Startklar-Newsletter Wie werde ich Windenergieingenieur und verdiene 65.000 brutto?
Es kann sich also noch immer lohnen, Ingenieur zu werden.
Windenergieingenieur Thiel: »Ich finde den Alltag unheimlich vielfältig«
Foto:privat
Vor einigen Monaten klang das in einem meiner Texte anders. Damals recherchierte ich einen Artikel über das Allzeithoch arbeitsloser Akademiker unter 30 Jahren. Darin kam auch ein junger Ingenieur zu Wort, der verzweifelt nach Arbeit suchte. Die bittere Erkenntnis: »Die Flaute am Arbeitsmarkt trifft die designierte Elite der deutschen Industrie, junge Ingenieurinnen, Naturwissenschaftler und Informatikerinnen. Sie trifft sie umso härter, da die wenigsten damit gerechnet hatten.«
Dennoch gibt es Hoffnung für junge Ingenieure in Zukunftsbranchen, etwa für diejenigen, die sich vorstellen können, in der Windenergie zu arbeiten.
Von dieser Arbeit erzählte der Berufseinsteiger Richard Thiel unserer Autorin Lea Wolz.
Zu seinen Aufgaben gehört es, interaktive Karten zu erstellen, die zeigen, wie Windparks später aussehen sollen und wo die Anlagen am besten platziert werden. Dafür misst er mit Lasermessgeräten die Geschwindigkeit und die Richtung des Windes in verschiedenen Höhen.
Seine Arbeit besteht zum einen aus Programmieren am Schreibtisch, aber auch aus Standortbegehungen. Warum er den Wind mittlerweile anders betrachtet und wie man nach wenigen Monaten schon 65.000 Euro brutto verdient, beschreibt er in unserem Text der Woche .
Eine windstille, aber zugleich mitreißende Lektüre wünscht,
Lukas Hildebrand, Redakteur SPIEGEL Start
Windenergieingenieur Thiel: »Ich finde den Alltag unheimlich vielfältig«
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»Gegenwind nehme ich inzwischen sportlich«: Richard Thiel prüft, welche Standorte sich für Windkraftanlagen eignen. Dafür braucht er Geduld und Sorgfalt. Denn eine falsche Koordinate kann ein ganzes Projekt gefährden .
Rose Marie Beck, Rektorin der Hochschule Karlsruhe, und Studentin Jana Pohl an einem Signalgenerator – einem Baustein des künftigen Quantencomputers
Foto: Uli Deck / dpaDiese Hochschule sammelt Spenden. Für einen Quantencomputer. Mit einem Diamanten: An der Hochschule Karlsruhe sollen Studierende am eigenen Quantencomputer lernen. Geld vom Land gibt es nicht. Also sammelt Studiendekan Philipp Nenninger Spenden – mit erstem Erfolg .
Student Kaftan, Heimatstadt Gera: »Zu sehen, wie viele Ideen es für die Stadt gibt, freut mich sehr«
Foto:[M] DER SPIEGEL; Fotos: Privat; Marcus Glahn / DHGE
»Viele denken, dass in Gera nicht viel los ist, aber das stimmt nicht«: Klein, süß, unterschätzt: So beschreibt Niklas Kaftan seine Heimatstadt. Er ist fürs Studium geblieben und freut sich über neue Ideen für die Stadt. Wegziehen kommt nicht infrage – lieber pendelt er für den Master.
Der Anteil der 20- bis 24-Jährigen ohne Job oder Ausbildung ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen
Foto: Allan; Daniel / plainpictureJeder zehnte junge Erwachsene ist ohne Job oder Ausbildung: Mehr 20- bis 24-Jährige in Deutschland haben weder einen Job noch eine Ausbildung. Wie Daten des Statistischen Bundesamtes zeigen, sind Frauen und Großstädte stärker betroffen – der EU-Schnitt liegt sogar noch höher.