Chronologie Daimlers Pannen-Engagement bei Mitsubishi
27. März 2000:
DaimlerChrysler steigt bei Mitsubishi Motors ein, beteiligt sich jedoch nicht an den Schulden. DaimlerChrysler zahlt im Rahmen einer Kapitalerhöhung für die Beteiligung 2,1 Milliarden Euro.
28. Juli 2000: DaimlerChrysler und Mitsubishi besiegeln ihre Zusammenarbeit vertraglich. Der Stuttgarter Autokonzern übernimmt zunächst 34 Prozent der Anteile an Mitsubishi Motors.
26. Februar 2001: DaimlerChrysler-Vorstandschef Jürgen Schrempp erklärt in Stuttgart, dass der Konzern durch die teure Sanierung bei Chrysler und Mitsubishi in die roten Zahlen rutschen wird.
11. April 2001: DaimlerChrysler übernimmt von Volvo dessen Anteil von 3,3 Prozent an Mitsubishi und baut damit seine Beteiligung auf 37,3 Prozent aus.
27. März 2002: DaimlerChrysler-Manager Rolf Eckrodt wird neuer Mitsubishi-Präsident. Damit rückt erstmals ein Deutscher an die Spitze eines japanischen Großkonzerns.
19. Februar 2004: Mitsubishi Motors muss in Tokio einräumen, dass der Verlust im Geschäftsjahr 2003/2004 (31. März) mit 72 Milliarden Yen (530 Mio Euro) deutlich höher ausfallen wird als die zuvor vorausgesagten 11 Milliarden Yen.
7. April 2004: Schrempp schlägt auf der Hauptversammlung des Autokonzerns massive Kritik der Aktionäre entgegen. Eines der Reizthemen ist die prekäre Lage beim japanischen Partner. Schrempp erklärt, man prüfe alle Optionen.