Leichtathletik: Vier Jamaikaner gestehen Doping - DER SPIEGEL
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Leichtathletik Vier Jamaikaner gestehen Doping

Erst gedopt, dann geständig: Vier Läufer aus Jamaika haben Doping eingeräumt und wurden daraufhin von der Anti-Doping-Agentur des Landes gesperrt. Die Athleten waren bereits verdächtig und wurden von ihrem Verband nicht für die WM in Berlin gemeldet.
Sprinter Blake (l., mit Trainingspartner Bolt): Einnahme von Dopingmitteln zugegeben
Sprinter Blake (l., mit Trainingspartner Bolt): Einnahme von Dopingmitteln zugegeben

Sprinter Blake (l., mit Trainingspartner Bolt): Einnahme von Dopingmitteln zugegeben

Foto: ADRIAN DENNIS/ AFP
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Hamburg - Vier jamaikanische Läufer haben die Einnahme von Dopingmitteln zugegeben und müssen nun mit einer zweijährigen Wettkampfsperre rechnen. Yohan Blake, Lansford Spence, Marvin Anderson und Allodin Fothergill sind daraufhin von der Berufungskammer der Anti-Doping-Agentur (Jadco) des Karibikstaates für schuldig befunden worden.

Das Quartett war nach den nationalen Leichtathletik-Meisterschaften positiv auf das Stimulanzmittel 4-Methyl-2-Hexanamin getestet worden. Auch bei der Staffel-Vizeweltmeisterin von 2007, Sheri-Ann Brooks, war die verbotene Substanz festgestellt worden. Sie wurde aber freigesprochen, weil die B-Probe ohne ihr Wissen vorgenommen worden war.

Über das Strafmaß soll am 14. September entschieden werden. Die vier des Dopings überführten Läufer und Sheri-Ann Brooks waren wegen des Verdachts der Leistungsmanipulation vom jamaikanischen Verband (JAAA) nicht für die Staffelwettbewerbe bei den Weltmeisterschaften in Berlin gemeldet worden.

luk/sid/dpa