Trumps Handelskrieg Trump kündigt 90-tägige Zollpause an – und erhöht Zölle auf chinesische Waren auf 125 Prozent
Die Leute »bekamen ein bisschen Angst«: So begründet Donald Trump die angekündigte Zollpause. Der Wall Street beschert dies ein Kursfeuerwerk. Friedrich Merz will den US-Präsidenten bald treffen. Die Entwicklungen des Tages zum Nachlesen.
Mit
Henrik Bahlmann,
Anna Ehlebracht,
Malte Göbel,
Stefan Kaiser,
Maria Marquart,
Alexander Preker,
Benjamin Schulz,
Elisa Schwarze,
Gerald Traufetter und
Niklas Hausser sowie Sabine Döttling (Fotoredaktion)
Dieser Artikel gehört zum Angebot von SPIEGEL+. Sie können ihn auch ohne Abonnement lesen, weil er Ihnen geschenkt wurde.
Die Börsen im Handelskrieg
Wichtige Updates
Sortierung
Das Wichtigste in Kürze
Donald Trumps Zollpolitik stürzt die Welt ins Chaos. Die neuen US-Sonderzölle gegen Handelspartner weltweit sind in Kraft getreten. China schlägt bereits zurück, die EU zieht nach. An den Finanzmärkten drohen hohe Verluste.
- Donald Trump hat eine weitere Erhöhung der Zölle auf chinesische Waren verkündet. Ab sofort gelten laut einem Posting des US-Präsidenten bei Truth Social 125 Prozent.
- Die reziproken Zölle auf Dutzende andere Staaten sollen hingegen pausieren. Kurz vor Börsenschluss verkündete Trump eine Aussetzung der reziproken Zölle für 90 Tage. Für China gilt dies nicht.
- Die Börsen reagierten erleichtert. Aktien wie die des KI-Chipherstellers Nvidia schossen in die Höhe.
- Trump begründete seine Entscheidung damit, dass die Leute ein bisschen aus der Reihe getanzt seien. »Sie wurden unruhig. Sie bekamen ein bisschen Angst.«
- Zuvor hatte die chinesische Führung Gegenzölle verkündet: Die Sonderzölle auf alle US-Einfuhren nach China sollen ab Donnerstag 84 Prozent betragen.
- Auch die EU reagiert mit Gegenzöllen unter anderem auf Jeans und Motorräder. Die Zölle sollen Dienstag in Kraft treten. Im Laufe des Jahres sollen weitere Produkte mit Zöllen belegt werden.
- Die Börsen in Europa waren bereits am Morgen mit einem deutlichen Minus in den Handel gestartet. Der deutsche Leitindex Dax büßte am Nachmittag rund vier Prozent auf 19.462 Punkte ein.
- Investoren stoßen massenhaft US-Staatsanleihen ab: Normalerweise sind sie beliebt, wenn es am Aktienmarkt unruhig wird. Vor allem die Schuldpapiere der USA gelten als sicherer Hafen. Doch dieses Image scheint gerade zu bröckeln.
- Der US-Handelsbeauftragte Jamieson Greer muss sich vor dem Kongress für Trumps Zollpolitik rechtfertigen. Er versucht wie andere Regierungsbeamte zu beschwichtigen.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Blitzanalyse: Warum Trump bei den Zöllen einknickte
Am Montag kursierte schon einmal ein Gerücht, wonach Trump die von ihm verhängten Zölle auf Eis legen wolle. Das sorgte für einen Kurssprung an den Börsen in einer Größenordnung von mehr als 2,4 Billionen Dollar. Das Gerücht stellte sich als falsch heraus. Jetzt allerdings gibt es keinen Zweifel: Trump pausiert bei den Zöllen. Die Börsenrallye setzte schon wenige Sekunden ein, nachdem Trump diese Nachricht über seine Plattform Truth Social bekannt gegeben hatte.
Ob das an den massiven Kursverlusten an den Börsen in den vergangenen Tagen lag? Oder an den kritischen Stimmen der Unternehmer und auch Politikern aus seiner eigenen Partei? US-Finanzminister Scott Bessent jedenfalls behauptete kurze Zeit später, dass das nicht der Fall sei. So recht glauben mag man es nicht. Denn die Reaktionen auf die reziproken Zölle, die in dieser Nacht gegen 75 Länder in Kraft getreten sind, waren einhellig. So setzte sich die Abwärtsbewegung an den Börsen weiter fort. Auch heute bis zu Trumps Ankündigung, die Zölle auszusetzen. Warum selbst die US-Staatsanleihen abstürzten, lesen Sie hier.
