meinung •Geplante Sozialkürzungen Es ist nicht klug, Alleinerziehende kurz vor den Ostwahlen zu ignorieren Eine Kolumne von Alexandra Zykunov Mehr als zwei Millionen alleinstehende Eltern werden selbst wie Trennungskinder hin und her geschubst. Dabei leben viele von ihnen in Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt. Dort, wo nun gewählt wird.
Familienrechtlerin über Unterhaltsvorschuss »Es gibt Väter, die plötzlich Teilzeit arbeiten, um sich zu drücken« Die Koalition streitet über Reformen beim Unterhaltsvorschuss. Bisher springt der Staat bei rund 850.000 Kindern und Jugendlichen ein, weil Eltern nicht oder nicht genug zahlen. Können sie nicht – oder wollen sie nicht? Ein Interview von Silke Fokken Zur Merkliste hinzufügen
Vorhaben der Familienministerin SPD und Linke kritisieren Kürzungen für Unterhaltsvorschuss Karin Prien muss sparen und will beim Unterhaltsvorschuss kürzen. Von SPD und Linken kommt Kritik: Damit würden vor allem Alleinerziehende bestraft, die es ohnehin schon schwer hätten. Zur Merkliste hinzufügen
Kürzungen im Familienministerium Prien erntet Kritik für Sparpläne beim Unterhaltsvorschuss Nur noch bis zum 16. Geburtstag: Familienministerin Karin Prien will beim staatlichen Unterhaltsvorschuss kürzen. Der fließt, wenn Elternteile nicht zahlen. Das Kinderhilfswerk warnt vor steigenden Armutsrisiken. Zur Merkliste hinzufügen
Kein Geld für das eigene Kind Mann schickt Freund zum Vaterschaftstest, um keinen Unterhalt zahlen zu müssen Zwei Freunde heckten einen Plan aus, um die Vaterschaft eines 37-Jährigen zu verschleiern. Aber da hatten sie die Rechnung ohne die Mutter des Kindes gemacht. Zur Merkliste hinzufügen
Interaktiver Städtevergleich Was kostet ein Studium? Miete, Lernmittel, Semesterbeitrag: Wie viel Geld Studierende pro Monat benötigen, hängt von vielen Faktoren ab. Die SPIEGEL-Datenanalyse zeigt, wo ein Studium in Deutschland trotz Preissteigerungen noch bezahlbar ist. Von Veronika Silberg, Anna-Lena Schou, Ferdinand Holsten und Max Heber Zur Merkliste hinzufügen
Trennungskrieg Kinder haben ein Recht auf Unterhalt, Mütter ein Recht auf Würde Streit, Erpressung, Machtspiele – Unterhaltszahlungen werden viel zu häufig als Druckmittel nach der Trennung missbraucht. Eine Reform im Interesse der Kinder muss her. Ein Gastbeitrag von Nathalie Klüver Zur Merkliste hinzufügen
Folgen einer Trennung Was kostet mich die Scheidung? Steht die Partnerschaft vor dem Aus, sind finanzielle Fragen nicht immer sofort zentral. Dabei ist es wichtig zu wissen, womit man rechnen muss. Ein Überblick über Unterhalt, Versicherungen und Vermögensaufteilung. Von Moritz Kudermann Zur Merkliste hinzufügen
Säumige Eltern Staat fordert fünf Milliarden Euro von Unterhaltsschuldnern Wenn Elternteile den Unterhalt für ihre Kinder schuldig bleiben, springt der Staat vorläufig ein. Auf einem Milliardenbetrag bleibt er sitzen. Können oder wollen die Schuldner nicht zahlen? Zur Merkliste hinzufügen
Urteil zu Unterhaltsvorschuss Elternteil gilt ab mehr als 60 Prozent der Betreuung als alleinerziehend Ein getrennt lebender Vater zahlt keinen Unterhalt für seine Zwillinge – weil er die Mutter mit 36 Prozent der Betreuung entlaste. Das Bundesverwaltungsgericht will das so nicht stehen lassen. Zur Merkliste hinzufügen
