Kurzarbeit: Andrea Nahles erwartet für 2023 Anstieg - und legt Milliarden zurück - DER SPIEGEL
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Milliarden-Rücklage Nahles erwartet für 2023 Anstieg der Zahl der Menschen in Kurzarbeit

Bundesagentur-Chefin Nahles rechnet für 2023 trotz leichter Erholung der Wirtschaft mit einer steigenden Zahl von Kurzarbeitern. Die Entwicklung führt sie auf einen neuen Trend bei den Betrieben zurück.
Bundesagentur-Chefin Nahles: »Unternehmen entlassen heute nicht mehr«
Bundesagentur-Chefin Nahles: »Unternehmen entlassen heute nicht mehr«

Bundesagentur-Chefin Nahles: »Unternehmen entlassen heute nicht mehr«

Foto: Daniel Löb / dpa

Die Chefin der Bundesagentur für Arbeit (BA), Andrea Nahles, rechnet laut einem Medienbericht im laufenden Jahr mit einem Anstieg der Zahl der Menschen in Kurzarbeit. »Wir liegen mit derzeit 163.000 Menschen in Kurzarbeit leicht über dem Niveau von 2019 vor der Coronakrise, aber wir nähern uns der 200.000er Marke«, sagte Nahles der »Rheinischen Post«.

Für 2023 gehe die Bundesregierung auf Basis der Herbsteckwerte von im Jahresdurchschnitt 250.000 Kurzarbeitenden aus. »Dafür planen wir mit Ausgaben von 1,7 Milliarden Euro«, sagte die frühere Bundesarbeitsministerin der Zeitung. »Unternehmen entlassen heute nicht mehr, sondern sie greifen bei Problemen eher zur Kurzarbeit.«

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Zum Arbeitsmarkt 2023 äußerte sich Nahles optimistisch. »Wir haben zu Beginn des Jahres 2023 eine halbe Million sozialversicherungspflichtige Beschäftigte mehr als vor einem Jahr«. Im Moment spreche vieles dafür, dass sich die wirtschaftlichen Perspektiven verbesserten.

mik/Reuters