Nr. 78 Joan Didion: »Das Jahr magischen Denkens« (2005) Der zerfallenden Welt eine Form geben Joan Didion, Essayistin und Stilikone, wird von Schicksalsschlägen aus der Bahn geworfen. Sie reagiert mit einem Buch, das ihre Verzweiflung seziert und von dem Versuch erzählt, schreibend ins Leben zurückzufinden. Von Eva Horn Zur Merkliste hinzufügen
Wahrnehmungsstörung Seltene Krankheit lässt Betroffenen die Gesichter anderer Menschen wie Fratzen erscheinen Wer an Prosopometamorphopsie leidet, sieht Gesichter von Mitmenschen verzerrt. Mithilfe eines besonderen Patienten haben Neurologen nun nachvollzogen, wie Betroffene ihr Gegenüber wahrnehmen. Zur Merkliste hinzufügen
Tränen im Job Diese Sätze sollten Sie sich sparen Wenn Mitarbeiter weinen, fühlen sich Führungskräfte und Kollegen oft überfordert. Sie ignorieren die Situation oder versuchen, das Problem direkt zu lösen. Beides ist falsch. Von HBM-Autorin Deborah Grayson Riegel Zur Merkliste hinzufügen
Brokkoli und Co. Igitt, bitter Was dem einen mundet, ist für den anderen unerträglich bitter: Eine neue Analyse liefert nun eine Erklärung, was den menschlichen Geschmackssinn ausmacht. Zur Merkliste hinzufügen
Hirn-Studie Weiße können Gesichter von Schwarzen nicht unterscheiden - und umgekehrt Warum fällt es so schwer, Gesichter fremder Ethnien auseinanderzuhalten? US-Forscher haben bei Probanden Hirn-Scans angefertigt - und eine überraschende Entdeckung gemacht. Zur Merkliste hinzufügen
Demenz Musik hilft bei Alzheimer Jeder Mensch hat eine Playlist, die ihn durch sein Leben begleitet. Wie diese Musik Demenzkranke unterstützt, und warum Klänge im Kampf gegen das Vergessen helfen können. Von Markus Deggerich Zur Merkliste hinzufügen
Psychologie Warum wir uns beim Alter oft verschätzen Achtung, Fettnäpfchen: Sollen wir das Alter eines Fremden abschätzen, geht das oft schief. Forscher haben untersucht, warum. Zur Merkliste hinzufügen
Britische Studie Jeder Mensch kennt 5000 Gesichter Die Zahl uns vertrauter oder zumindest bekannter Menschen ist riesig. Wie viele Gesichter haben wir tatsächlich abgespeichert? Britische Forscher haben eine Schätzung vorgelegt. Zur Merkliste hinzufügen
meinung •Seenotrettung im Mittelmeer Die Unwucht in unserer Wahrnehmung Von Sascha Lobo Eine aus Seenot gerettete Britin ist eine Sensation, Hunderte in Seenot geratene Flüchtlinge sind Alltag. Wie kommt es zu dieser Schieflage in unseren Köpfen?
meinung •Flüchtlingsdebatte Das Geheimnis der schreienden Zwerge Von Christian Stöcker Eine lautstarke Minderheit dominiert den politischen Diskurs, an den Interessen der meisten Bürger vorbei - und die AfD profitiert. Doch warum ist das eigentlich so? Die Antwort sollte auch Horst Seehofer interessieren.
meinung •Fortschritt Die Welt wird besser - es will nur kaum jemand glauben Von Christian Stöcker Alles wird schlimmer, mit dieser These stößt man meist auf Zustimmung, bei Rechten wie Linken. Wer das Gegenteil behauptet, gilt als Schönfärber. Warum nur?
Vernetzung im Hirn Wieso Synästhetiker Klänge farbig sehen Der Mittwoch ist gelb, die Zahl 4 rot: Menschen mit Synästhesie verknüpfen Gedanken und Eindrücke mit Sinneswahrnehmungen. Nun haben Forscher die genetischen Grundlagen des mysteriösen Phänomens untersucht. Zur Merkliste hinzufügen
Wahrnehmung Warum wir besser hören, was wir sehen Wir verstehen Geräusche besser, wenn wir die Quelle sehen - für dieses Phänomen präsentieren Forscher nun eine verblüffende Erklärung. Zur Merkliste hinzufügen
Psychologie Warum wir überall Gesichter sehen Auf dem Mars, im Käsetoast oder in der Hausfassade: Menschen erkennen Gesichter an Orten, an denen eigentlich keine sein sollten. Sogar im Mutterleib verfolgen Babys entsprechende Muster. Zur Merkliste hinzufügen
Trügerisches Gedächtnis Warum Augenzeugen so oft irren Er war es, da bin ich mir ganz sicher! Selbst bei solchen Aussagen sollten Richter skeptisch sein. Eine Expertenkommission in den USA hat jetzt untersucht, warum das Gehirn Augenzeugen so oft fehlleitet. Zur Merkliste hinzufügen
Maschinenlernen Software kann schöne von hässlichen Landschaften unterscheiden Schönheit liegt im Auge des Betrachters? Nicht immer, behaupten Forscher aus Großbritannien. Sie haben einen Computer trainiert, um die Attraktivität von Landschaften zu bewerten. Mit 200.000 Fotos. Zur Merkliste hinzufügen
Studie zu Bildmanipulationen Wurde dieses Foto gefälscht? Fotos lassen sich leicht fälschen - doch wie gut erkennen Menschen solche Manipulationen? Anhand unterschiedlicher Versuche erklären Forscher, warum manche Schummeleien auffliegen und andere nicht. Zur Merkliste hinzufügen
Kommunikation Je autoritärer das Gegenüber, desto höher die Stimme Abhängig vom Gesprächspartner ändert sich die eigene Tonlage, berichten Forscher. Wirkt das Gegenüber dominant, erklingt die eigene Stimme höher - und umgekehrt. Zur Merkliste hinzufügen
Gesichtsblind Ist das mein Kind? Etwa zwei Prozent der Menschen fällt es schwer, Gesichter zu erkennen - manchmal sogar das eigene. Gehören Sie auch dazu? Hier kommt der Test in den Wissenschaftsnachrichten der Woche aus den USA. Von Johann Grolle Zur Merkliste hinzufügen
Studie zu Vorurteilen Attraktive Forscher erscheinen weniger kompetent Blond gleich blöd? Auch bei Wissenschaftlern haben wir Vorurteile. Eine Studie zeigt: Wir hängen gut aussehenden Forschern an den Lippen. Aber wir nehmen sie nicht so ernst. Zur Merkliste hinzufügen