meinung •Zum Tod von Dolly Parton Sie hätte das kommunistische Manifest schreiben können, aber Karl Marx nicht »9 to 5« Ein Abschiedsgruß von Margarete Stokowski Dolly Parton erfüllte äußerlich Klischees. Aber eine Herausforderung für den Feminismus war sie nicht: Sie war ein LGBTQ-Star, obwohl sie eine heterosexuelle Frau war. Und eine linke Ikone, obwohl sie Millionen verdiente.
Stresstest für das Wirtschaftssystem Der neue KI-Kapitalismus Künstliche Intelligenz ist dabei, menschliche Arbeit überflüssig zu machen. Die Mittelschicht bangt, die Techbosse profitieren, die Demokratie ist in Gefahr. Naht das Ende des Kapitalismus, das Karl Marx prophezeit hat? Die SPIEGEL-Titelstory. Von Simon Book und Nicola Abé Zur Merkliste hinzufügen
Allianz von Wirtschaft und Kapital Erfüllt Trump, was Marx prophezeite? »Staatsmonopolistischer Kapitalismus«: Selten passte der kommunistische Kampfbegriff so gut wie auf das Amerika von heute. US-Präsident Donald Trump lässt die Interessen von Regierung und Konzernen verschmelzen. Von Tim Bartz Zur Merkliste hinzufügen
Philosophin Lea Ypi über die Krise des Westens »Es ist das Kapital, das die Demokratie behindert« Die Philosophin Lea Ypi zieht Parallelen zwischen den Dreißigerjahren und heute: Erneut mache sich ein aggressiver Nationalismus breit. Die Demokratie müsse gegen Milliardäre wie Elon Musk verteidigt werden. Ein Interview von Nadia Pantel und Maximilian Popp Zur Merkliste hinzufügen
Gewinner und Verlierer der neuen Arbeitswelt Killt die KI meinen Job? Künstliche Intelligenz wird vom Spielzeug zum festen Bestandteil der Arbeitswelt, das Silicon Valley sieht den Beginn eines neuen Zeitalters. Viele Menschen haben Angst, bald ganz ersetzt zu werden. Doch die deutsche Wirtschaft ist vergleichsweise gut gerüstet. Die SPIEGEL-Titelstory. Zur Merkliste hinzufügen
meinung •Sozialer Status und Klasse Warum wir alle exklusiv sein wollen Ein Gastbeitrag von Hanno Sauer Sozialer Status ist die dominante Kategorie unserer Gegenwart – sie erklärt den Rechtsruck genau wie die Angst der Kreativbranchen vor KI. Gleichzeitig werden wir Klassenunterschiede nie überwinden. Wir sollten deshalb lernen, mit ihnen zu leben.
Brutale Ausbeutung Als Sechsjährige in Deutschlands Fabriken malochten Entwicklungsstörungen, körperliche Schäden, manche trieb der Druck in den Tod: Über Generationen wurden Kinder in Deutschland zu schwerer Arbeit gezwungen. Verboten wurde das erst spät. Und nicht aus humanitären Gründen. Von Jasmin Lörchner Zur Merkliste hinzufügen
meinung •Zollpolitik des US-Präsidenten Trump könnte dabei helfen, den Kapitalismus zu zähmen Ein Gastbeitrag von Kohei Saito Die Ablehnung von Wachstum galt lange als Idee der Linken. Nun hat die »MAGA«-Bewegung sie für sich entdeckt. Trumps ökonomische Schockpolitik könnte zu einer neuen Art besseren Wirtschaftens führen.