Auffällig ist, dass Trump diese Nachricht beinahe beiläufig in einem Tweet erwähnte, in dem er angekündigt hatte, die Zölle gegen China auf 125 Prozent zu erhöhen. Damit entwickelt sich der Zollkrieg immer mehr zu einer direkten Auseinandersetzung zwischen den beiden ökonomischen Supermächten – und damit dem Ziel, das viele Beobachter hinter der Zollstrategie von Trump vermuten: China wirtschaftlich in die Schranken zu weisen. Einen Kommentar zu den amerikanischen Strafzöllen gegen China lesen Sie hier.
Der Tweet von Trump war regelrecht wütend verfasst. Seine Entscheidung, die Abgaben auf chinesische Importe noch einmal zu erhöhen, sei wegen des »Mangels an Respekt« erfolgt, den China den Weltmärkten gegenüber mit seinen Vergeltungszöllen gezeigt hat. Eine interessante Umkehrung von Ursache und Wirkung: Denn Trump war es schließlich gewesen, der vergangene Woche im Rosengarten des Weißen Hauses den Handelskrieg begonnen hat. Auch wenn die Börsen jetzt wegen der 90-Tage-Pause erleichtert reagieren, ist für Entspannung keineswegs Anlass.
Im Gegenteil: Die Konfrontation ist höchst beunruhigend. Zumal ein derart erratisches Verhalten der US-Regierung die Unsicherheit für Investoren und Unternehmen weltweit noch weiter wachsen lässt.
Der Tweet von Trump war regelrecht wütend verfasst. Seine Entscheidung, die Abgaben auf chinesische Importe noch einmal zu erhöhen, sei wegen des »Mangels an Respekt« erfolgt, den China den Weltmärkten gegenüber mit seinen Vergeltungszöllen gezeigt hat. Eine interessante Umkehrung von Ursache und Wirkung: Denn Trump war es schließlich gewesen, der vergangene Woche im Rosengarten des Weißen Hauses den Handelskrieg begonnen hat. Auch wenn die Börsen jetzt wegen der 90-Tage-Pause erleichtert reagieren, ist für Entspannung keineswegs Anlass.
Im Gegenteil: Die Konfrontation ist höchst beunruhigend. Zumal ein derart erratisches Verhalten der US-Regierung die Unsicherheit für Investoren und Unternehmen weltweit noch weiter wachsen lässt.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Damit beenden wir unsere Liveberichterstattung zum Handelskrieg. Alle weiteren Entwicklungen lesen Sie natürlich weiter bei SPIEGEL.de – den ganzen Abend, die ganze Nacht. Tschüss!
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Zollpause beschert Wall Street einen ziemlich guten Tag
Die von US-Präsident Trump angekündigte Zollpause hat die US-Aktienmärkte am Mittwoch nach oben katapultiert. Der Dow Jones Industrial machte nach der Meldung die deutlichen Kursverluste der vergangenen drei Handelstage innerhalb von Minuten wett und schloss mit einem Gewinn von 7,87 Prozent bei 40.608,45 Punkten. Für den marktbreiten S&P 500 ging es am Ende um 9,52 Prozent auf 5.456,90 Zähler aufwärts. Der von den großen Technologieaktien dominierte Nasdaq 100 gewann gar 12,02 Prozent auf 19.145,06 Punkte.
Die zuletzt arg gebeutelten Aktien der »Glorreichen Sieben«, der sieben bedeutendsten US-Tech-Unternehmen Amazon, Meta, Nvidia, Alphabet, Microsoft, Apple und Tesla verbuchten Kursaufschläge. Auch Aktien von US-Fluggesellschaften profitierten von der Trump-Ankündigung. Die zuvor erheblich unter Verkaufsdruck stehenden Papiere aus der US-Pharmaindustrie erholten sich ebenfalls deutlich.
Während der Pause soll Trump zufolge ein universeller Zollsatz in Höhe von 10 Prozent gelten. Für China gilt das aber nicht: Auf chinesische Einfuhren erhöhte Trump die Zölle mit sofortiger Wirkung auf nun insgesamt 125 Prozent.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Trump über Zollpause: Leute »bekamen ein bisschen Angst«
In einer offenbar spontan einberufenen Pressekonferenz hat Donald Trump seine Zollpause erklärt. Die Leute seien ein bisschen aus der Reihe getanzt, sagte er laut der »New York Times«. »Sie wurden unruhig. Sie bekamen ein bisschen Angst.« Warum er nach Tagen, in denen er versuchte, seine eigene Härte zu demonstrieren, dann doch einknickte? »Man muss flexibel sein«, sagte Trump.

