Kochshow ohne Kohle: Rezept für Nudeln mit Wodka-Soße - DER SPIEGEL
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Kochshow ohne Kohle Pasta mit Schuss – warum Wodka die Nudelsoße köstlich macht

Dieses Rezept ist nicht nur eine ideale Katermedizin, sondern auch kriminell einfach gemacht und sagenhaft günstig. Da bleibt sogar noch finanzieller Spielraum, sich unkaputtbares Basilikum zuzulegen.

Pasta mit Wodkasoße ist geradezu kriminell einfach gemacht – und das mit Zutaten, die man in den meisten Fällen sowieso im Vorrat hat: Zwiebeln, Knoblauch, Tomatenmark und Sahne. Und Pasta, natürlich. Tagesfrisch einzukaufen fällt also weg, damit eignet sich das Rezept ideal für verkaterte Tage, an denen man schon mit der bloßen Existenz des brummenden Schädels genug Sorgen hat.

Diese »Bloody Mary zum Essen« kommt da gerade richtig. Der Alkohol des Wodkas verdampft selbstredend beim Kochen, Sorgen um Hochprozentiges muss man sich also nicht machen. Der Schnaps sorgt aber als Emulgator und Geschmacksverstärker dafür, dass die Soße intensiver und cremiger wird.

Wenn man dann noch etwas angeben möchte, kann man natürlich mit kleinen Kniffen wie gerösteten Pfefferkörnern oder frischen Kräutern das Gericht aufpeppen, je nachdem, wie viel Energie und Lust man hat. Im Video gibt es dazu gleich mehrere Tipps – und dazu, wie man es schafft, den im Supermarkt gekauften Basilikum nicht umzubringen, sondern zu einem immergrünen Wald heranzuzüchten.

Das benötigt man für zwei Personen

  • 300 g Pasta (bevorzugt Penne, weil in die viel Soße passt)

  • 150 g Tomatenmark

  • 100 ml Sahne

  • 2 cl Wodka

  • 1 Zehe Knoblauch

  • 1 Schalotte oder kleine Zwiebel

  • Etwas Öl, Salz

Optional: Chiliflocken, Pfefferkörner, Parmesan, Basilikum

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Gar es ohne Bares!

Sebastian Maas
Ein SPIEGEL-Buch: Das kreative Kochbuch für alle mit kleinem Geldbeutel und wenig Zeit
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Seitenzahl: 240
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Wie lange dauert das?

Nur etwa 15 Minuten

Was kostet das?

Rund einen Euro pro Person für die Basisversion, 1,50 Euro für die mit Parmesan und frischem Basilikum

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Übrigens: Die kanadische Suchtbehörde sagte Anfang 2023, dass jeder Tropfen einer zu viel  sei. Die beste Anti-Kater-Medizin bleibt daher auch, einfach die Finger vom Alkohol zu lassen. Zumindest, wenn man ihn nicht vorher verkocht und daraus eine leckere Soße macht.

Alle bisher erschienenen Folgen der Kolumne »Kochen ohne Kohle« lesen Sie hier. Und hier können Sie dem Autor auf Instagram folgen . Fragen zum Inhalt gern an kochenohnekohle@spiegel.de .