Wirtschaftswunder Immer teurer, immer beliebter
Döner Kebap
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Kaum ein Produkt ist derart zum Symbol für die Inflation in Deutschland geworden wie der Döner. Zwischen 2021 und 2025 stieg der Preis laut der Meinungs- und Marktforschungsfirma YouGov im Schnitt um fast 50 Prozent auf 7,11 Euro. Die Zahl der Bestellungen von Döner legte dennoch im gleichen Zeitraum um 15 Prozent zu, nahezu doppelt so stark wie der gesamte Außer-Haus-Imbissmarkt. Ein Grund für den Boom: Jüngere Konsumenten der Gen Z und Millennials besuchen oft Döner- und Fast-Food-Läden. Kein Wunder, dass trotz bereits hoher Dönerladendichte – die Schätzungen reichen je nach Zählweise von gut 5000 bis 18.000 – neue Anbieter auf den hiesigen Markt drängen: Fußball-Weltmeister Lukas Podolski, der vergangene Woche das Ende seiner Spielerkarriere angekündigt hat , überzieht Deutschland mit Standorten seiner Franchisekette »Mangal x LP10«. Der Markenname beinhaltet das türkische Wort für Grill, Podolskis Initialen sowie seine Trikotnummer. Derzeit versucht der Gastro-Unternehmer zu beweisen, dass er auch in der (Döner-)Hauptstadt bestehen kann: Nach gescheitertem Start in Berlin 2024 arbeitet Mangal dort an einem zweiten Anlauf.