Falsche Behauptung von AfD-Chefin Weidel Warum Hitler kein Kommunist war Es waren Provokationen im Wahlkampf: Adolf Hitler sei Kommunist gewesen – das sagte AfD-Chefin Alice Weidel zuletzt wiederholt über den Nazidiktator. Zeit für einen Check. Von Frank Thadeusz Zur Merkliste hinzufügen
Utopisches Wohnprojekt in Frankreich Das Versailles der Arbeiter Im nordfranzösischen Städtchen Guise wurde 1859 ein Traum verwirklicht: ein Palast für die Armen, erbaut von einem Unternehmer, der auch seinen Besitz unter seinen Arbeitern aufteilte. Trotzdem wurde er von Linken kritisiert. Warum? Von Frederik Seeler Zur Merkliste hinzufügen
Mythos und Wahrheit Die erfundene Großfamilie Früher wohnten mehrere Generationen unter einem Dach, Menschen heirateten jung und kümmerten sich um die Alten? Eher nicht. Die Historiker Isabel Heinemann und Andreas Gestrich erklären, wie unsere Vorfahren wirklich lebten. Von Jasmin Lörchner und Eva-Maria Schnurr Zur Merkliste hinzufügen
Demokratie und Kapitalismus »Elon Musk ist eine Charaktermaske« Um was geht es aufgeblähten Egos wie Elon Musk, Peter Thiel und Co.? Monopole errichten und den Staat ersetzen. Medienwissenschaftler Joseph Vogl erklärt, aus welcher Fantasywelt ihre Ideen kommen – und was sie gefährlich macht. Ein SPIEGEL-Gespräch von Andreas Bernard, Philipp Oehmke und Tobias Rapp Zur Merkliste hinzufügen
Mathilde Franziska Anneke Arm, alleinerziehend und geächtet - so wurde eine Deutsche zur Kämpferin fürs Frauenwahlrecht in den USA Ohne sie und ihre Mitstreiterinnen dürften Frauen in den USA heute vielleicht gar nicht wählen: Die Journalistin Mathilde Franziska Anneke ebnete Amerikanerinnen den Weg an die Wahlurne, mit Bissigkeit und Humor. Von Solveig Grothe Zur Merkliste hinzufügen
meinung •Dauerklage über Ungerechtigkeit Strengen Sie sich an! Eine Kolumne von Thomas Fischer Die Welt ist ungerecht, das Leben sowieso. Die deutsche Gesellschaft ermattet sich in Wiederholungen von Jammer-Diagnosen. Warum?
Zum Tod von Achim Szepanski Er wollte Techno eine Sprache geben DJs, die bei Großveranstaltungen auflegten, waren für ihn Verräter. Was er wollte, war die Revolution: Nun ist der Frankfurter Techno-Label-Betreiber, Aktivist und Denker Achim Szepanski gestorben. Ein Nachruf von Tobias Rapp Zur Merkliste hinzufügen
Wirkmacht von Utopien Warum so viele Menschen den Zukunftsversprechen der AfD aufsitzen Der Politik mangelt es aktuell an positiven Ideen, sagt die Politologin Isabella Hermann, die zum Einfluss von Science-Fiction in der Gesellschaft forscht. Sie warnt davor, dass Rechts-außen-Kräfte den Fortschrittsglauben kapern. Ein Interview von Solveig Grothe und Eva-Maria Schnurr Zur Merkliste hinzufügen
Pionierwerk der Dystopie-Literatur »Wir« - Das erste Opfer der sowjetischen Zensur Die Menschen tragen Nummern statt Namen, protokollieren ihr Leben in Tabellen, Liebe ist verboten. Mit »Wir« schrieb Jewgenij Samjatin 1920 einen der ersten dystopischen Zukunftsromane. Sein Werk ist heute wieder aktuell. Von Harald Justin Zur Merkliste hinzufügen
meinung •Deindustrialisierung Wie Berlin und Brüssel die Wirtschaft ausbremsen Eine Kolumne von Michael Sauga Der Unmut vieler Unternehmer über die deutsche und europäische Bürokratie verweist auf ein tieferliegendes Problem: Die Politik hat vergessen, wie ökonomischer Fortschritt entsteht.
Diese Sache mit der Hand Warum, Napoleon? Wenn es ein »Markenzeichen« Napoleons gibt, dann die Hand, die er sich immerzu in die Weste steckte. Generationen rätselten über die Gründe – die Antwort ist so profan wie bizarr. Von Frank Patalong Zur Merkliste hinzufügen