Kopfhörer für Klassik im Test: für Philharmonie-Bedürftige - DER SPIEGEL
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Klassik im Fokus Die besten Kopfhörer für Philharmonie-Bedürftige

Wer klassische Musik in bester Qualität hören möchte, ohne andere zu stören, sollte in einen guten Kopfhörer investieren. Wir haben fünf Modelle von 279 bis 1800 Euro getestet.
Klassik wie im Konzertsaal
Klassik wie im Konzertsaal

Klassik wie im Konzertsaal

Foto: Sennheiser

Den Klang in einer Philharmonie oder einem Opernhaus wird man daheim wohl nie gänzlich nachstellen können. Doch mit guten Kopfhörern kann man diesem Erlebnis zumindest näherkommen – wenn sie ein paar Voraussetzungen erfüllen.

So sollte man für Klassik eher zu offenen und ohrumschließenden als zu geschlossenen Kopfhörern greifen. Die Bauweise hat Auswirkungen auf die Klangentfaltung, die für Klassik möglichst räumlich sein soll. Schließlich wird klassische Musik in der Regel live aufgenommen. Dabei hat der Raum, in dem die Musiker spielen, erhebliche Auswirkungen auf den Sound. Ob in einer Kirche, einem Opernhaus oder einem Tonstudio aufgenommen wurde, macht einen gewaltigen Unterschied, den man naturgetreu hören möchte. Daher sollten die Kopfhörer möglichst neutral klingen, also weder Mitten noch Tiefen oder Höhen betonen. Ganz anders, als man es sich bei Popmusik wünscht.

Die getesteten Kopfhörer: Man muss nicht gleich Tausende Euro anlegen

Die getesteten Kopfhörer: Man muss nicht gleich Tausende Euro anlegen

Foto: Matthias Kreienbrink

Aufgrund technischer Einschränkungen muss Musik für die Übertragung per Bluetooth in der Regel komprimiert werden. Weil dabei Details verloren gehen können, bevorzugen viele audiophile Musikliebhaberinnen und -liebhaber kabelgebundene Kopfhörer, die nicht von solchen Einschränkungen betroffen sind. Für diesen Artikel haben wir daher vier Kabelkopfhörer, aber auch einen Bluetooth-Kopfhörer getestet.

Warum die Impedanz wichtig ist

Mit dem Begriff Impedanz wird auch bei Kopfhörern der elektrische Widerstand, gemessen in Ohm, bezeichnet. Vereinfacht ausgedrückt legt dieser Wert fest, wie viel Spannung ein Kopfhörer benötigt, um sein volles Potenzial an Lautstärke und Dynamik auszuspielen. Weil mobile Geräte wie Smartphones und Tablets an ihren Kopfhörerausgängen meist nur eine geringe Spannung liefern, funktionieren sie am besten mit Kopfhörern, die eine niedrige Impedanz haben.

Um einen kabelgebundenen Kopfhörer mit hoher Impedanz an einem solchen Gerät betreiben zu können, benötigt man einen sogenannten Digital-Analog-Wandler (DAC) mit integriertem Kopfhörerverstärker. Der wandelt das digitale Audiosignal des Smartphones in ein analoges um und liefert mehr Leistung. Für unseren Test haben wir den FiiO KA17 genutzt, der mit 149 Euro vergleichsweise kostengünstig ist und für Impedanzen von bis zu 300 Ohm ausgelegt ist.

Wichtig: Die Impedanz eines Kopfhörers ist kein Qualitätsmerkmal. Man kann nicht pauschal sagen, dass hochohmige Kopfhörer besser klingen als niederohmige. Der Wert ist vielmehr eine Angabe dafür, zu welcher Art von Zuspielgeräten, also etwa Smartphone, Notebook, Verstärker, er passt. Das ist in etwa so, wie man bei einem Auto den zum Motor passenden Kraftstoff – Benzin, Diesel oder Strom – einfüllen muss. Die Wahl des Kraftstoffs entscheidet darüber, ob der Motor läuft, nicht aber, wie schnell das Auto damit fahren kann.

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FiiO KA17

DAC / Stereo

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Klassische Musik, insbesondere große Orchesterwerke, leben von einem organischen Klang mit großen Dynamikwechseln sowie dem Zusammenspiel Dutzender Instrumente und Stimmen. Die Aufnahmen werden zudem meist ohne Effekte und klangliche Veränderungen produziert, sollen den Klang der Instrumente möglichst natürlich einfangen. Kopfhörer mit künstlich aufgepumptem Bass, wie es bei vielen Modellen der Fall ist, können die feinen Mitten ersticken und den Klang von Instrumenten und Chören mitunter matschig klingen lassen.

