meinung •KGB-Nostalgie Die Sowjetunion ist gefallen – und Putin will sie wiederbeleben Eine Kolumne von Mikhail Zygar Das Denkmal von Geheimdienstpionier Dserschinski soll wieder auf den Moskauer Lubjanka-Platz, 35 Jahre nach seinem Sturz als Symbol des Totalitarismus. Das zeigt, wie Putin die Zeit zurückdrehen will. Und warum es ihm nicht gelingt.
Zeitreise – Der SPIEGEL vor 50 Jahren Asyl für einen großrussischen Nationalisten Der sowjetische Nobelpreisträger Alexander Solschenizyn wurde nach seiner Ausweisung im Westen begeistert aufgenommen. Erst nach dem Fall der Mauer erkannte man das wahre Gesicht des einstigen Dissidenten. Von Rainer Lübbert Zur Merkliste hinzufügen
Zeitreise – Der SPIEGEL vor 50 Jahren Mit der Schubkraft einer Rakete Alexander Solschenizyns »Archipel Gulag« entfaltete enorme Wucht. Die Abrechnung mit Stalins Terror und dem Sowjetsystem führte 1974 zu seiner Ausweisung. Heute ist ausgerechnet Putin ein Verehrer des Regimekritikers. Von Rainer Lübbert Zur Merkliste hinzufügen
Berüchtigtes Moskauer Gefängnis Hier sitzt US-Journalist Gershkovich ein Kahle Wände, blutige Geschichte: US-Reporter Evan Gershkovich wird an einem unheimlichen Ort in Russland festgehalten – im Gefängnis Lefortowo. Seine Kollegen haben recherchiert, wie es dort zugeht. Lesen Sie hier ihren Bericht. Von Brett Forrest, Drew Hinshaw und Joe Parkinson, »Wall Street Journal« Zur Merkliste hinzufügen
"Archipel Gulag" an russischen Schulen Einst verboten, jetzt Pflichtlektüre Zu Sowjetzeiten durfte sein Roman nur im Westen erscheinen, jetzt entschied das russische Bildungsministerium: "Archipel Gulag", das Hauptwerk von Alexander Solschenizyn, wird Pflichtlektüre für Oberschüler. Der Anstoß dazu kam von Wladimir Putin. Zur Merkliste hinzufügen
Letzte Begegnung mit Solschenizyn "Der Optimismus hat mich nie verlassen" Quicklebendig, diskutierfreudig - und auf heitere Weise bereit für den Tod: So begegnete Alexander Solschenizyn den SPIEGEL-Redakteuren Christian Neef und Matthias Schepp im vergangenen Jahr. Es war das letzte Interview, das der große Schriftsteller Journalisten gewährte. Von Matthias Schepp Zur Merkliste hinzufügen
Trauer um Nobelpreisträger Russlands Spitzenpolitiker würdigen Solschenizyn Russlands Kulturwelt trauert, die Politik trauert mit: Nach dem Tod Alexander Solschenizyns würdigen Menschenrechtler und Kreml-Fürsten, Ex-Kommunisten und Orthodoxe den vielseitigen, umstrittenen Nobelpreisträger. Er habe das Denken von Millionen Menschen verändert, lobt Michail Gorbatschow. Zur Merkliste hinzufügen