Louis Vuitton: LVMH will Tiffany übernehmen - DER SPIEGEL
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US-Juwelier Louis Vuitton will Tiffany übernehmen

Der Film "Frühstück bei Tiffany" hat den US-Juwelier berühmt gemacht. Weltweit ist Tiffany allerdings ein kleiner Happen, den Branchenriese LVMH gern schlucken würde. Doch die Traditionsfirma sperrt sich.
Tiffany-Laden im New Yorker Rockefeller Center
Tiffany-Laden im New Yorker Rockefeller Center

Tiffany-Laden im New Yorker Rockefeller Center

Foto: Levine-Roberts/ imago images
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Der französische LVMH-Konzern - Mutterunternehmen der Luxusmarke Louis Vuitton - ist eine der am erfolgreichsten global agierenden Firmen der vergangenen Jahre. Der Börsenwert des Unternehmens ist in den vergangenen Jahren auf bis zu 215 Milliarden Dollar gestiegen - das ist mehr, als VW, Daimler und BMW derzeit zusammen noch auf die Waage bringen.

Die Franzosen wollen expandieren - und haben dabei offenbar ein Übernahmeziel in den USA ins Auge gefasst. LVMH hat laut der Nachrichtenagentur Bloomberg Tiffany einen Übernahmevorschlag unterbreitet. Tiffany ist aktuell an der Börse 12 Milliarden US-Dollar (10,8 Milliarden Euro) wert. Vertreter beider Unternehmen hätten sich zu der Angelegenheit nicht äußern wollen, hieß es in dem Bericht weiter.

Dem "Wall Street Journal" zufolge ist LVMH bereit, etwa 120 US-Dollar je Tiffany-Aktie auf den Tisch zu legen. Am Freitag war das Wertpapier an der Börse mit 98,55 Dollar bewertet worden. Das Unternehmen bestätigte am Montag, Gespräche über eine Übernahme geführt zu haben. Die "Financial Times" berichtete unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen, dass das Angebot abgelehnt werden dürfte.

Eine Übernahme von Tiffany wäre die bisher größte von LVMH. Die Amerikaner prüften derzeit das Angebot und eine Garantie für eine Vereinbarung gebe es nicht, hieß es weiter. Der vor 182 Jahren gegründete Juwelier ist weltweit bekannt für seine eckigen blauen Kartons und seine Rolle im Hollywoodstreifen "Frühstück bei Tiffany".

beb/dpa/Reuters

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