Donald Trump am Weißen Haus am Mittwoch. Foto: Saul Loeb / AFP
In den vergangenen Tagen habe es ziemlich düster ausgesehen, sagte Trump und räumte damit ein, dass die Märkte seit der Ankündigung seiner Zollpläne abgestürzt sind. Er habe den Anleihenmarkt beobachtet, sagte Trump, er sei sehr »tricky« und »schwierig« gewesen. Offenbar deshalb traf er dann die Entscheidung, die Zölle – mit Ausnahme der auf chinesische Waren – zu pausieren. »Es ist noch nicht vorbei, aber es gibt eine enorme Bereitschaft anderer Länder«, sagte er weiter.
Und um dann noch einmal deutlich zu machen, wie die Dinge in der US-Politik derzeit laufen, sagte Trump: Er erwäge, einige US-Unternehmen von den Zöllen auszunehmen. Er werde seinem Instinkt folgen.
Und um dann noch einmal deutlich zu machen, wie die Dinge in der US-Politik derzeit laufen, sagte Trump: Er erwäge, einige US-Unternehmen von den Zöllen auszunehmen. Er werde seinem Instinkt folgen.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Merz will Trump »bald« treffen
Der CDU-Vorsitzende und designierte Bundeskanzler Friedrich Merz hat ein Treffen mit US-Präsident Donald Trump angekündigt. Zwar gebe es noch keinen Termin, aber es sei noch kein Termin festgelegt, sagte Merz. Es gebe »ein enges Zusammenwirken« zwischen seinem und Trumps Team, sagte er in der ARD. »Wir werden uns bald sehen.« Damit reiht sich Merz neben Staatschefs ein, die mit Trump und dessen Regierung über Zoll-Erleichterungen verhandeln wollen. Angeblich, so erklärte der US-Präsident heute, würden die Staatsoberhäupter Schlange bei ihm stehen. Allerdings hat Merz keine Verhandlungsbefugnis. Denn für Handelsfragen ist die EU-Kommission für alle 27 Mitgliedsländer zuständig.
Was der Tumult an den Börsen für die künftige Koalition bedeutet, lesen Sie hier.
Was der Tumult an den Börsen für die künftige Koalition bedeutet, lesen Sie hier.

Foto: Christoph Söder / dpa
Deshalb schob Merz auch sogleich hinterher, dass er sich vorher mit den europäischen Partnern zu Trumps Zollpolitik und anderen Fragen abstimmen werde. Der Unionschef hält die Ankündigung Trumps über ein Moratorium für den Erfolg von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, die eine Parteifreundin von Merz ist. »Aus meiner Sicht eine Reaktion auf die Entschlossenheit der Europäer«, sagte Merz in der Sendung »RTL Direkt«. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen habe klargemacht, dass Europa entschlossen sei, sich zu wehren. Nun zeige sich, »Geschlossenheit hilft«. Für Merz ist das ideale Ziel der Verhandlungen, »im transatlantischen Handel null Prozent Zölle« zu vereinbaren. Dann sei »das Problem gelöst«.
Merz sagte zu seinem bisherigen Verhältnis zu Trump in der ARD, er habe schon »mehrfach Grüße« von dem US-Präsidenten bekommen. Er habe »heute auch Grüße zurückgeschickt«. Ob Trump das milde stimmen wird? Schon andere Staatschefs wie der britische Premier Keir Starmer oder der israelische Premier Benjamin Netanyahu hatten durch ihre Besuche eine Sonderbehandlung durch Trump erhofft. Vergebens. Der argentinische Staatspräsident Javier Milei war vergangene Woche extra in Trumps Residenz Mar-a-Lago in Florida gereist und hatte gehofft, seinen Amtskollegen und Idol Donald Trump zu treffen. Doch der erschien gar nicht auf der Festivität, auf der Milei auf ihn wartete.
Merz sagte zu seinem bisherigen Verhältnis zu Trump in der ARD, er habe schon »mehrfach Grüße« von dem US-Präsidenten bekommen. Er habe »heute auch Grüße zurückgeschickt«. Ob Trump das milde stimmen wird? Schon andere Staatschefs wie der britische Premier Keir Starmer oder der israelische Premier Benjamin Netanyahu hatten durch ihre Besuche eine Sonderbehandlung durch Trump erhofft. Vergebens. Der argentinische Staatspräsident Javier Milei war vergangene Woche extra in Trumps Residenz Mar-a-Lago in Florida gereist und hatte gehofft, seinen Amtskollegen und Idol Donald Trump zu treffen. Doch der erschien gar nicht auf der Festivität, auf der Milei auf ihn wartete.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Leseempfehlung: Warum China gegen Trump »bis zum Ende kämpfen« will
Peking setzt sich an die Spitze des globalen Widerstands gegen Donald Trump. Es war auf den Zollkonflikt bestens vorbereitet – und hofft, dass andere Staaten Chinas Beispiel folgen. Lesen Sie hier mehr.