Als Referenzen haben wir für diesen Test die 8. Sinfonie von Gustav Mahler in der Einspielung unter Sir Simon Rattle mit den Berliner Philharmonikern sowie die Winterreise von Franz Schubert in der Einspielung mit Dietrich Fischer-Dieskau verwendet. Sie bilden einerseits einen vollen Orchesterklang mit Chor, andererseits ein Klavier mit Sologesang ab – und damit zwei Extreme der klassischen Musik.

Fazit

Wer das nötige Kleingeld hat, sollte zu den Sennheiser HD 800 S greifen. Wer einen etwas günstigeren, aber dennoch ausgewogenen Kopfhörer sucht, der klassische Musik detailreich und neutral wiedergibt, liegt mit dem Grell OAE2 richtig.

Diese Kopfhörer haben wir getestet:


Sennheiser HD 505

Foto: Matthias Kreienbrink

Der HD 505 ist sozusagen Sennheisers Einsteigermodell für offene, kabelgebundene Over-Ear-Kopfhörer. Das Kunststoffgehäuse mag wenig glamourös wirken, doch davon sollte man sich nicht täuschen lassen, denn klanglich hat dieses Modell einiges zu bieten.

So klingt er: Gerade bei komplexen klassischen Werken kann der HD 505 eine erstaunlich weite Bühne aufbauen – man behält stets den Überblick über das gesamte Orchester. Er ist nicht ganz so fein abgestimmt und hochauflösend wie die Spitzenmodelle der Marke. Gerade bei tiefen Frequenzen kann der HD 505 mitunter etwas kraftlos wirken, was sich bei kräftigen Orgel- oder Basspassagen bemerkbar machen kann. Sein Fokus liegt deutlich auf den Mitten. Stimmen verleiht er ein realistisches Timbre; sie wirken intim, ohne aufdringlich zu werden.

Tragekomfort: Für einen Over-Ear-Kopfhörer sitzt der HD 505 ausgesprochen leicht auf dem Kopf. Das weiche Velours fühlt sich angenehm an. Menschen mit empfindlichen Ohren werden den sanften Sitz schätzen, der auch bei ausgiebigem Hören nicht ermüdend ist. Lediglich die Verstellung des Kopfbügels dürfte gern etwas präziser einrasten.

Anschlüsse: Das Kabel wird einseitig an der linken Ohrmuschel eingesteckt und lässt sich bei Bedarf auswechseln. Im Lieferumfang sind ein Kabel mit einem 3,5-mm-Klinkenstecker sowie ein Adapter auf 6,3 mm enthalten.

Besonders geeignet für: Einsteiger, die klassische Musik mit einer weiten Bühne hören wollen.

Preis laut Hersteller: 279 Euro

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Sennheiser HD 505

Headphones mit transparentem Klang & präzisem Bass, mehr Komfort, Studio-Kopfhörer für Musik, Gaming, Audiophile, Studenten, Reisen, Copper-Edition

279,90 €
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Grell OAE2

Foto: Matthias Kreienbrink

Die Firma Grell wurde erst 2020 gegründet, hat bisher nur zwei Kopfhörer auf den Markt gebracht, den OAE1 und den OAE2. Der OAE1 ist derzeit nicht lieferbar, wir haben den OAE2 getestet.

So klingt er: Bei den meisten Kopfhörern sitzen die Treiber mittig im Gehäuse. Das erzeugt einen sehr direkten Sound, der linken und rechten Stereokanal stark voneinander trennt. Beim OAE2 sind die Treiber schräg platziert. So sollen sie eine Konzertsituation simulieren, bei der die Musik von vorn kommt und nicht von den Seiten. Das macht zwar keinen drastischen Unterschied, wirkt beim Hören aber dennoch erst mal ungewohnt. Das Gehörgedächtnis muss sich sozusagen erst auf die neue Positionierung einstellen.

Gerade bei klassischer Musik kann der OAE2 mit diesem Trick einen sehr räumlichen Klang erzeugen. Der Klang ist nicht ganz so transparent und offen, wie bei manch anderen Modellen. Der Höhenanteil wirkt manchmal etwas niedrig, was insbesondere bei Sopranstimmen auffällt. Insgesamt ist der OAE2 aber ein gut abgerundetes Produkt, das auch komplexe Orchestermusik detailreich abbildet.

Tragekomfort: Für einen offenen Kopfhörer sitzt der OAE2 überraschend stramm auf dem Kopf. Durch die schräge Platzierung der Treiber ist ein perfekter Sitz wichtig, um den optimalen Klang zu erreichen. Menschen mit großen Köpfen können trotz der Größenverstellung einen Anpressdruck empfinden, der bei langen Hörsessions zu Komforteinbußen führt.

