DTM-Aus: Ralf Schumacher beendet Karriere - DER SPIEGEL
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DTM-Aus Ralf Schumacher beendet Karriere

Im Februar hatte Ralf Schumacher noch einen neuen Vertrag bei Mercedes für die kommende DTM-Saison unterschrieben. Nun erfolgte die Kehrtwende. Nach Medieninformationen hat der ehemalige Formel-1-Pilot seine Karriere beendet und wechselt ins Management.
Ex-Rennfahrer Ralf Schumacher (Archiv): Wechsel ins Management
Ex-Rennfahrer Ralf Schumacher (Archiv): Wechsel ins Management

Ex-Rennfahrer Ralf Schumacher (Archiv): Wechsel ins Management

Foto: Juergen Tap/ dpa
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Hamburg - Der ehemalige Formel-1-Pilot Ralf Schumacher hat überraschend seine Karriere beendet. Nach übereinstimmenden Informationen von dpa und sid wird der 37-Jährige, der Mitte Februar noch einen Einjahresvertrag bei Mercedes für eine weitere Saison in der DTM unterschrieben hatte, ins Management des DTM-Teams Mücke wechseln, wo er bereits Teilhaber ist.

"Ich habe mir für dieses Jahr ehrgeizige Ziele gesetzt und mich deshalb bei meiner Saisonvorbereitung einem intensiven Fitnessprogramm unterzogen", hatte Schumacher Mitte Februar noch gesagt. Nun soll der 18 Jahre alte Pascal Wehrlein den Platz von Schumacher im Mercedes-Cockpit übernehmen.

"Ich habe mir in den letzten Wochen viele Gedanken über meine Zukunft gemacht und bin zu dem Entschluss gekommen, dass ich den Umbruch von Mercedes-Benz in der DTM in einer Management-Position besser unterstützen kann, als im Cockpit eines DTM Mercedes AMG C-Coupés", sagte Ralf Schumacher in einer Pressemitteilung am Samstag.

Der jüngere Bruder von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher fuhr zwischen 1997 und 2007 für Jordan, Williams und Toyota insgesamt 180 Rennen in der Königsklasse und feierte dabei sechs Siege, darunter 2001 auf dem Hockenheimring. Seit 2008 war "Schumi II" für Mercedes in der DTM im Einsatz. In 52 Rennen glückte ihm allerdings kein Sieg.

Mercedes geht in der neuen DTM-Saison mit insgesamt sechs Autos an den Start. Neben Daniel Juncadella und Wehrlein steuern Routinier Gary Paffett, Christian Vietoris, Roberto Merhi und Robert Wickens die vier weiteren AMG C-Coupés.

chp/dpa/sid

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