Filiale der US-Dessousfirma »Victoria’s Secret« in Peking . Foto: Jessica Lee / EPA
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Lisa Pham
News

China soll wegen Zollstreits TikTok-Verkauf verhindern
Im Streit um den Zwangsverkauf des US-Geschäfts von TikTok behält sich die chinesische Regierung das letzte Wort vor. »Die spezifischen Geschäftsvereinbarungen müssen chinesischen Gesetzen entsprechen, einschließlich der Ausfuhr von Technologie, die genehmigt werden muss«, teilte das Handelsministerium am Mittwoch mit. Letzteres bezieht sich auf den Empfehlungsalgorithmus der Kurzvideo-Plattform, der als Herzstück des Unternehmens gilt.
Einige Tage zuvor hatte Trump die Frist für den Zwangsverkauf von TikTok um weitere 75 Tage verlängert, um mehr Zeit für eine Einigung zu gewinnen. Damals hatte der chinesische Mutterkonzern ByteDance betont, es gebe noch Differenzen in wichtigen Fragen. Insidern zufolge verhinderte die chinesische Regierung wegen des eskalierenden Zollstreits die Unterzeichnung einer fast fertigen Vereinbarung.

Foto: Manhunath Kiran / AFP
Trump besteht auf eine US-Kontrolle der Plattform, um eine mögliche Datenspionage oder eine Manipulation der öffentlichen Meinung zu verhindern. Sowohl die beiden Unternehmen als auch die chinesischen Behörden haben diese Vorwürfe mehrfach zurückgewiesen. Als TikTok-Interessenten gelten die Software-Konzerne Microsoft und Oracle. Auch US-Finanzinvestoren wie KKR, Susquehanna oder General Atlantic, die teilweise bereits an ByteDance beteiligt sind, werden als mögliche Käufer gehandelt. Mehr dazu lesen Sie hier.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Nutzer berichten erneut von Problemen bei Trade Republic
In den vergangenen Tagen wuchs Kritik an der Börsen-App Trade Republic. Die Nutzung des Neobroker war inmitten des durch Trumps Zollpolitik ausgelösten Börsenbebens nur erschwert möglich. Am Montag zog sich eine Störung über mehr als eine Stunde. Und auch am Mittwoch, als Trump ankündigte, die reziproken Zölle gegen Dutzende Länder für 90 Tage zu pausieren, schmierte Trade Republic offenbar wieder ab. Bei SPIEGEL-Redakteuren funktionierte die App zeitweise nicht, so wurden etwa keine Portfoliowerte angezeigt. Bei X berichten Nutzerinnen und Nutzer von ähnlichen Problemen, teils wird der Anbieter heftig kritisiert. Auf eine SPIEGEL-Anfrage am Abend hat das Unternehmen noch nicht reagiert.
Am Montag hatte Trade Republic erklärt, dass entsprechende Probleme behoben worden seien. Die Systeme von Neobrokern geraten bei vielen gleichzeitigen Anfragen jedoch schnell an ihre Grenzen. Allein über Trade Republic werden eigenen Angaben zufolge mehr als 100 Milliarden Euro verwaltet.
Am Montag hatte Trade Republic erklärt, dass entsprechende Probleme behoben worden seien. Die Systeme von Neobrokern geraten bei vielen gleichzeitigen Anfragen jedoch schnell an ihre Grenzen. Allein über Trade Republic werden eigenen Angaben zufolge mehr als 100 Milliarden Euro verwaltet.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Ölpreise steigen wieder
Wie schnell es im Welthandel gehen kann, zeigt sich heute Abend: Nach der von Trump verkündeten Zollpause stiegen die Ölpreise im US-Handel. Ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juni kletterte zuletzt um 1,15 US-Dollar auf 63,97 Dollar. Zuvor war der Brent-Preis erstmals seit Anfang 2021 unter die Marke von 60 Dollar gerutscht. Der Preis für die US-Sorte WTI stieg zuletzt um 1,03 Dollar auf 60,61 Dollar. Alle aktuellen Börsenkurse finden Sie bei den Kolleginnen und Kollegen des manager magazins hier.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Trump setzt hohe Zölle für 90 Tage aus
Am Morgen noch hat Donald Trump so getan, als würde er an seiner Zoll-Offensive nichts ändern. »COOL BLEIBEN«, so seine Nachricht in den sozialen Netzwerken. Doch noch vor Börsenschluss in den USA verkündet er über den gleichen Kanal: Die drakonischen Zölle, die er gegen viele Staaten vergangene Woche angekündigt hatte, sollen für 90 Tage ausgesetzt werden. Die Reaktion an den Börsen ließ nicht lange auf sich warten. Aktien wie etwa die des KI-Chipherstellers Nvidia schossen in die Höhe. Für China gelte die 90-Tage-Pause nicht, so Trump.
