Olympia im Tagesprotokoll Ludwig und Lippmann verlieren ihr Olympiadebüt
Beach-Duo Louisa Lippmann und Laura Ludwig ist ihr gemeinsames Olympiadebüt misslungen. Gold-Schwimmer Lukas Märtens geht über 200 Meter leer aus. Und: Turnstar Simone Biles ist fit fürs Team-Finale. Das war der Tag.
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So lief Tag drei der Olympischen Spiele
Das ist passiert:
- Das Triathlontraining in der Seine musste erneut abgesagt werden. Der Fluss ist weiterhin zu schmutzig.
- Die deutschen Handballer besiegen Japan 37:26 und feiern den zweiten Sieg im zweiten Spiel.
- Turmspringer Tom Daley gewinnt bei seinem Olympia-Comeback Silber.
- Schwimmer Florian Wellbrock verpasst das Finale über 800 Meter Freistil, Sven Schwarz ist dabei.
- Tennisspielerin Angelique Kerber steht im Achtelfinale.
- Novak Djokovic gewinnt gegen Rafael Nadal das Duell der Tennis-Giganten.
- Vielseitigkeitsreiter Michael Jung ist Olympiasieger, es ist die zweite deutsche Goldmedaille.
- Sideris Tasiadis wird Vierter im Kanuslalom und verpasst Bronze knapp.
- Gold-Schwimmer Lukas Märtens geht über 200 Meter Freistil leer aus.
- Das Beachvolleyball-Duo Ludwig/Lippmann verliert sein Olympia-Debüt.
So berichtet der SPIEGEL von den Spielen:
- Rafael Nadal scheidet bei Olympischen Spielen im Einzel aus: »Ich fühle mich geliebt«
- Wasserspringer Daley: Ein Leben, so groß wie Olympia
- Euphorie um Léon Marchand: Erst schwimmt Frankreichs Superstar zu Gold, dann ruft er auch noch Macron an
- Schwimm-Olympiasieger Wellbrock vor seinem ersten Auftritt: »Ich glaube nicht an den perfekten Erfolg«
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So, ich verabschiede mich auch. Mit der Feststellung, dass meine geliebten Niederlande nach drei Tagen noch ohne Medaille sind, verlasse ich das Büro. Goede Nacht.
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Den wünsche ich dir auch, Jonas. Und unseren Leserinnen und Lesern natürlich auch. Vielen Dank für Ihr Interesse! Morgen früh ab 7 Uhr sind unser Kollege Lukas Brems und unsere Kollegin Sabrina Knoll dann wieder mit dem Olympia-Liveblog für Sie da. Wir freuen uns, wenn Sie wieder reinklicken.
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Das kann man sogar ohne VAR feststellen, Florian. Ich verlasse jetzt den Grand Palais und wünsche allen noch einen schönen Abend.
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Ich sehe uns auch alle als Gewinner dieses Tages. Da sollte aber kein Schiedsrichter mehr dazwischen gehen.
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Im Fechten fehlt einfach der VAR, Jonas. Der würde diesen Sport gerecht machen.
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Die Anfeuerungen haben dem Italiener Filippo Macchi nicht geholfen, Cheung Ka Long holt Florett-Gold für Hongkong, das damit an Deutschland im Medaillenspiegel vorbeizieht. Damit sind nun alle Entscheidungen dieses dritten Olympiatages gefallen, Peter.
Das Finale war enorm spannend und hektisch, am Ende ging es 15:14 aus, beide sahen sich als Gewinner, die Schiedsrichter mussten entscheiden.
Das Finale war enorm spannend und hektisch, am Ende ging es 15:14 aus, beide sahen sich als Gewinner, die Schiedsrichter mussten entscheiden.
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Bis aufs Florett-Finale der Männer sind alle Entscheidungen dieses dritten Olympia-Tages gefallen. Deutschland hat seine zweite Medaille geholt. Zweimal Gold steht im Medaillenspiegel zu Buche. Die Goldbilanz stimmt, es bleiben aber insgesamt auch nur zwei Medaillen. Gastgeber Frankreich hat da mit 16 Medaillen schon ordentlich vorgelegt. Den Überblick über alle Entscheidungen des Tages gibt es hier.
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Direkt vor mir sitzen zwei Italiener, die immer wieder sehr, sehr laut »Forza Pippo« rufen. Ich habe mich noch nicht entschieden, wie gut ich das finde, über die Unterstützung seiner Fans kann sich Filippo Macchi aber nicht beschweren.
