Editorial S-Magazin 2/2026 - DER SPIEGEL
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Editorial

• aus S-Magazin 2/2026

Wer Menschen fragt, welches Ziel sie wählen würden, wenn sie nur noch eine einzige Reise unternehmen dürften, der bekommt meist ohne längeres Nachdenken eine Antwort und erfährt dabei mehr über den Menschen als über den genannten Ort. Es geht um »Erinnerungen, Sehnsüchte, Versprechen – und manchmal auch um verpasste Chancen«, wie der Schriftsteller Steffen Kopetzky in seinem Essay zu dieser Ausgabe feststellt.

Von all dem berichten die 15 prominenten Vielreisenden, denen wir die Eingangsfrage gestellt haben. Sie haben nicht nur von wunderbaren Landschaften erzählt, etwa Bergsteiger Reinhold Messner, der von Südpatagonien schwärmt, sondern vielfach auch von einer Reise zu sich selbst. Unterwegs sind wir nun mal bewusster, gegenwärtiger, staunen mehr. Handschuhunternehmerin Annette Roeckl etwa fand in Bhutan Frieden, Kaschmir-Königin Iris von Arnim erlebte auf den Seychellen das Gefühl, dass alles möglich ist, und Astronautin Rabea Rogge erlangte am Polarkreis Selbsterkenntnis und neue Perspektiven. Die Kunst besteht darin, wahrzunehmen. Autor Kopetzky trifft es auf den Punkt, wenn er schreibt, es gehe bei Reisen nicht so sehr um neue Orte, sondern darum, »den Augenblick nicht zu verpassen, in dem die Welt dir zulächelt«.

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S-Magazin 2/2026

Lieblingsorte: Nur noch eine Reise – wohin würden wir aufbrechen

Welches Ziel wählen Sie, wenn Sie nur noch eine einzige Reise unternehmen dürften? In dieser Ausgabe beantworten 15 prominente Vielreisende diese Frage – und verraten dabei mehr über sich selbst als über den Ort. Ihre Geschichten zeigen: Reisen heißt nicht, neue Orte zu sammeln. Reisen heißt, den Augenblick zu erkennen, in dem die Welt uns zulächelt.

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