Zwar werden die reziproken Zölle für 90 Tage auf Eis gelegt. Aber solange die US-Regierung mit den betreffenden Ländern verhandele, bleibe der universelle Zollsatz von zehn Prozent weiter bestehen, so ein Sprecher des Weißen Hauses.
Zwar werden die reziproken Zölle für 90 Tage auf Eis gelegt. Aber solange die US-Regierung mit den betreffenden Ländern verhandele, bleibe der universelle Zollsatz von zehn Prozent weiter bestehen, so ein Sprecher des Weißen Hauses.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Trump erhöht Zölle für chinesische Waren auf 125 Prozent
Die Eskalation im Handelskrieg zwischen den USA und China geht weiter. US-Präsident Donald Trump teilte auf seiner Plattform Truth Social mit, dass er die Zölle auf chinesische Waren auf 125 Prozent erhöhen werde. Er schreibt von »mangelndem Respekt, den China den Weltmärkten entgegenbringt«. Andere Länder hingegen wären mit Lösungsvorschlägen an die US-Regierung herangetreten und hätten keine Vergeltungsmaßnahmen ergriffen. Trump verkündigte auch eine 90-tägige Pause seiner reziproken Zölle.
Zuvor hatte China die Zölle auf US-Produkte auf 84 Prozent erhöht. Daraufhin war etwa der Dax auf ein Tagestief abgerutscht. Peking hatte zuvor deutlich gemacht, sie werde ihre Rechte entschlossen verteidigen, aber zugleich Gesprächsbereitschaft gegenüber der US-Regierung signalisiert.
Zuvor hatte China die Zölle auf US-Produkte auf 84 Prozent erhöht. Daraufhin war etwa der Dax auf ein Tagestief abgerutscht. Peking hatte zuvor deutlich gemacht, sie werde ihre Rechte entschlossen verteidigen, aber zugleich Gesprächsbereitschaft gegenüber der US-Regierung signalisiert.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Übernahme von Versace durch Prada droht offenbar zu scheitern
Eigentlich stand der Deal kurz bevor: Der Modekonzern Prada will das Label Versace von Capri Holdings kaufen. Doch die Turbulenzen an den Weltmärkten könnten das Geschäft in letzter Minute vereiteln. Das meldet das »Wall Street Journal«. Die Übernahme im Wert von 1,4 Milliarden US-Dollar sollte am Donnerstagmorgen bekannt gegeben werden. Ein Insider sagte, die Wahrscheinlichkeit stünde bei 50:50. Belastend auf die Verkaufsgespräche wirke die Sorge, dass die hohen Verluste an den Börsen den Markt für Luxusartikel unter Druck setzen dürften.

Foto: Cyril Marcilhacy / Bloomberg / Getty Images
Erst vor Kurzem hat Capri Holdings einen neuen Kreativdirektor als Ersatz für die schillernde Designerin Donatella Versace bei der Modemarke aus Italien benannt. Börsenexperten sehen in dem wackelnden Deal ein weiteres Beispiel für die Unsicherheit, die Trumps Zollpolitik für die Entscheidungen großer Unternehmen auslöst.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Ölpreise erneut unter Druck
Seit dem Start des von Donald Trump losgebrochenen Zollstreits fallen die Ölpreise. Am Mittwoch sind sie erneut unter Druck geraten: Ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juni sackte zuletzt um 6,5 Prozent auf 60,48 Dollar ab. Der Brent-Preis ist seit vergangenem Mittwoch um rund 15 Dollar gefallen, er rutschte erstmals seit Anfang 2021 unter die Marke von 60 Dollar. Auch der Preis für die US-Sorte WTI fiel – um 2,32 Dollar auf 57,25 Dollar. Experten befürchten, dass der Handelskrieg das Weltwirtschaftswachstum belastet und so auch die Nachfrage nach Rohöl dämpft.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Weidel nennt Trumps Zollpolitik »viel zu aggressiv«
Bislang konnte man den Eindruck bekommen, der AfD gefalle das, was seit Donald Trumps Amtsübernahme in Washington passiert. Tino Chrupalla etwa ließ gewisses Verständnis für Trumps Schritt erkennen. Parteichefin Alice Weidel hat die Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump nun jedoch äußerst deutlich kritisiert.
»Meine Botschaft an Donald Trump ist, dass Zölle grundsätzlich schlecht für den freien Handel sind«, sagte Weidel vor Journalisten. »Sie schädigen uns gegenseitig, das merkt man auch, das sieht man überall.« Die gesamte Vorgehensweise, sagte Weidel, »ist natürlich viel zu aggressiv und sie schädigt auch die amerikanische Wirtschaft«.
