Computer als Designobjekte: Fotoprojekt Guide to Computing - DER SPIEGEL
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Fotoprojekt: Coole Computer

Foto: Docubyte/ James Ball

Computer als Designobjekte Ästhetische Datenverarbeitung

Computer sind hässliche graue Kästen mit Tastatur, Maus und einer Festplatte, die mal wieder entrümpelt gehört? Diese Fotos zeigen, dass Rechner verkannte Schönheiten sind. Stil-Klassiker
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Computer müssen rechnen, nicht gut aussehen. Das war lange die vorherrschende Meinung, wenn es um die Konzeption von Rechnern ging. Dementsprechend gering war die Begeisterung der Menschheit für die Geräte. Die exorbitanten Preise spielten natürlich auch eine Rolle, doch Apple-Gründer Steve Jobs verstand als einer der ersten, dass die Idee eines Personal Computers vor allem von dessen Erscheinungsbild abhängt.

Doch schon lange bevor ein Marketing-Genie in Kalifornien die Idee von Rechnern als Designobjekten hatte, gab es elektronische Datenverarbeitungsanlagen, die optisch etwas hermachten, zumindest wenn die Transistoren, Prozessoren, Chips und Magnetbändern richtig inszeniert werden.

Alan Turings elektronisches Gehirn, die Pilot Ace, aus dem Jahre 1950 sieht vor einem stumpfen Orange auf einmal nicht mehr nach Doomsday-Device aus. Mit ihrer Taktfrequenz von ein Megahertz ist die Automatic Computing Engine zwar längst nicht mehr der schnellste Rechner der Welt, aber immer noch ein Blickfang. Auch IBMs 1401 von 1959 taugt zum Küchenposter, wenn man seine Farben ein wenig aufpoliert.

Gemacht hat die Bilder der Londoner Fotograf James Ball. Für die Serie "Guide to Computing"  hat er historische Computer vor pastellfarbigen Hintergründen abgelichtet und mit Bildbearbeitungssoftware "digital restaurieren" lassen. Manche der Rechner in unserer Fotostrecke sind dadurch erstmals in Farbe zu sehen.

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löw

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