Traufe kommt: Smiths Schuss von nahe der Strafraumgrenze wird noch abgefälscht, prallt als Bogenlampe gegen den Innenpfosten und von dort ins Tor. Absolut nicht zu halten.
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Auch im zweiten Satz führt Zverev: 3:0 gegen Munar. Das sieht sehr souverän aus.
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Ebenfalls beinahe ein Tennisergebnis: Das 6:5, mit dem sich die Australierinnen im Fußballturnier gegen Sambia durchsetzten. Selbst drei Tore von Sturm-Star Barbra Banda reichten Sambia nicht. Für die DFB-Frauen ist damit klar: Für den Einzug in die K.-o.-Runde würde ein Punkt gegen die USA reichen.
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Beim Tennis konnte sich Alexander Zverev übrigens tatsächlich den ersten Satz sichern: 6:2 hieß es für den Deutschen.
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Revidiere das Revidieren: Die USA sind wieder vorn. Nach einem langen US-Befreiungsschlag verliert Katharina Hendrichs kurz die Orientierung und dann den Ball. Einen ersten Distanzschuss kann Ann-Kathrin Berger noch abwehren, Mallory Swanson trifft mit dem Abstauber aber zum 2:1.
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Revidiere das »liegen hinten«: Giulia Gwinn überrascht die US-Keeperin Alyssa Naeher und trifft aus der Distanz ins lange Eck! Kein besonders scharfer Schuss, aber ein platzierter, der Naeher offenbar auf dem falschen Fuß erwischte. Der Ausgleich!
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Die deutschen Fußballerinnen absolvieren parallel dazu ihr zweites Gruppenspiel – und liegen bereits hinten: Sophia Smith hat die mitfavorisierten USA nach nur zehn Minuten in Führung geschossen.
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Wir wechseln vom Becken auf den Sand: Deutschlands Tennis-Ass Alexander Zverev kämpft auf dem olympischen Center Court gegen Jaume Munar aus Spanien. Der Deutsche führt im ersten Satz mit 5:1.
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Es ging hier ja schon ein paar Mal um die Kritik an dem Olympiapool. Es ist ein langsames Becken, das zeigen die Ergebnisse. Gleichzeitig sind die Voraussetzungen ja für alle gleich. Und das weist auf ein spannendes 200-Meter-Finale morgen Abend hin. Denn: Platz 1 und 6 im Finale trennt derzeit keine Sekunde.
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