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Übermorgen treffen Ludwig/Lippmann auf das Schweizer Duo Huberli/Brunner. Die Schweizerinnen stehen in der Weltrangliste auf Platz sechs und dürften gegen Ludwig/Lippmann (Platz 17) deutlich favorisiert sein. Am 3. August spielen Ludwig/Lippmann dann gegen die Spanierinnen Alvarez/Moreno, da muss ein Sieg her. Denn auch als Drittplatzierte hätte das deutsche Duo Chancen auf die nächste Runde: Die beiden besten Teams jeder Gruppe ziehen sicher in die nächste Runde ein, dazu kommen die beiden besten Drittplatzierten. Die restlichen Drittplatzierten spielen in einer Lucky-Loser-Runde.
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Wie geht es denn mit Ludwig und Lippmann jetzt weiter, Florian?
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Im Grand Palais geht es nun zum letzten Finale des Tages, die Herren kämpfen mit dem Florett. Filippo Macchi aus Italien fordert Cheung Ka Long aus Hongkong. Einen Favoriten habe ich hier nicht, möge der bessere gewinnen.
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Eine Szene vom Finale eben. Kann Fechten schöner sein? Ich glaube nicht.
Foto: Yoan Valat/ EPA
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Ludwig/Lippmann verlieren ihr Olympia-Debüt im Sand von Paris
Sieg für Placette/Richard! Das deutsche Duo Ludwig/Lippmann verliert sein erstes Match hier bei den Spielen in Paris nach zwei Sätzen 14:21, 20:22. ARD-Experte Jonas Reckermann bemängelt zu viele Fehler der Deutschen, im ersten Satz war es der fehlende Mut. Und der Heimvorteil der Französinnen bei dieser guten Stimmung dürfte das Übrige beigesteuert haben.
Foto: Luis Tato / AFP
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Wieder ist Lippmann da und dank ihres Blocks steht es 20:19 für das deutsche Duo. Kurz darauf machen die Französinnen das 20:20. Jetzt wird es spannend.
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Mit einer olympischen Rekordzeit über 200 Meter Freistil endet hier der Wettkampf in der Arena La Défense. Ebenso schnell leeren sich die Tribünen, es ist ja auch Montag, morgen ist wieder Schule (wobei auch Ferien sein könnten).
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Lippmann blockt stark und klatscht mit Ludwig ab. Nur noch 19:18 für die Französinnen.
Foto: Luis Tato / AFP
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Peter, ich hoffe, dein Sohn wird auch so erfolgreich wie Manon Apithy-Brunet, die eben Gold holte. Sie besiegte Teamkollegin Sara Balzer.
Apithy-Brunet, 28, komplettiert damit ihren Medaillensatz. Nach Silber (Mannschaft) und Bronze in Tokio holt sie nun Gold im eigenen Land. Es gäbe schlechtere Orte für den ersten Olympiasieg als den Grand Palais.
Apithy-Brunet, 28, komplettiert damit ihren Medaillensatz. Nach Silber (Mannschaft) und Bronze in Tokio holt sie nun Gold im eigenen Land. Es gäbe schlechtere Orte für den ersten Olympiasieg als den Grand Palais.
Foto: Yoan Valat/EPA
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Mollie O’Callaghan besiegt Ariarne Titmus
Aber das Rennen entscheidet eine andere Australierin für sich: Mollie O’Callaghan ist die Siegerin über 200 Meter Freistil und zwar in olympischer Rekordzeit. Titmus folgt auf Platz zwei.
Foto: Manan Vatsyayana / AFP
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Ludwig/Lippmann liegen im zweiten Satz mittlerweile 16:19 zurück. Es wird immer unwahrscheinlicher, dass sie dieses Spiel im Sand von Paris noch drehen.
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Mein Sohn ist in Kreuzberg jetzt mit Fechten angefangen, Jonas. Das mit dem Jubeln muss man ihm noch beibringen.
Foto: Maye-E Wong/Reuters
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So, das große Finale an diesem Abend steht an: 200 Meter Freistil der Frauen. Meine Favoritin ist auf Bahn vier zu finden, sie heißt Ariarne Titmus und kommt aus Australien. Los geht es.
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Zugegeben, ich schaue recht selten Fechten. Aber dass nach fast jeder Aktion erst mal beide Athletinnen jubeln, finde ich schon sehr gewöhnungsbedürftig.
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Die französischen Fans springen auf und schwenken die Fähnchen. Placette/Richard brechen den Block von Lippmann und gehen im zweiten Satz 12:9 in Führung. Und jetzt läuft sogar La Ola durch das Flutlicht unter dem Eiffelturm.
Foto: Luis Tato /AFP
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In der ARD schluchzt und bibbert Reporter Carsten Sostmeier noch einmal, der Ritt von Michael Jung wird noch einmal eingespielt. »Du siehst ihn vor dir, den Arc de Triomphe der goldenen Emotionen.« Über diese Metapher muss ich noch ein paar Tage nachdenken.
Foto: Erik S. Lesser/EPA
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