Günstig und kreativ kochen Ein Drei-Gänge-Menü für 4,75 Euro (pro Person)
Selbst im Discounter kostet eine Packung Butter schon mehr als zwei Euro. Die Lebensmittelpreise steigen und steigen. Kochen wird immer mehr zum Luxus – erst recht für einkommensschwache Haushalte.
Wie wir besondere Gerichte auch für wenig Geld zubereiten, will SPIEGEL-Redakteur und Hobbykoch Sebastian Maas mit seinen Rezepten zeigen. Dabei hat er sich zwei Regeln gesetzt: Er verzichtet auf teure Spezialgeräte und alle seine Gerichte kosten maximal drei Euro pro Person.
»Ich habe gemerkt, dass gut nicht immer teuer heißt«, sagt er im Podcast »Smarter leben«. »Hausmannskost, Hausfrauenkost – so was gibt es auf der ganzen Welt. Es gibt überall einfache, tolle, spannende Gerichte, die oft auf denselben Grundzutaten basieren, und nur mit anderen Techniken hergestellt werden.«
Auch in seinem Kochbuch »Gar es ohne Bares« präsentiert Maas Gerichte aus den verschiedensten Ländern: gefüllte indische Fladenbrote, japanische Nudelsuppen, israelisches Shakshuka oder italienische Focaccia.
Sebastian Maas: SPIEGEL-Redakteur, Hobbykoch und Autor von »Gar es ohne Bares – Das kreative Kochbuch für alle mit kleinem Geldbeutel und wenig Zeit«
Foto:Christian Kerber
Zig verschiedene Zutaten braucht er trotzdem nicht. Stattdessen versucht er, mehr Geschmack aus den vorhandenen Lebensmitteln zu kitzeln. »Viele Leute geben zu viel für Gewürze aus, weil sie Gewürzmischungen kaufen, in denen dann doch immer wieder nur Salz, Petersilie, Knoblauchpulver und Paprika drin sind.«
Auch ein bisschen Experimentierfreude ist gefragt. Nicht immer müssen es die originalen Zutaten sein, um ein leckeres Essen zu kreieren. Wer ein, zwei Lebensmittel durch günstigere Alternativen ersetzt, kann viel Geld sparen. Und oft übersehen wir, was schon in unserem Kühlschrank vorhanden ist.
Gar es ohne Bares!
Sebastian MaasPreisabfragezeitpunkt
17.10.2026 08.32 Uhr
Keine Gewähr
»Blumenkohlblätter werden von allen Leuten abgeschnitten und weggeworfen, dabei finde ich die fast leckerer als den Blumenkohl selbst«, sagt Maas. »Die hellgrünen Blätter spül ich ab und dann kommen sie in die Pfanne, ein bisschen Öl, ein bisschen Salz und so werden sie crispy gebraten. Und dann gebe ich sie einfach oben drüber über das Gericht – wahnsinnig lecker.«
Welche Tricks helfen also, mehr Geschmack ins Essen zu bekommen? Wie entwickeln wir aus günstigen Lebensmitteln kreative Gerichte? Und wie gelingt ein Drei-Gänge-Menü für unter fünf Euro pro Person? Darüber spricht Sebastian Maas im SPIEGEL-Podcast »Smarter leben«.
Die aktuelle Folge hören Sie hier:
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