Literatur in der Weimarer Republik Als die »Neuen Frauen« die Liebe neu erfinden wollten »Romantisch war gestern, sachlich ist jetzt«: Vor 100 Jahren entwarf die Schriftstellerin Irmgard Keun ein bis dahin unbekanntes Bild weiblichen Lebens, mit Arbeit, Selbstbestimmtheit und Männern als »kleinem Wochenendzauber.« Von Gunthild Kupitz Zur Merkliste hinzufügen
Campino über seine Texte »Punk-Sänger sucht Band. Andreas, 0 21 04 - 7 10 35« Von »Die Bürgschaft« zu »Opel-Gang«: In seinem neuen Buch beschreibt der Sänger der Toten Hosen seine Liebe zur Gebrauchslyrik und seine Anfänge als Texter. Der SPIEGEL veröffentlicht einen Auszug. Zur Merkliste hinzufügen
Tantiemen-Kampf Filmproduktion gewinnt Streit um das »Fliegende Klassenzimmer« Knapp 50 Jahre alte Filmkomödien sind für ihre Macher zum Drama geworden: Sie streiten, wem die Vergütungen aus den Werken von Produzent und Drehbuchautor Franz Seitz zustehen. Nun hat ein Gericht entschieden. Zur Merkliste hinzufügen
Jubiläum des Satiremagazins »Pardon« Sex und Politik 1962 ging die Satirezeitschrift »Pardon« an den Start. Eine Frankfurter Ausstellung zeigt, wie das Blatt die prüde Nachkriegsgesellschaft aufmischte – und warum es bis heute legendär ist. Ein Gespräch mit den Machern. Ein Interview von Andrea Pollmeier Zur Merkliste hinzufügen
»Es war widerlich« So überstand Erich Kästner die NS-Diktatur Als die Nazis kamen, gingen die meisten linken und liberalen Schriftsteller ins Exil. Erich Kästner blieb – dabei hatte der Satiriker und berühmte Kinderbuchautor die Gefahren der Tyrannei früh erkannt. Von Jochen Leffers Zur Merkliste hinzufügen
Filmproduzentin Regina Ziegler über ihren verstorbenen Mann »Wenn ich den Kamin anhabe, habe ich das Gefühl einer besonderen Nähe zu Wolf« Deutschlands erste Filmproduzentin Regina Ziegler und der Regisseur Wolf Gremm waren 44 Jahre lang ein Paar. Dann erlag er einem Krebsleiden. Diese Woche wäre er 80 geworden – Erinnerungen an ein intensives gemeinsames Leben. Ein Interview von Alexander Kühn Zur Merkliste hinzufügen
meinung •Familien-Glücksformel fürs neue Jahr Zwei G plus drei D gleich Kartoffel Die Elternkolumne von Markus Deggerich Müde von Homeschooling, Homekita, Homeoffice? Das zweite Pandemiejahr war für Familien viel besser als geglaubt. Wenn man den Richtigen zuhört. Und das Wichtige in Erinnerung behält.
Frank Castorf inszeniert Erich Kästner Ich zeig euch das bessere »Babylon Berlin«! Der Regisseur Frank Castorf zeigt am Berliner Ensemble in seiner Adaption von Erich Kästners Roman »Fabian« seine Vision vom Ende der Hauptstadt-Zwanziger – und erzählt von eigenen Beziehungsproblemen. Von Wolfgang Höbel Zur Merkliste hinzufügen
ARD-Film über Erich Kästner Großer Schriftsteller, kleines Gewissen "Ich hatte nicht mit der Faust gedroht. Ich hatte sie nur in der Tasche geballt": Der ARD-Film "Kästner und der kleine Dienstag" beschäftigt sich mit der schwierigen Rolle des Autors während des "Dritten Reichs". Von Volker Weidermann Zur Merkliste hinzufügen
Erich Kästner und die Bücherverbrennung "Es war widerlich" Er sah sein Werk in Flammen aufgehen: Als Berliner Studenten am 10. Mai 1933 "undeutsche Literatur" verbrannten, kam Erich Kästner, um dem Hass-Ritual beizuwohnen. Im Interview berichtet seine Lebensgefährtin Luiselotte Enderle von der Demütigung - und erklärt, warum Kästner nicht zum Helden taugte. Von Uwe-Jens Schumann Zur Merkliste hinzufügen
DVD-Start "Drei Männer im Schnee" Comeback für Frau Kunkel Viel zu lange war der deutsche Schwarzweiß-Klassiker "Drei Männer im Schnee" nach Erich Kästner nicht auf DVD erhältlich. Jetzt ist der Versorgungsengpass überwunden. Von Christoph Dallach Zur Merkliste hinzufügen
Erich-Kästner-Comic Luft holen und lächeln Die Comic-Künstlerin Isabel Kreitz hat sich Kästners Kinderklassiker "Pünktchen und Anton" vorgenommen - und daraus ein wunderbares Bilderbuch gezaubert, wie aus der Zeit gefallen. Ihre Inspiration: der Groß-Illustrator Walter Trier. Von Christoph Dallach Zur Merkliste hinzufügen
Taschenbuch-Bestseller Geschichten vom kleinen Erich Von Emil bis Pünktchen: Seine kindlichen Helden machten Erich Kästner berühmt. Die Kindheit nannte er das Wesentliche im Leben, so lag es nah, dass er seine eigenen Erinnerungen aufschrieb. 50 Jahre später sind sie erneut ein Bestseller. Zur Merkliste hinzufügen
NS-Kino Der größte Lügner der Welt Goebbels goes to Hollywood: "Münchhausen" war ein Herzensprojekt des Propaganda-Ministers. Vier Wochen nach Stalingrad feierte der bis dahin aufwändigste Ufa-Film heute vor 65 Jahren Premiere. Nur: in das Skript hatte Drehbuchautor Erich Kästner nicht nur Casanova geschmuggelt - sondern auch jede Menge Kritik an den Nazis. Zur Merkliste hinzufügen
Kalenderblatt: 5.3.1943 Der größte Lügner der Welt Goebbels goes to Hollywood: "Münchhausen" war ein Herzensprojekt des Propaganda-Ministers. Vier Wochen nach Stalingrad feierte der bis dahin aufwändigste Ufa-Film 1943 Premiere. Nur: in das Skript hatte Drehbuchautor Erich Kästner nicht nur Casanova geschmuggelt - sondern auch jede Menge Kritik an den Nazis. Zur Merkliste hinzufügen
Theater der Tränen Castorf gibt voll Gas Welcher Regisseur träumt nicht davon, seine Zuschauer zum Weinen zu bringen? Aber doch nicht so! Bei einer Aufführung von "Emil und die Detektive" in Berlin flüchtete das Publikum aus dem Saal - weil mit Tränengas statt mit Platzpatronen geschossen wurde. Zur Merkliste hinzufügen