»Meine Botschaft an Donald Trump ist, dass Zölle grundsätzlich schlecht für den freien Handel sind«, sagte Weidel vor Journalisten. »Sie schädigen uns gegenseitig, das merkt man auch, das sieht man überall.« Die gesamte Vorgehensweise, sagte Weidel, »ist natürlich viel zu aggressiv und sie schädigt auch die amerikanische Wirtschaft«.

Foto: Christoph Söder / EPA
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Blitzanalyse: Ein Gegenschlag der EU mit Augenmaß
Viele Details im Handelsstreit sind noch unbekannt, doch das, was in Brüssel nun als Reaktion auf erste US-Zölle beschlossen worden ist, wirkt wie eine durchdachte Antwort. Denn die ersten nun von der EU-Kommission auf den Weg gebrachten Gegenzölle im aktuellen Handelsstreit lassen noch viel Luft für weitere Reaktionen wie etwa für Zölle auf US-Whiskey oder für die vieldiskutierten Hürden gegenüber US-Techkonzernen.
Für Europa selbst wiederum dürften die jetzigen Gegenmaßnahmen verkraftbar sein, sofern das Weiße Haus nicht mit einer erneuten Zollkeule reagiert. Konkret sollen mit den europäischen Sanktionsplänen nämlich vor allem erneut Produkte getroffen werden, die aus EU-Sicht leicht ersetzbar sind. Rindfleisch, Orangen und Soja beispielsweise könnten auch aus Südamerika kommen, zumal die EU erst Ende 2024 mit den Mercosur-Staaten Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay ein neues Handelsabkommen geschlossen hat.
Da diese landwirtschaftlichen Güter wiederum eher in republikanisch regierten Bundesstaaten produziert werden, dürften die Gegenzölle auch ein Schritt sein, um Trumps Rückhalt in der eigenen Partei zu schwächen. Das hatte die EU bereits in der ersten Amtszeit versucht, indem es Abgaben auf Motorräder, also vor allem Harley-Davidson-Maschinen, erhob.
Für Europa selbst wiederum dürften die jetzigen Gegenmaßnahmen verkraftbar sein, sofern das Weiße Haus nicht mit einer erneuten Zollkeule reagiert. Konkret sollen mit den europäischen Sanktionsplänen nämlich vor allem erneut Produkte getroffen werden, die aus EU-Sicht leicht ersetzbar sind. Rindfleisch, Orangen und Soja beispielsweise könnten auch aus Südamerika kommen, zumal die EU erst Ende 2024 mit den Mercosur-Staaten Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay ein neues Handelsabkommen geschlossen hat.
Da diese landwirtschaftlichen Güter wiederum eher in republikanisch regierten Bundesstaaten produziert werden, dürften die Gegenzölle auch ein Schritt sein, um Trumps Rückhalt in der eigenen Partei zu schwächen. Das hatte die EU bereits in der ersten Amtszeit versucht, indem es Abgaben auf Motorräder, also vor allem Harley-Davidson-Maschinen, erhob.

Foto: Emily Elconin / Reuters
Motorräder sollen nun erneut mit Strafzöllen bei der Einfuhr nach Europa belegt werden, genauso wie etwa Jeans. Diese beiden sowie noch weitere Güter sollen bereits ab kommender Woche mit Gegenzöllen belegt sein. Dabei geht es um Waren im Wert von etwa 21 Milliarden Euro. Weitere Teile der beschlossenen Gegenzölle sollen dagegen erst in den Kommenden Monaten in Kraft treten – Soja etwa erst Anfang Dezember.
Schaut man nur auf das Handelsvolumen der beschlossenen Gegenmaßnahmen, so fallen diese auch noch geringer aus als die Zölle, auf die reagiert werden soll. Sie gelten als Antwort auf die bereits seit Mitte März von den USA erhobenen Sonderzölle auf Stahl und Aluminium – und diese betreffen ein Handelsvolumen von 26 Milliarden Euro.
Abzuwarten bleibt derweil, welche Folgen die jüngsten Zollankündigungen Trumps sowie die chinesiche Reaktion haben. Dabei geht es dann nicht mehr um Aufschläge von 10 bis 25 Prozent wie im Fall der EU. Hier stehen Zölle von teils mehr als 100 Prozent im Raum. Sollte es so kommen, dürfte dies zu enormen Preissteigerungen und Lieferengpässen führen.
Wer in Trumps Handelskrieg besonders viel zu verlieren hat, lesen Sie hier.
Schaut man nur auf das Handelsvolumen der beschlossenen Gegenmaßnahmen, so fallen diese auch noch geringer aus als die Zölle, auf die reagiert werden soll. Sie gelten als Antwort auf die bereits seit Mitte März von den USA erhobenen Sonderzölle auf Stahl und Aluminium – und diese betreffen ein Handelsvolumen von 26 Milliarden Euro.