Anschlüsse: Die beiden mitgelieferten Audiokabel kann man entweder an der linken oder der rechten Muschel einstöpseln. Eines der Kabel hat einen 4,4-mm-Stecker, das andere einen 3,5-mm-Stecker samt 6,3-mm-Adapter.

Besonders geeignet für: Menschen, die einer Konzertsituation nahekommen wollen und denen ein sehr neutraler Klang gefällt.

Preis laut Hersteller: 499 Euro

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Grell OAE2

Bügelkopfhörer / Over-Ear / kabelgebunden / Frequenzgang 12 - 34.000 Hz / 38 Ohm / Kabellänge 1,8 m / Gewicht 378 g

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Beyerdynamic T1

Foto: Matthias Kreienbrink

Beyerdynamic ist für Studiokopfhörer bekannt, also Geräte, die sich an Menschen richten, die selbst Musik abmischen und produzieren. Beim T1 jedoch handelt es sich laut Hersteller um einen Kopfhörer für »Musikgenuss zu Hause«.

So klingt er: Der T1 hat einen sehr warmen Klang, ist also nicht neutral, sondern färbt den Sound. Bei orchestralen Stücken kann das positiv zum Tragen kommen. Blechbläser oder Streicher klingen in tieferen und mittleren Passagen sehr satt, ohne dass der Bass wummert. Klavierpassagen werden voll und präsent wiedergegeben. Wenn Pauken zum Einsatz kommen, meint man geradezu die Vibrationen der Instrumente im Raum wahrzunehmen. Dadurch kann der Kopfhörer aber in den Höhen etwas abgedunkelt klingen, was besonders bei hellen Geigenpassagen oder feinen und hohen Stimmen auffällt.

Beim T1 sind die Treiber in der Ohrmuschel leicht nach vorn angewinkelt, aber bei Weitem nicht so stark wie bei den Grell OAE2. Dennoch erzeugen auch diese Kopfhörer mit diesem Trick einen besonders räumlichen und transparenten Klang. Man sitzt gefühlt nicht in den hinteren Reihen einer Konzerthalle, sondern nah an der Bühne, wo sich jedes Instrument und jede Stimme gut im Stereobild orten lassen.

Tragekomfort: Dank guter Gewichtsverteilung und einem angenehm dosierten Anpressdruck sitzt der T1 trotz seines Gewichts von 360 Gramm auch nach Stunden noch bequem auf dem Kopf. Allerdings neigt das textilummantelte Kabel dazu, äußere Reize weiterzugeben. Wenn es etwa an der Kleidung reibt, übertragen sich diese Raschelgeräusche recht deutlich in die Ohrmuscheln.

Anschlüsse: Das Kabel des T1 ist drei Meter lang und wird beidseitig an der linken und der rechten Muschel angebracht. Im Paket sind ein Klinkenstecker in 3,5 mm und ein Adapter auf 6,3 mm enthalten.

Besonders geeignet für: Menschen, die einer plastischen Lautsprecherwiedergabe nahekommen wollen und denen ein sehr warmes, substanzielles Klangbild gefällt.

Preis laut Hersteller: 799 Euro

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Beyerdynamic T1

Bauweise offen / Bügelkopfhörer / Over-Ear / kabelgebunden / Frequenzgang 5 - 50.000 Hz / 32 Ohm / Kabellänge 3 m / Gewicht 360 g

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Focal Bathys MG

Foto: Matthias Kreienbrink

Mit dem Bathys hatte Focal seinen ersten kabellosen Kopfhörer auf den Markt gebracht. Der Bathys MG ist eine überarbeitete Version davon. Er ist das einzige Bluetooth-Modell in diesem Test.

So klingt er: Viele kabellose Kopfhörer liefern einen digital eingefärbten, oft basslastigen Sound. Der Bathys MG soll in dieser Hinsicht anders sein. Im Test wirkte seine Musikwiedergabe dynamisch und natürlich. Die aktive Geräuschunterdrückung (ANC) sorgt zudem für Stille im Hintergrund, wodurch sich die Musik ungestört von Umweltgeräuschen entfalten kann. Diese Kombination sorgt für ein erstaunlich plastisches Hörerlebnis. Allerdings sollte man den Focal MG lieber nicht beim Gehen benutzen, da er jeden Schritt als dumpfes Geräusch in die Ohren überträgt.

Der Bathys klingt bauartbedingt nicht ganz so luftig und weitläufig wie offene Modelle. Doch bei Streichern und Holzbläsern kann er eine schöne Lebendigkeit entfalten. Die tiefen Register haben ordentlich Substanz, ohne die Mitten zu erdrücken. Schließt man den Kopfhörer per USB-C-Kabel an ein Smartphone oder einen Laptop an, kann der integrierte DAC Musik in hochauflösenden Formaten verarbeiten. In diesem Modus gewinnt der Klang hörbar an Präzision und Transparenz.

