Analyse von Interviews Madonna ist 68 – aber ihre Stimme klingt nicht so Forscherinnen haben TV-Auftritte der Queen of Pop aus rund vier Jahrzehnten analysiert. Das Ergebnis: Madonnas Stimme ist nicht so tief, wie sie sein sollte. Macht die Sängerin das bewusst? Zur Merkliste hinzufügen
Egalität in der Anrede Alle Menschen werden Brudis Von »Monsieur« bis »Signora«: In anderen Ländern halten sich höfliche Anreden hartnäckiger als im Deutschen. Eine Variante ist aus der migrantischen und der Hip-Hop-Kultur in die deutsche Sprache eingewandert. Von Sebastian Hammelehle Zur Merkliste hinzufügen
Sprache und Höflichkeit Du mich auch Der Siegeszug des Duzens schien unaufhaltsam, auch in der Arbeitswelt. Doch die Pseudovertraulichkeit weckt bei vielen eine Sehnsucht nach professioneller Distanz. Sollten wir uns wieder siezen? Die SPIEGEL-Titelstory. Von Sebastian Hammelehle Zur Merkliste hinzufügen
Zum Tod von Deborah Cameron Streitbar und witzig Als Soziolinguistin zerstörte sie den Mythos von Venus-Frauen und Mars-Männern und untersuchte die Verbreitung radikaler politischer Haltungen. Nun ist Deborah Cameron im Alter von 67 Jahren gestorben. Zur Merkliste hinzufügen
Bezeichnung für KI-Schmodder »Slop« ist das US-Wort des Jahres In Deutschland wurde die »KI-Ära« als Wort des Jahres ausgerufen. Der wichtigste US-Wörterbuchverlag ist da einen Schritt weiter: Merriam-Webster wählte »slop« zum Inbegriff des Zeitgeistes – mit KI erzeugter Schrott. Zur Merkliste hinzufügen
»Plastikwörter« Sprachkritiker Uwe Pörksen ist tot Er war ein wortgewaltiger Kritiker des öffentlichen Sprachgebrauchs, insbesondere in der Politik. Regierungserklärungen widmete er ein eigenes Büchlein. Nun ist der Germanist Uwe Pörksen gestorben. Er wurde 90 Jahre alt. Zur Merkliste hinzufügen
Neues Zeitalter in der Verhaltensforschung Gibt es bald CatGPT und Uhulingo? Forschende experimentieren mit künstlicher Intelligenz, um wilde Tiere besser zu verstehen. Mit Delfinen können sie sogar schon kommunizieren. Von Julia Koch Zur Merkliste hinzufügen
Schimpfwörterstudie WTF? Dieser Nation rutscht am häufigsten das F-Wort raus Australier gelten allgemein als Meister im Fluchen. Nun haben Linguisten Vulgärausdrücke in 20 englischsprachigen Regionen untersucht – und kommen zu einem anderen Ergebnis. Zur Merkliste hinzufügen
Analyse aus Norwegen Die weibliche Handschrift des Mittelalters Mönche brachten einst das Wissen der Menschheit zu Papier, so das gängige Bild. Doch laut einer neuen Untersuchung könnten Frauen eine relevante Rolle in der Buchkunst gespielt haben. Zur Merkliste hinzufügen
Das Wort des Wahlkampfs Wer von Brandmauern spricht, hat sie schon niedergerissen Es war das zentrale Schlagwort in diesem Wahlkampf, dabei hat sich die Metapher der »Brandmauer« längst als indifferent und beliebig erwiesen. Über politische Handlungsmacht in labilen Zeiten. Ein Essay von Andreas Bernard Zur Merkliste hinzufügen
Julia Fischer Die Primatenforscherin, die nach dem Ursprung egalitärer Gesellschaften sucht Warum leben manche Pavianarten in autoritären Gesellschaften – andere nicht? Die Affenforscherin Julia Fischer sagt, eine Antwort auf diese Frage könnte auch Aufschluss über uns Menschen geben. Von Jonas Schaible Zur Merkliste hinzufügen
Studie zur Aussprache Kann Hannover gar kein Hochdeutsch? Hannoveraner sprechen das reinste Hochdeutsch – heißt es oft. Doch Linguisten haben etwas anderes herausgefunden. Ist nun die Identität der Stadt in Gefahr? Nachgefragt beim Leiter der Studie. Ein Interview von Jonah Lemm Zur Merkliste hinzufügen
Zustand nach sinnlosem Scrollen »Brain rot« ist das Oxford-Wort des Jahres Mit »Hirnfäule« kann man die Formulierung übersetzen, die von der Oxford-Wörterbuch-Redaktion gekürt wurde. Sie bezeichnet den Zustand nach dem Konsum von zu vielen trivialen (Online-)Inhalten. Zur Merkliste hinzufügen
Politisches Charisma und was es ausmacht Was, DEN wählst du? Charisma ist eine der wichtigsten Eigenschaften in der Politik. Aber was löst den magischen Funken aus, und welche Rolle spielt das Aussehen dabei? Von Theresa Moosmann Zur Merkliste hinzufügen
Schriftliche Zeugenaussagen Wie Sie reden müssen, damit die Polizei Ihnen (eher) glaubt »Er hebte den Mittelfinger«: Die Münsteraner Germanistin Joy Steigler-Herms erklärt, warum sich Unfallzeugen bei ihren Aussagen möglichst gewählt ausdrücken sollten – aber allzu geschliffene Sprache auch schaden kann. Ein Interview von Julia Koch Zur Merkliste hinzufügen
Forscher über frühkindliche Entwicklung Werden aus Babys, die viel schreien, besonders sprachgewaltige Menschen? Die Anthropologin Kathleen Wermke erforscht das Geschrei von Babys: Was wollen Kinder damit sagen? Und wann sollten sich Eltern Sorgen machen? Von Julia Koch und Katja Thimm Zur Merkliste hinzufügen
meinung •Linguist über rechtsextreme Sprache Vom Geheimplan zum »Geh-heim-Plan« Ein Gastbeitrag von Simon Meier-Vieracker Der extremen Rechten ist es gelungen, den Begriff »Remigration« in der Mitte der Gesellschaft zu etablieren. Doch der Kampf um die Sprache hat gerade erst begonnen. Und die Strategien drohen zu verfangen.
Gesellschaft für deutsche Sprache »Krisenmodus« ist Wort des Jahres 2023 Ukrainekrieg, Nachtragshaushalt, Nahostkonflikt: Die Herausforderungen für die Politik sind groß, sie arbeitet im »Krisenmodus«. Dieser Begriff wurde nun zum Wort des Jahres gekürt – vor »Antisemitismus« und »leseunfähig«. Zur Merkliste hinzufügen
Statistischer Zusammenhang Sprachen aus tropischen Ländern klingen lauter In kalter Luft ist man lieber leise. Eine Studie von Linguisten belegt: Es gibt einen Zusammenhang zwischen Klima und Sprachentwicklung. Zur Merkliste hinzufügen
Schwedisch-Wörterbuch nach 140 Jahren fertig »Das ist doch ›fantastiskt‹!« Von »A« bis »öxla«: Nach 140 Jahren gibt es erstmals ein komplettes Wörterbuch der schwedischen Sprache. Hier verrät der Verantwortliche, was bereits überholt ist und welchen der mehr als 500.000 Begriffe er am liebsten mag. Ein Interview von Christoph Seidler Zur Merkliste hinzufügen