Gerhard Gribkowsky zahlt BayernLB elf Millionen Euro - DER SPIEGEL
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Ecclestone-Affäre Ex-Vorstand Gribkowsky zahlt BayernLB elf Millionen Euro

Er selbst kassierte 44 Millionen Dollar Handgeld für windige Formel-1-Geschäfte. Jetzt zahlt der verurteilte Ex-BayernLB-Vorstand Gribkowsky seinem ehemaligen Arbeitgeber elf Millionen Euro zurück.
Ex-BayernLB-Vorstand Gerhard Gribkowsky (l): Elf Millionen Euro aus der Sonnenschein-Stiftung
Ex-BayernLB-Vorstand Gerhard Gribkowsky (l): Elf Millionen Euro aus der Sonnenschein-Stiftung

Ex-BayernLB-Vorstand Gerhard Gribkowsky (l): Elf Millionen Euro aus der Sonnenschein-Stiftung

Foto: Andreas Gebert / dpa
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Hamburg - Gerhard Gribkowsky hat seinem früheren Arbeitgeber elf Millionen Euro überwiesen. Der Ex-Risikovorstand der BayernLB war wegen Bestechlichkeit, Untreue und Steuerhinterziehung zu achteinhalb Jahren Haft verurteilt worden.

Das Geld stammt aus dem Vermögen seiner Salzburger Sonnenschein-Stiftung. Das berichtet das manager magazin in seiner neuen Ausgabe, die am Freitag erscheint.

Der Betrag entschädigt die Bayerische Landesbank zumindest teilweise dafür, dass Gribkowsky die Rechte, die das Institut an der Formel 1 hielt, an die Investmentgesellschaft CVC günstig verkauft und dafür 44 Millionen Dollar Handgeld von Formel-1-Chef Bernie Ecclestone eingesteckt hatte.

Normalerweise ist Stiftungsvermögen unantastbar, außer, wenn mit Billigung des Stiftungsgründers ein neuer Vorstand gewählt wird, der das Geld auszahlt - so wie im Fall Gribkowsky.