Salman Rushdie über Empörungskultur und Zensur »Es wächst eine Generation heran, die es sich unendlich leicht macht« Salman Rushdie ist mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels geehrt worden. Hier sagt der Schriftsteller, wie er nach dem Attentat auf ihn neuen Mut fasste – und warum er die Freiheit der Rede von links wie von rechts bedroht sieht. Ein SPIEGEL-Gespräch von Arno Frank Zur Merkliste hinzufügen
Übersetzung von James-Joyce-Klassiker Pförtner zur Weltliteratur Ulrich Blumenbach arbeitet an einer Übersetzung von »Finnegans Wake«, dem letzten Werk des irischen Jahrhundertschriftstellers James Joyce. Eine Jahrhundertaufgabe. Von Nils Frenzel Zur Merkliste hinzufügen
S.P.O.N. - Fragen Sie Frau Sibylle It's a book! Ein Wirbel wie um das Royal Baby: Der Deutsche Buchpreis steht für die Boulevardisierung des Literaturbetriebs. Doch der beste Roman des Jahres lässt sich nicht nach dem Castingshow-Prinzip ermitteln. Von Sibylle Berg Zur Merkliste hinzufügen
Rekordauktion Eine Million für Samuel Beckett Intime Einblicke in das Schaffen von Samuel Beckett: Das Manuskript seines ersten Romans "Murphy" gilt unter Forschern als wahre Fundgrube. Jetzt hat eine britische Universität den Text für rund eine Million Pfund ersteigert. Zur Merkliste hinzufügen
Charlotte Roches "Schoßgebete" Ratio und Fellatio Blowjobs und Frauenrechte, Rock'n'Roll-Rausch und Biokost: In ihrem Buch "Schoßgebete" zeichnet Charlotte Roche Lust und Leid einer modernen Selbstoptimiererin nach. Ein funkelnder Sexroman - der noch besser wäre, wenn sie darin nicht ihr eigenes Familientrauma so grob ausgekübelt hätte. Von Christian Buß Zur Merkliste hinzufügen
Joyce-Auktion Brief an "wildäugige Hure" brachte Rekorderlös Ein erotischer Liebesbrief des irischen Schriftstellers James Joyce an seine spätere Ehefrau und Muse Nora Barnacle hat bei einer Auktion in London den Rekorderlös von 361.000 Euro erzielt. Zur Merkliste hinzufügen
Dublin feiert Joyce Die ewige Wiederkehr des Leopold Bloom Es war der 16. Juni 1904, als sich Leopold Bloom in eine Odyssee durch den Dubliner Alltag stürzte. Genau hundert Jahre später hebt die irische Hauptstadt an zu einer gigantischen Feier seines Schöpfers, des Schriftstellers James Joyce, der seiner Heimat jedoch schon früh den Rücken kehrte. Zur Merkliste hinzufügen