meinung •Debattenkultur Die neue Lust am Bekenntnis Eine Kolumne von Sabine Rennefanz Es ist immer häufiger zu beobachten, dass Argumente nicht mehr ausreichen. Entscheidend ist das Theater um die Loyalität mit den Richtigen.
Abrechnung mit W.G. Sebald Profiteur fremder Lebensgeschichten Ihre Biografie über W.G. Sebald ist eine Anklage: Der deutsche Schriftsteller, sagt Carole Angier, habe in seinem Werk Fiktion und Realität unlauter vermengt. Ist er damit ein skrupelloser Schicksalsverwerter? Von Wolfgang Höbel Zur Merkliste hinzufügen
Buchpreis-Kandidat Mirko Bonné Vorsicht, Pointe von hinten! Auf der Shortlist zum Deutschen Buchpreis 2013 ist Mirko Bonnés "Nie mehr Nacht" eine der Überraschungen. Die Geschichte einer Familienkatastophe ist trotz einiger Schwächen reizvoll - wäre da nicht das Ende, das den gesamten Roman in Frage stellt. Von Sebastian Hammelehle Zur Merkliste hinzufügen
Literaten und der Luftkrieg "Es war das eigentlich Nicht-Mögliche" Vor 60 Jahren entfachte die alliierte "Operation Gomorrha" in Hamburg einen wahrhaft biblischen Feuersturm, der zehntausende Opfer forderte. Entgegen der These des Schriftstellers W.G. Sebald haben deutsche Literaten auf die Schrecken des Luftkriegs keineswegs mit sprachlosem Entsetzen reagiert. Von Volker Hage Zur Merkliste hinzufügen