Neue Düsseldorfer Tabelle Trennungskinder bekommen 2024 mehr Unterhalt Getrennt lebende Elternteile müssen ab dem kommenden Jahr mehr Unterhalt zahlen. Die Bedarfssätze für minderjährige und volljährige Kinder steigen. Zur Merkliste hinzufügen
Gesetz statt Rosenkrieg Was die Reform des Unterhaltsrechts für Familien bedeutet Justizminister Marco Buschmann will das Unterhaltsrecht gerechter machen: Weniger Unterhalt bei mehr Betreuung, Gleichstellung von Verheirateten und Unverheirateten. Was steht im Eckpunktepapier? Von Franziska Schindler Zur Merkliste hinzufügen
meinung •Geplante Reform im Familienrecht Warum es gut ist, wenn engagierte Väter weniger Unterhalt zahlen müssen Der SPIEGEL-Leitartikel von Heike Klovert Justizminister Buschmann will unterhaltspflichtige Eltern entlasten, die sich nach der Trennung viel um ihre Kinder kümmern. Endlich.
Geplante Reform des Unterhaltsrechts Wer sich stark um sein Kind kümmert, soll weniger zahlen Das Unterhaltsrecht sei veraltet, sagt Justizminister Buschmann: Schließlich kümmern sich auch nach der Trennung inzwischen viele Eltern gemeinsam um ihre Kinder. Das will er jetzt stärker berücksichtigen. Zur Merkliste hinzufügen
Neue »Düsseldorfer Tabelle« Mehr Unterhalt für Trennungskinder Die Regelsätze für Mädchen und Jungen, deren Eltern sich getrennt haben, machen ab Januar einen Sprung. Auch der Selbstbehalt für die unterhaltspflichtigen Elternteile steigt. Zur Merkliste hinzufügen
Ausreiseverbot wegen Unterhaltszahlungen Australier muss 8000 Jahre in Israel bleiben Ein in Israel lebender Mann muss seiner Ex-Frau mehrere Hunderttausend Euro Unterhalt für die gemeinsamen Kinder zahlen. Ausreisen darf er einem Bericht zufolge erst nach der Zahlung – oder er wartet bis zum 31.12.9999. Zur Merkliste hinzufügen
Neue Düsseldorfer Tabelle Trennungskinder bekommen ab Januar mehr Mindestunterhalt Kinder, deren Eltern sich getrennt haben, bekommen bald mehr Geld: Die Bedarfssätze werden zum Jahreswechsel erhöht – jedoch nur um geringe Beträge. Zur Merkliste hinzufügen
Familienpolitik der Parteien Diese Väter sind Mitglieder bei den Grünen, wählen aber die FDP Die Mutter versorgt die Kinder, der Erzeuger zahlt. Oder nicht? Väter, die sich ein gleichberechtigteres Familienmodell wünschen, sind enttäuscht von Grünen und SPD – und setzen bei der Wahl auf die Liberalen. Von Heike Klovert Zur Merkliste hinzufügen
Neue Düsseldorfer Tabelle ab Januar Sätze für Kindesunterhalt steigen Viele Trennungskinder bekommen bald mehr Geld: Die Bedarfssätze für den Unterhalt werden zum Jahreswechsel erhöht - bei Minderjährigen um mindestens 15 Euro. Allerdings bedeutet das nicht immer auch höhere Zahlungen. Zur Merkliste hinzufügen
meinung •Pflegekosten für die Eltern Keine Angst mehr vorm Sozialamt Von Hermann-Josef Tenhagen Die Pflege der gebrechlichen Eltern kann ganz schön ins Geld gehen. Gute Nachricht: Ab kommenden Jahr soll davon verschont bleiben, wer weniger als 100.000 Euro verdient. Eine schwierige Reform.