Handball: DHB trennt sich von Bundestrainer Heine Jensen - DER SPIEGEL
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Nach schwacher EM DHB trennt sich von Frauen-Bundestrainer Jensen

Die deutschen Handballerinnen bekommen einen neuen Bundestrainer: Der Verband verkündete das Ende der Zusammenarbeit mit Heine Jensen. Unter seiner Führung hatte das Team bei der Europameisterschaft eine Medaille klar verpasst.
Ex-Bundestrainer Jensen: Verbandschef enttäuscht über EM-Abschneiden
Ex-Bundestrainer Jensen: Verbandschef enttäuscht über EM-Abschneiden

Ex-Bundestrainer Jensen: Verbandschef enttäuscht über EM-Abschneiden

Foto: Georgi Licovski/ dpa
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Hamburg - Der Deutsche Handballbund hat die Konsequenzen aus dem schwachen EM-Abschneiden gezogen und den Vertrag mit Frauen-Bundestrainer Heine Jensen aufgelöst. Der Coach sei in beiderseitigem Einvernehmen rückwirkend zum 31. Dezember 2014 von seinen Aufgaben entbunden worden, hieß es. Ein Nachfolger wurde noch nicht benannt.

"Wir haben eine mit Platz zehn enttäuschende Europameisterschaft hinter uns", sagte DHB-Präsident Bernhard Bauer. Noch in Zagreb habe man mit den Trainern gesprochen und die Spiele des letzten Jahres analysiert. "Leider sind wir keinen Schritt vorwärtsgekommen."

Vor der Europameisterschaft hatte Bauer dem Bundestrainer noch sein Vertrauen ausgesprochen. Erst im Dezember 2013 verlängerte der Verband Jensens Vertrag bis Ende 2017. Noch während des Turniers sagte Bauer: "Wir brauchen Kontinuität und eine Linie."

Im Juni letzte Qualifikationschance für Rio de Janeiro

Der für den Leistungssport verantwortliche DHB-Vizepräsident Bob Hanning betonte, dass es das Beste für den deutschen Frauenhandball sei, Klarheit zu schaffen und grundsätzliche Prozesse wieder in die gewünschte Richtung zu lenken. Er wolle in Abstimmung mit der Bundesliga eine Lösung suchen.

Die deutschen Handballerinnen treffen am 6./7. und 13./14. Juni in zwei Playoff-Spielen auf Rekord-Weltmeister Russland. Dabei kämpfen sie nicht nur um die Teilnahme an der Ende 2015 in Dänemark stattfindenden Weltmeisterschaft, sondern auch um die letzte Qualifikationschance für die Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro.

cte/dpa

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