Tragekomfort: Durch die Verwendung von echtem Leder und weicher Mikrofaser fühlt sich der Bathys MG hochwertig an. Er sitzt stabil am Kopf, ohne zu starken Druck auszuüben. Nach längerem Tragen können die Ohren wegen der geschlossenen Bauweise jedoch recht warm werden.

Anschlüsse: Der Bathys MG läuft kabellos über Bluetooth, kann wahlweise aber auch per 3,5-mm-Klinkenkabel oder via USB-C genutzt werden. Der integrierte DAC verarbeitet hochauflösende Musik direkt im Kopfhörer.

Besonders geeignet für: Menschen, denen auch unterwegs ein dynamischer, lebendiger Klang wichtig ist.

Preis laut Hersteller: 1199 Euro

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Focal Bathys MG

Bluetooth-Kopfhörer / Over-Ear / kabellos / kabelgebunden / Google Assistant / Bluetooth 5.2 / Frequenzgang 10 - 22.000 Hz / 42 h Akkulaufzeit / aktive Geräuschunterdrückung / aptX

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Sennheiser HD 800 S

Foto: Matthias Kreienbrink

Während der HD 505 von Sennheiser eher als günstiger Einstieg vorgesehen ist, ist der HD 800 S das genaue Gegenteil. Er soll Premium sein und nur in den eigenen vier Wänden genutzt werden. Am besten mit anderem hochwertigem Audio-Equipment.

So klingt er: Wer ohrumschließende Kopfhörer gewohnt ist, erlebt meist eine kompakte Klangbühne, die sich direkt zwischen den Ohren abspielt. Der HD 800 S dagegen hat eine gigantische akustische Weite, die im ersten Moment beinahe surreal und ungewohnt distanziert wirkt.

Die Mitten sind extrem transparent. Jedes Atmen eines Sängers, das Streichen des Bogens über eine Saite oder ein leiser knarzender Stuhl im Publikum sind hörbar – sofern die Aufnahme das hergibt. Schlechte Abmischungen klingen dagegen entsprechend enttäuschend.

Wenn ein großes Symphonieorchester aufspielt, entfaltet der HD 800 S seine größte Stärke, indem er einen dreidimensionalen Klang erzeugt, der an die Akustik von Philharmonien erinnert. Einzelne Instrumentengruppen sind sauber separiert hörbar, der Klang wird niemals drückend, bleibt immer luftig und voll. Höhen gibt er klar und ohne jede Schärfe wieder. Wo ein lauter Chor bei manchen Modellen mitunter schrill klingt, schwebt er beim HD 800 S so über dem Orchester, dass dennoch alle Instrumente hörbar bleiben.

Pompösen Pauken oder Kontrabässen mag es manchmal am Druck fehlen, wie ihn der Beyerdynamic T1 erzeugt. Das liegt an der linearen Abstimmung, die auf eine Bassanhebung verzichtet. Für die meisten Smartphones und Laptops ist er aufgrund seiner hohen Impedanz von 300 Ohm ungeeignet. Um das volle Potenzial des HD 800 S ausschöpfen zu können, benötigt man zwingend einen Kopfhörerverstärker und/oder DAC.

Tragekomfort: Trotz seiner enormen Ausmaße scheint der Sennheiser fast schwerelos auf dem Kopf zu sitzen. Er übt kaum spürbaren Druck aus. Wegen der großen Ohrmuscheln ist es wichtig, ihn möglichst exakt auf dem Kopf auszurichten. Auf schmalen Köpfen kann er bei plötzlichen Bewegungen ins Rutschen kommen.

Anschlüsse: Audiosignale speist der HD 800 S über separate Stecker in beide Ohrmuscheln ein. Dem Karton liegen ein drei Meter langes Kabel mit 6,3-mm-Klinke sowie ein weiteres mit einem 4,4-mm-Anschluss bei.

Besonders geeignet für: Audiophile Liebhaber klassischer Musik, die ihre liebsten Aufnahmen mit großem Detailreichtum neu erleben wollen und es sich leisten können, neben dem teuren Kopfhörer einen DAC mit Kopfhörerverstärker anzuschaffen.

Preis laut Hersteller: 1799 Euro

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Sennheiser HD 800 S

Ringradiator-Treiber mit offenen Ohrmuscheln, inkl. symmetrischem Kabel

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Hintergrund: Produkttests im Ressort Tests

Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Fassung des Artikels hieß es, die 8. Sinfonie von Gustav Mahler sei mit den Berliner Philharmonikern unter dem Dirigenten Daniel Harding eingespielt worden. Tatsächlich hatte Sir Simon Rattle dirigiert. Wir haben die Passage korrigiert.