Abzuwarten bleibt derweil, welche Folgen die jüngsten Zollankündigungen Trumps sowie die chinesiche Reaktion haben. Dabei geht es dann nicht mehr um Aufschläge von 10 bis 25 Prozent wie im Fall der EU. Hier stehen Zölle von teils mehr als 100 Prozent im Raum. Sollte es so kommen, dürfte dies zu enormen Preissteigerungen und Lieferengpässen führen.
Wer in Trumps Handelskrieg besonders viel zu verlieren hat, lesen Sie hier.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Jack Daniel’s und Jim Beam bleiben verschont
Von EU-Gegenzöllen ausgenommen ist amerikanischer Bourbon-Whiskey – also etwa Jack Daniel's oder Jim Beam. Der sollte ursprünglich ebenfalls mit Zöllen belegt werden. Doch Weinexportländer wie Frankreich und Italien ergriff die Angst vor Reaktionen aus Washington. Donald Trump hatte zuvor mit Importzöllen von 200 Prozent auf alkoholhaltige Getränke aus Europa gedroht. Im Paket der nun beschlossenen Gegenzölle finden sie sich nun nicht wieder.

Amerikanischer Whiskey in einem Supermarkt in Hamburg. Foto: Christian Charisius / dpa
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Demokratischer Abgeordneter kritisiert Ausnahme Russland
Der US-Handelsbeauftragte Jamieson Greer rechtfertigt gerade in einer Kongressanhörung die Zollpolitik seines Chefs, Donald Trump. Und gerät dabei ins Kreuzfeuer der Kritik: Der demokratische Abgeordnete Mike Thompson aus Kalifornien kritisierte laut der »New York Times« etwa Trumps Entscheidung, keine Extrazölle auf Russland zu erheben.
»Er verhängt Zölle gegen das Vereinigte Königreich, die Ukraine, Frankreich und sogar eine Insel, die nur Pinguine beherbergt. Aber nicht gegen ein Land, das offensichtlich gegen uns agiert«, sagte Thompson. »Das ist in jedem Fall verwirrend.« Greer begründete das Vorgehen Trumps damit, dass Russland bereits mit harten US-Sanktionen belegt sei. Zuvor war bereits Trumps Wirtschaftsberater Kevin Hassett bei ABC ins Schwimmen geraten, als er darauf angesprochen wurde. Russland sei ausgenommen, weil es laufende Verhandlungen zum Ukrainekrieg gebe, versuchte sich Hassett in einer Begründung.
»Er verhängt Zölle gegen das Vereinigte Königreich, die Ukraine, Frankreich und sogar eine Insel, die nur Pinguine beherbergt. Aber nicht gegen ein Land, das offensichtlich gegen uns agiert«, sagte Thompson. »Das ist in jedem Fall verwirrend.« Greer begründete das Vorgehen Trumps damit, dass Russland bereits mit harten US-Sanktionen belegt sei. Zuvor war bereits Trumps Wirtschaftsberater Kevin Hassett bei ABC ins Schwimmen geraten, als er darauf angesprochen wurde. Russland sei ausgenommen, weil es laufende Verhandlungen zum Ukrainekrieg gebe, versuchte sich Hassett in einer Begründung.

Greer am Dienstag im US-Senat. Foto: Will Oliver / EPA
Wie andere US-Regierungsbeamte versuchte auch Greer, auf mögliche kommende Erfolgserlebnisse im Handelskrieg zu blicken. Man sehe bereits Bewegung in Gesprächen mit anderen Ländern, sagte Greer laut der Nachrichtenagentur Reuters bei der Kongressanhörung.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Trump will, dass alle cool bleiben
Nicht nur sein Finanzminister Scott Bessent versucht sich darin, die Menschen angesichts des Zollstreits zu beruhigen. Nun hat auch Trump selbst zur Ruhe aufgerufen: »Bleibt cool! Alles wird sich zum Guten wenden«, schrieb der US-Präsident auf seiner Plattform Truth Social. »Die USA werden größer und besser sein als je zuvor!« In anderen Beiträgen hatte er zuvor bereits etwa zum Kauf an den Börsen aufgerufen oder Unternehmen dazu, sich in den USA anzusiedeln.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Merz' Botschaft an Trump: »Germany is back on track«
Angesprochen auf den Umgang mit US-Präsident Donald Trump wagt CDU-Chef Friedrich Merz bei der Vorstellung des Koalitionsvertrags eine milde Kampfansage. »Germany is back on track«, also zurück in der Spur, sagt er in flüssigem Englisch. Man werde die Verpflichtungen zur Verteidigung erfüllen und die Wettbewerbsfähigkeit verbessern. Außerdem werde man auf ein starkes Europa setzen.
