Viermaliger Formel-1-Weltmeister Vettel fährt Mountainbikerennen unter falschem Namen
Sebastian Vettel, hier 2022 beim Großen Preis der Niederlande, nimmt mittlerweile an Mountainbikerennen teil
Foto:Alexander Neis / Eibner / IMAGO
Schon zu seinen Zeiten als Formel-1-Pilot sahen Fans Sebastian Vettel immer wieder mit dem Fahrrad durchs Fahrerlager radeln. In der Formel 1 fährt der 37-Jährige nicht mehr um Punkte – die Liebe zum Radfahren hat er aber nicht verloren. Zuletzt nahm der vierfache Formel-1-Weltmeister am »Swiss Epic« teil, einem mehrtägigen Mountainbikerennen durch die Schweizer Alpen. Dabei musste Vettel, der zusammen mit einem Schulfreund an den Start ging, 341 Kilometer und 11.400 Höhenmeter zurücklegen.
Um nicht gleich erkannt zu werden, ging Vettel nicht als Sebastian Vettel an den Start, sondern nannte sich Sebastian Sprater. Sprater ist der Geburtsname seiner Frau. Gehalten hat der Bluff natürlich nicht, Vettel wurde erkannt und musste am Ende des Rennens auch im Schweizer Fernsehsender SRF erklären, wie es ihm ergangen war während der Schinderei.
Zum Platz auf dem Podium reicht es nicht
»Es war eine anstrengende, aber schöne Art, die Schweiz von so vielen Seiten zu sehen.« Die Vorbereitung sei allerdings nicht optimal verlaufen, sagte Vettel, der in der Schweiz lebt: »Ich hätte mich besser vorbereiten sollen. Ich wusste nicht, was kommt.« Dennoch reichte es zu Platz 129 mit rund zwei Stunden Rückstand auf die Sieger.
Der Auftritt in der Schweiz war übrigens nicht Vettels erster Auftritt als Mountainbiker. Zuvor hatte er in diesem Jahr schon am »Offroad Finnmark« in Norwegen teilgenommen.
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Immer wieder gibt es Gerüchte, dass Vettel in die Formel 1 zurückkehren könnte. Zuletzt berichtete das österreichische Internetportal »oe24« im Formel-1-Sommerloch von dessen ehemaligem Förderer bei Red Bull, Helmut Marko, dass der Deutsche offenbar in die Formel 1 zurückwolle. Bislang kam es aber zu keiner Rückkehr. Vettel beendete seine Karriere 2022 als Fahrer von Aston Martin. Seine größten Erfolge feierte er für Red Bull. Er wurde insgesamt viermal Weltmeister und holte 53 Grand-Prix-Siege.