30 Jahre nach Rabins Ermordung Wie Israel den Kampf um den Frieden verlor Er war maßgeblich für den Oslo-Prozess, der Israelis und Palästinensern Frieden bringen sollte: Vor 30 Jahren wurde Israels Premier Yitzhak Rabin ermordet. Politiker, die damals gegen ihn hetzten, haben heute die Macht im Staat. Von Thore Schröder mit Fotos von Jonas Opperskalski, Tel Aviv Zur Merkliste hinzufügen
Israelische Hymne »Shir LaShalom« Das Lied seines Lebens Kurz bevor ihn tödliche Schüsse trafen, sang Israels Premier Yitzhak Rabin öffentlich die Hymne der Friedensbewegung. Jetzt erklingt das Lied wieder, und Songwriter Yaakov Rotblit glaubt noch an seine Botschaft. Von Christoph Gunkel Zur Merkliste hinzufügen
30 Jahre nach dem Attentat Zehntausende gedenken in Tel Aviv des ermordeten Premierministers Rabin Der Mord an Israels Regierungschef Yitzhak Rabin im November 1995 war eine politische Zäsur. Die Kundgebung zu seinem 30. Todestag geriet auch zur Abrechnung mit dem Kurs von Amtsinhaber Netanyahu. Zur Merkliste hinzufügen
Geiseln und Gaza Netanyahu gegen das Volk Während der Premier den Gazakrieg noch mal ausweiten will, verweigern ihm immer mehr Israelis die Gefolgschaft. Das Leid der Palästinenser spielt für die meisten zwar keine Rolle. Aber sie fürchten, dass die Regierung die Geiseln opfert. Von Thore Schröder, Tel Aviv Zur Merkliste hinzufügen
Krieg in Nahost »Das Fehlen einer klaren Strategie ist ein großes Problem – in Gaza wie in Iran« Ehud Barak wollte einst selbst Iran angreifen. Jetzt schaut Israels Ex-Premier skeptisch auf den Krieg: Das Teheraner Regime habe Teile des Atomprogramms längst versteckt, Netanyahu versuche, alte Fehler auszubügeln. Ein Interview von Thore Schröder, Tel Aviv Zur Merkliste hinzufügen
meinung •Das Land nach dem 7. Oktober Israels stiller Bürgerkrieg Ein Essay von Meron Mendel Religiöser Siedlerextremismus ersetzt zunehmend die moderne weltliche Orientierung Israels. Ist der Untergang der »einzigen Demokratie im Nahen Osten« noch zu verhindern?
True-Crime-Roman »Maror« Ist Israel nicht bereit für dieses Buch? Der Schriftsteller Lavie Tidhar erzählt die Geschichte Israels als Kriminalroman – anhand wahrer Fälle, mitreißend und ohne zu moralisieren. Doch in seinem Heimatland wird das Werk nicht erscheinen. Von Sebastian Hammelehle Zur Merkliste hinzufügen
meinung •Israels Unabhängigkeitstag Scheitern ist keine Option Ein Kommentar von Richard C. Schneider Der 76. Jahrestag der israelischen Unabhängigkeit steht im Schatten des Gazakriegs, die Gesellschaft vor einer Mammutaufgabe: Wie könnte der »Zionismus 2.0« aussehen?
Rabin-Ermordung vor 25 Jahren "Gestern wachte ich in einem Albtraum auf" Davon hat sich Israel bis heute nicht erholt: Ein jüdischer Extremist erschoss 1995 Friedensnobelpreisträger Jitzchak Rabin. Die Enkelin hielt eine berührende Trauerrede – und die Friedenshymne verstummte. Von Christoph Gunkel Zur Merkliste hinzufügen
Rabin-Mörder Jigal Amir "Holen Sie Wein und Kuchen!" Ein religiöser Fanatiker erschoss 1995 Israels Premier, den Friedensnobelpreisträger Jizchak Rabin. Das Land erstarrte im Schock, der Mörder erschien lächelnd vor Gericht. Manche Radikale verehren ihn bis heute als Helden. Von Christoph Gunkel Zur Merkliste hinzufügen
Rabins Mörder Der perfide Provokateur Jitzchak Rabins Mörder Jigal Amir sorgt immer noch für hitzige Debatten in Israel. Jetzt nahm er an der Beschneidungszeremonie seines Sohns teil - auf den Tag genau zwölf Jahre nach dem Attentat. Eine Provokation für das Land. Von Pierre Heumann Zur Merkliste hinzufügen