Zuvor hatte Merz mit Blick auf die US-Zölle gesagt: »Wir haben am Montag schon alle verstanden, was da passiert ist.« Allen sei rasch klar gewesen: »Wir müssen schnell zu Ergebnissen kommen.« SPD-Chef Lars Klingbeil ergänzte, alle seien sich einig gewesen, dass es um die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands derzeit nicht allzu gut bestellt sei. »Ja, wir hatten Konflikte, da müssen wir nicht drum herumreden«, sagt Klingbeil. Dass man Deutschland, insbesondere die Wirtschaft stärken müsse, darüber habe es aber keinen Dissens gegeben, so Klingbeil.
Mehr über den Abschluss der Koalitionsverhandlungen von Union und SPD lesen Sie hier in unserer Live-Analyse.

Foto: Christoph Soeder / EPA
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Ungarn gegen EU-Vergeltungszölle
»Eine Eskalation ist nicht die Lösung«: Ungarn hat gegen die von der EU beschlossenen Vergeltungszölle gestimmt. Außenminister Péter Szijjártó schrieb im Onlinedienst X: »Der einzige Weg nach vorne sind Verhandlungen, nicht Vergeltung.« Diplomatenangaben zufolge votierte Ungarn als einziges EU-Land gegen die am Nachmittag vorgestellten Pläne.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Schock zur Eröffnung an der Wall Street bleibt aus
Die US-Aktienmärkte eröffnen nach der jüngsten Eskalation im Zollstreit zum Teil leicht schwächer. Der wichtige Dow Jones Industrial lag kurz nach der Eröffnung gut ein halbes Prozent im Minus. Der S&P 500 fiel nur leicht, um 0,35 Prozent. Offenbar hat die Ankündigung weiterer Handelshemmnisse seitens der USA (104 Prozent auf Waren aus China) sowie Chinas (84 Prozent auf US-Waren) zunächst keine großen Auswirkungen auf die Anleger gehabt. Indizes wie der Nasdaq Composite konnten zu Handelsbeginn sogar leicht zulegen.

Foto: Seth Wenig/AP/dpa
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Trumps Finanzminister versucht auf Bankenkonferenz zu beruhigen
Trumps Finanzminister, der ehemalige Hedgefonds-Manager Scott Bessent, bereitet sich auf Verhandlungen mit mehr als 70 Ländern vor. Auf einer Konferenz des US-Bankenverbandes sagte er, er gehe davon aus, entsprechende Zollvereinbarungen mit Verbündeten der USA zu schließen. China bleibe angesichts der Vergeltungsmaßnahmen ein Ausreißer, sagte er weiter. Bessent äußerte sich auch zu den Turbulenzen auf den Finanzmärkten: Die amerikanische Wirtschaft sei in »ziemlich guter Form«. Unternehmen hätten ihm berichtet, die Wirtschaft sei stabil.

Bessent auf der Konferenz in Washington. Foto: Brendan Smialowski / AFP
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
»Große Erfolgsgeschichte« – Union und SPD wollen laut Koalitionsvertrag weiter mit USA zusammenarbeiten
Für die kommende Bundesregierung bleiben die Beziehungen Deutschlands zu den USA trotz Trumps aktueller Politik »von überragender Bedeutung«. In ihrem Koalitionsvertrag bezeichnen sie die transatlantische Partnerschaft als »eine große Erfolgsgeschichte für beide Seiten, die es auch unter den neuen Bedingungen fortzusetzen gilt«. Daher übernehme Deutschland auch mehr Verantwortung für die gemeinsame Sicherheit.
»Handelspolitisch suchen wir den engen Schulterschluss mit ganz Nordamerika. Der transatlantische Wirtschaftsraum gibt uns gemeinsam die besten Voraussetzungen, um im globalen Wettbewerb erfolgreich zu sein«, heißt es in dem Text. Auch Kanada sei ein »zentraler Bestandteil der transatlantischen Partnerschaft«, heißt es.
Mehr über den Abschluss der Koalitionsverhandlungen von Union und SPD erfahren Sie in unserem News-Update.

Foto: Michael Kappeler/dpa
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Alexander Preker
Wirtschaftsressort
Wall Street öffnet in wenigen Minuten
Der deutsche Leitindex Dax erlitt zum Nachmittag weitere Verluste und liegt mehr als vier Prozent im Minus. Mit Spannung wird erwartet, wie nun die US-Finanzmärkte auf die jüngste Eskalation im Handelsstreit zwischen den USA und gefühlt dem Rest der Welt reagieren. Um 15.30 Uhr deutscher Zeit startet der Parketthandel an der Wall Street in New York.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Mit Material der Agenturen


