Markus Eisenbichler Weltmeister von der Großschanze, Karl Geiger Zweiter - DER SPIEGEL
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Nordische Ski-WM 2019 Gold und Silber für Eisenbichler und Geiger auf der Großschanze

Markus Eisenbichler ist Skisprung-Weltmeister. Bei der Nordischen Ski-WM gewann er vor seinem Teamkollegen Karl Geiger und Kilian Peier aus der Schweiz. Es war Eisenbichlers erster Sieg in einem Einzelspringen.
Markus Eisenbichler
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Markus Eisenbichler

Foto: MICHAEL DALDER/ REUTERS
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Bei der Nordischen Ski-WM in Innsbruck hat Markus Eisenbichler sensationell die Goldmedaille von der Großschanze gewonnen. Der 27 Jahre alte Skispringer hatte zuvor in seiner Karriere noch nie einen Wettkampf im Weltcup gewinnen können. Hinter Eisenbichler wurde sein Teamkollege Karl Geiger Zweiter. Der Schweizer Kilian Peier, der nach dem ersten Durchgang noch geführt hatte, gewann Bronze.

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Die Zuschauer in Innsbruck sahen einen enorm spannenden Wettkampf. Nach dem ersten Durchgang trennten den Ersten Peier und den Vierten Geiger nur 2,7 Punkte. Eisenbichler lag auf Rang zwei, der Weltcupführende Ryoyu Kobayashi aus Japan knapp dahinter.

Im zweiten Durchgang setzten dann die beiden DSV-Athleten die Ausrufezeichen: Erst übernahm Geiger mit einem Sprung auf 130,5 Meter die Führung. Nachdem Kobayashi nur 126,5 Meter dagegensetzen konnte, legte Eisenbichler mit 135,5 Meter den mit Abstand weitesten Satz des Tages hin. Peier konnte dies mit 129,5 Metern nicht mehr kontern, landete aber noch vor Kobayashi auf dem dritten Platz.

Eisenbichler holt Gold wie Freund

Eisenbichler ist damit der siebte Skispringer aus einer deutschen Mannschaft, der WM-Einzelgold geholt hat. Zuletzt war Severin Freund 2015 in Falun ebenfalls von der Großschanze Weltmeister geworden.

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Auch Richard Freitag, bei der Tournee 2014/2015 der letzte deutsche Sieger am Bergisel, zeigte einen guten Wettkampf und landete auf Platz neun.

Normalschanzen-Olympiasieger Andreas Wellinger, vor zwei Jahren in Lahti hinter hinter dem Österreicher Stefan Kraft WM-Zweiter, verpasste mit 119,5 Metern und Platz 32 den zweiten Durchgang. Damit hat Wellinger seinen Platz für das Teamspringen am Sonntag (14.45 Uhr/Liveticker SPIEGEL ONLINE) an Stephan Leyhe verloren, der in der teaminternen Ausscheidung für den Einzelwettkampf das Nachsehen hatte.

mfu/sid